Hotel Ponzo... nichts als die Wahrheit... Teil 7
Stille Nacht, heilige Nacht....
Was für eine Stille! Himmlisch! Kein Mensch zu hören und zu sehen. Das Hotel Ponzo scheint wie ausgestorben zu sein. Aber nicht, dass Sie denken, alle Gäste wären nach Hause gefahren. Oh nein, so ist das ganz und gar nicht. Sie ahnen ja gar nicht, wie viele Menschen es gibt, die sehr, sehr und sehr gute Gründe haben, Weihnachten weit weg von zuhause zu feiern. Die einen haben eine grauenvolle Schwiegermutter, die anderen haben eine grauenvolle Frau, die dritten haben weder Schwiegermutter noch Frau, die haben nicht mal mehr eine Mutter. Also treiben sie sich an den Feiertagen von einer Xmas-Party zur nächsten, oder sie lernen das Fernsehprogramm auswendig, oder sie brechen sich beim Skifahren die Beine, oder sie kämpfen in der Karibik mit geschmolzenen Schokoweihnachtsmännern. Oder sie feiern im Hotel Ponzo. Mit Eierlikör und Punsch, Mistelzweigen an jeder Tür (und ich weiß wirklich nicht, warum ich JEDES Mal mit Frau M. unter dem Türrahmen zusammentreffen muss, statt mit diesem schnuckeligen Italiener aus Zimmer 17), festlichem Essen und viel, viel, Spaß. Wer einmal im Ponzo Weihnachten gefeiert hat, der will nie mehr woanders feiern.
Und was waren wir alle gerührt, als es ans Geschenkeverteilen ging. Ich verteilte meine ganzen Pappmaché-Engelchen und Frau M. ihre Seifenvorräte. Herr Sondermann verschenkte haufenweise Blumentöpfe mit Fetter Henne drin. Und Herr Schreibman brachte seine selbstgeschriebenen Bücher unter die Leute. Dann kam Frau Ponzo mit einem riesigen Karton herein und erklärte, sie hätte nur ein einziges Geschenk und das sei für uns alle. Neugierig reckten wir die Köpfe, als sie den Karton selber auspackte. Na, und was soll ich sagen? Da hatte Frau Ponzo sich ja mal was ganz Tolles ausgedacht: Sie hatte auf dem Flohmarkt einen Computer erstanden.
Ja, und seitdem diese Höllenmaschine nun in der Bibliothek im Ponzo steht, hocken wir alle Tag und Nacht davor. Keine Besäufnisse an der Bar mehr, kein Getratsche im Treppenhaus, keine wilden Orgien auf den Zimmern - rein gar nix. Das ganze Hotel scheint wie ausgestorben zu sein. Nur in der Bibliothek tobt das Leben. Da starrt man stundenlang schweigend auf einen flimmernden Bildschirm. Bis jemand sagt:
"Drücken Sie doch mal auf die Taste da rechts, Herr Sondermann. NEIN, nicht DIESE da, sondern die andere!!! Na klasse, jetzt haben Sie meinen ganzen Text gelöscht."
Oder:
"Noch 10 Sekunden....sechs....fünf...vier...drei...zwei...JAAAA!!!!! Ich habe ein Hunderterpack Schiesser-Feinrippunterhosen ersteigert! Für ganze drei Euro fünfundzwanzig."
Oder:
"Groß, blond, durchtrainierter Körper, intelligent, humorvoll - der klingt nach einem echten Traummann. Ich werde ihm mal eine Mail und eine Serie Nacktfotos von mir schicken." Oder...oder...oder....
Also wundern Sie sich nicht, wenn wir auch in nächster Zeit ein wenig schweigsam sind. Dieser Computer ist wirklich die genialste Erfindung seit der Erfindung des Telefons. Und noch genialer ist die Erfindung des Internets. Wie sagte doch kürzlich noch jemand zu mir: "Wenn es das Internet nicht schon geben würde, dann würdest du es vermutlich erfinden."
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Foto Weihnachten im Hotel Ponzo
Von links nach rechts: Frau Ponzo, Frau M. und Herr Sondermann.
Stehend: Frau S. und Herr Schreibman.
Kommentare dazu:
(27.12.04 12:12)Frau M.
