Frau M. meets Frau M.
das ist ja ein bemerkenswerter Zufall, gibt es Zufälle?
Einen Gruß an Acuto (Frau M.)
Hm, wie nur geht es anderen?
Mein erster Gedanke war: mir doch scheissegal wie es anderen geht!
Eine hübsche Trotzreaktion, zu der ich leider gelegentlich neige, hauptsächlich dann, wenn ich am Ende meiner Kräfte bin.
Ich fürchte ich mache mir immer viel zu viele Gedanken darüber wie es anderen geht. Ich möchte niemanden verletzen und andererseits doch meinen Weg gehen. Nicht immer möglich. Und häufig bin ich es die sich auf dornigen Umwegen die Verletzungen einheimst. Und dann gibt es noch "diese Tage die man glaubt kaum überstehen zu können. Tage an denen es einem schlecht geht, aus welchen Gründen auch immer. Wo mir Leute begegnen die glauben noch ein Schippchen nachlegen zu müssen und ich vor mich hinstöhnen möchte ob der Belastung die ich empfinde. Meine Frage an mich ist, wie schaffe ich es mich dieser Last zu entledigen? Ist es möglich Grenzen aufzuzeigen ohne andere zu verletzen? Oder muss ich gnadenlos durchgreifen um mich selbst zu schützen? Setze ich die falschen Signale an meine Umgebung?
In einem anderen Blog habe ich kürzlich folgendes gelesen: "Das Einzige, was der Mensch wirklich unter Kontrolle hat, sind die eigene Gefühle. Du kannst die Gefühle der anderen nicht kontrollieren. Du hast keine Kontrolle über deinen Kontostand, du hast keine echte Kontrolle über deine Gesundheit, du hast keine Kontrolle über deine Kinder. Und was du auch nicht kontrollieren kannst, ist der Mensch next you. Du kannst weder seine Liebe erzwingen, noch versuchen, ihn/sie dazu zu bewegen, ihr/sein eigenes Glück in die Hand zu nehmen."
Ich finde das hat was.
Ich schreibe später weiter.. hab grad noch nen Termin
Einen Gruß an Acuto (Frau M.)
Hm, wie nur geht es anderen?
Mein erster Gedanke war: mir doch scheissegal wie es anderen geht!
Eine hübsche Trotzreaktion, zu der ich leider gelegentlich neige, hauptsächlich dann, wenn ich am Ende meiner Kräfte bin.
Ich fürchte ich mache mir immer viel zu viele Gedanken darüber wie es anderen geht. Ich möchte niemanden verletzen und andererseits doch meinen Weg gehen. Nicht immer möglich. Und häufig bin ich es die sich auf dornigen Umwegen die Verletzungen einheimst. Und dann gibt es noch "diese Tage die man glaubt kaum überstehen zu können. Tage an denen es einem schlecht geht, aus welchen Gründen auch immer. Wo mir Leute begegnen die glauben noch ein Schippchen nachlegen zu müssen und ich vor mich hinstöhnen möchte ob der Belastung die ich empfinde. Meine Frage an mich ist, wie schaffe ich es mich dieser Last zu entledigen? Ist es möglich Grenzen aufzuzeigen ohne andere zu verletzen? Oder muss ich gnadenlos durchgreifen um mich selbst zu schützen? Setze ich die falschen Signale an meine Umgebung?
In einem anderen Blog habe ich kürzlich folgendes gelesen: "Das Einzige, was der Mensch wirklich unter Kontrolle hat, sind die eigene Gefühle. Du kannst die Gefühle der anderen nicht kontrollieren. Du hast keine Kontrolle über deinen Kontostand, du hast keine echte Kontrolle über deine Gesundheit, du hast keine Kontrolle über deine Kinder. Und was du auch nicht kontrollieren kannst, ist der Mensch next you. Du kannst weder seine Liebe erzwingen, noch versuchen, ihn/sie dazu zu bewegen, ihr/sein eigenes Glück in die Hand zu nehmen."
Ich finde das hat was.
Ich schreibe später weiter.. hab grad noch nen Termin
Frauenzimmer - 8. Sep, 11:09


Jenen Text las ich ebenfalls und war darob reichlich entzückt. Zumeist gelingt es mir sogar, meine Gefühle dahingehend zu kontrollieren, dass ich sie durch die Siebe Ursachen, Berechtigung und Zielsetzung rieseln lasse, bevor ich sie von mir gebe. Zumeist, aber eben nicht immer. Wann nicht? Dann, wenn die Siebe verstopft sind. Ursache für solche Verstopfung ist entweder, wie Du es beschreibst, ein persönliches Bedrohtfühlen oder aber - und das sehr viel öfter - schlicht und ergreifend Nase-voll-von-Larifari.
Gestern traf beides recht unglückseelig und unglücklichmachend zusammen. Ich ließ Luft ab - in Art und Weise, wie es eigentlich niemandem zusteht und wie es ganz bestimmt höchst unklug ist. Krönchen war, dass ich nicht mal diplomatisch genug war, es in heimischen Gefilden zu tun, sondern direkt im Lager der selbsternannten Feinde. Feigheit zählte noch nie zu meinen Schwächen, spontanes Feuerlegen durchaus.
Natürlich habe ich mich als denkende Menschin schon während meines Tuns, mehr noch im Anschluss an dieses mit Selbstvorwürfen überzogen. Nicht für das, was ich sagte - das hatte Hand und Fuß, sondern für die Strategie, die keine zukunftsweisende, nur endgültige war. Solche Eselei wurmt mich tief. Besonders dann, wenn sie mit persönlichen seelischen Nöten einhergeht.
Herzensfreund wies mich dann darauf hin, dass ich auch nur Mensch sei. Wofür ich ihm dankbar bin. Da ich zuweilen zu Perfektionismus neige, muss man mir das schon mal sagen. Und auch, dass es nicht an mir ist, immer alles abwägen zu können, was andere betrifft. Wer weiß, wofür der Ausbruch gut war - hüben wie drüben. Ich bereue ihn nicht wirklich. Jener Freund wies mich auch darauf hin, dass das Gros der Welt nun mal blind ist und ich nicht erwarten könne, dass es sehend werde, nur weil ich ihm das ein oder andere zeige. Auch das muss man mir immer mal wieder sagen - zu unvorstellbar erscheint es mir aus eigenen Stücken. Ich mache nicht Blindheit zum Vorwurf, sondern die Nichtbereitschaft, die Augen zu öffnen, wo es möglich wäre. Dabei übersehe ich, dass es viele Gründe gibt, warum genau dies jemandem nicht möglich ist. Einsichten, die aus Ausbrüchen erwachsen - immer wieder aufs Neue. So, wie ich sie immer wieder vergesse. ;-)
Lieben Gruß an Dich, Frau M.!