*mit zwei Finger Suchsystem tipp* Frau S. da ich sie ja kaum noch real zu Gesichte kriege, hier nun eine Mail an sie. Heute Nachmittag hat das Hotelbistro Streuselkuchen mit nem Kännchen Kaffee im Angebot. Meinen sie sie können sich mal von dem PC bzw. von den Single Seiten losreißen und dort erscheinen? *mal nach rechts rüberguckt und in die glasigen Augen von Frau S. starr* Um eine rasche Antwort wird gebeten........*abschick’
(27.12.04 16:13)Frau S.
13:47 h: Streuselkuchen? Kann man den auch im Internet ordern? Und was sagten Sie noch, wann wir uns treffen wollen? Heute nachmittag? Okay, ich komme in einer Viertelstunde mal runter ins Café - muss nur noch mal eben hier an diesen obersüßen Franzosen schreiben. Ich glaube, mit dem könnte ich das ganz große Los ziehen....
16:28 h: So, da bin ich. Äh - Frau M...? Hallo...??? Ja, wo isse denn nu hin?
(28.12.04 12:26)
das is ja ein ganz altes foto
(28.12.04 18:05)Frau S.
Oh Entschuldigung. War das gar nicht das Weihnachtsfoto von diesem Jahr? Dann war es wohl das Bild aus unserem Volkshochschulkurs "PC-Einführung für die ältere Generation" von 1987.
EILMELDUNG
Zu einem bedauerlichen Cyberunfall kam es gestern im Hotelbereich Saintphalle.
Frau Prof. S., bereits durch das Verschicken von SMS einschlägig mit den Ergebnissen der Chaostheorie vertraut, gelang es, mittels der Tastenkombination Strg+Purzelbaum+Alt-F6 ihrem Computer das Gedächtnis zu nehmen.
Große Werke der Weltliteratur scheinen für immer verloren. Eine Kathastrophe, wie sie nur mit dem Brand in der Herzogin-Amalia-Bibliothek vergleichbar ist. Nur der unmittelbar darauf einsetzenden Telefonfürsorge ist es zu verdanken, dass sich Frau Saintphalle vor lauter Trauer nicht vom Balkon ihres Etablissements stürzte. Dem unbekannten Fürsorger gelang es, in einer zweistündigen Zwiesprache mit der Verstörten und unter Androhung, sich sofort bei Parship anzumelden und 112 Übereinstimmungspunkte zu erreichen, die zutiefst Unglückliche von ihrem Vorhaben abzubringen. Weitere Argumente waren die Erdgeschosslage ihrer Wohnung, die wunderschönen Rosenbeete vor ihrem Balkon und dass man eventuell dabei die Nachbarn wecken würde.
Inzwischen geht es dem Computer wieder besser. Er verweigert zwar noch feste Nahrung, kann aber schon wieder einzelne Buchstaben zu sich nehmen. Wünschen wir Frau Saintphalle, dass sich diese schon recht bald wieder zu jenen friedlichen Geschichten voller Sex und Gewalt formen, wie wir sie alle so gerne lesen.
Kommentare dazu:
(29.12.04 16:07)Frau M.
Ach du liebe Zeit!! Und ich sitze wütend im Hotelbistro und warte immer noch auf ihr Erscheinen. Da kann ich ja lange warten! Warum wurde ich nicht informiert? Ich hätte ihr doch geholfen ihren PC wieder flott zu bekommen. Ähm ja irgendwie...ein bisken drücken hier, ein wenig drauf klopfen dort, ziemlich viel dumm gucken überall, und reichlich rütteln hie und da...das wäre doch gelacht, wenn wir das Dingen nicht wieder ans laufen bekommen..... FRAU ÄÄÄÄHÄÄÄÄS ich eile *zu brüll und losspurtet*
(30.12.04 16:56)Frau S.
Zuhülfe!!! Huhu!!! Hört mich jemand? Sind Sie das, Herr Sondermann? Ich hänge hier etwas unvorteilhaft mit einem Bein im Blumenkasten meiner Nachbarin und mit dem Kopf in den Rosenbeeten darunter. Es tut mir Leid, dass ich Ihnen nicht auf elegantere Weise für Ihre Telefonseelsorge danken kann.
Was meine Parship-Box angeht, so hatte ich schon befürchtet, dass Sie der Kandidat mit 112 von 100 möglichen Punkten wären. Gut zu wissen, vor wem ich da in Deckung gehen muss.
Aber wenn Sie so nett wären und mir jetzt trotzdem mal aus dem Balkonkasten helfen könnten....
(31.12.04 15:09)Frau M.
*sing* Wir pflücken die Aal aus de Blööömsches.....
So Frau S. jetzt wo sie wieder auf dem Boden der öhöm Tatsachen stehen, wie wär’s wenn sie sich für die Silvesterparty zurechtmachen? Ja gut die paar Kratzer deck ich ihnen schon ab...*mal die Avonkiste aus dem Auto holt*
(31.12.04 18:27)Frau S.
Ich bin gerüstet, Frau M.! Dann lassen se uns mal losstiefeln. Frau Ponzo will es ja heute im Hotel Ponzo mal richtig krachen lassen. Bin schon sehr gespannt. *davon tänzelt*
Check out
Bei uns zu Hause ist die Karnevalszeit angebrochen. Dat geht nicht ohne Frau M aus Dingens.....
Ich checke deshalb für ne Weile aus.
Lieblichste Grüße
Kommentare dazu:
Saintphalle / Website (7.1.05 09:20)
Was heißt denn, Sie checken aus? Wollen Sie mich etwa hier komplett alleine lassen? Was soll ich denn dann noch hier? Herr Sondermann ist nie aus Dubai zurückgekommen - vielleicht hat er sich in der Wüste verirrt. Frau Ponzo ist mit unbekanntem Ziel abgetaucht und Herr Schreibman kommt aus seinem Zimmer nicht mehr raus, seit er die Reiseschreibmaschine gegen einen Computer ausgetauscht hat.
Und ich? Warte auf neue Gäste. *seufz*
ach *blätter* Irgendwie vermisse ich das Hotel Ponzo und seine merkwürdigen Bewohner ja schon
Deshalb blättere ich schon seit geraumer Zeit in meinem Photoalbum und da kommt schon so was wie Sehnsucht auf, dat muss ich ja hier mal zugeben.
Gucken se mal, der Herr Sondermann, bei einem unserer gemeinsamen Spaziergänge:
Oder hier, Frau S. und ich auf der Hoteldachterasse:
Oder hier, Herr Schreibmann von hinten:
oder Frau Ponzo, mal ganz anders (sie ist doch jetzt in die Erotik-Branche eingestiegen....*flüster*)
Hach ja *schnüff* et war doch schön irgendwie......
Na ja mal gucken, vielleicht fahre ich ja zurück sobald die Karnevals-Saison vorbei ist *grübel*
Kommentare dazu:
1.2.05 17:31)Frau S.
He, was heißt denn hier "Es WAR schön"? Ich warte immer noch an der Hotelbar darauf, dass Sie alle wiederkommen. Also macht mal ein bisschen hoppi. Auch ich werde vom Warten nicht jünger und schöner.
Frau Ponzo / Website (3.2.05 12:30)
Mädels, bald... bald vielleicht geht es weiter. Diesmal mit einer kecken Stewardess, Herrn Adrian Kühn und Frau Ponzo alias Adriana Kühn. Bald. Wenn das gestern bestellte Modem eintrifft, der geerbte PC funktioniert... bald. Wir haben ja doch die Ruhe weg.
Alaaf.
(3.2.05 13:21)Frau S.
Frau Ponzo??? Nee, dass ich das noch erleben darf!!!! Und noch dazu mit so neckischen Versprechungen wie kecken Stewardessen und Adrian Kühn - wer oder was auch immer das sein mag. Und grade jetzt hab ich im Büro fast keine Zeit zum Surfen und mein Notebook zuhause funktioniert immer noch nicht. *heul*
3.2.05 13:23)Frau S.
Äh, Frau Ponzo, was heißt denn eigentlich "vielleicht"?
(10.2.05 23:58)Frau M.
Genau was heißt hier eigentlich vielleicht?? Vielleicht lasse ich mich ja dann doch noch überzeugen und kehre wieder ein??? Gibt es ein Bild vom Steward?? *reizend mit den Augen klimpert*
Liebes Gästebuch,
hektische Betriebsamkeit hat sich meiner bemächtigt. Frau Ponzo, alias Frau Alias, die ich eigentlich noch für längere Zeit im Quark-Haarstudio vermutet hatte, sie leidet ja seit Jahren an gemeinnützigen Haarwuchs, diese Frau Alias alias Frau Alias schickt sich als ehemalige Rezeptionistin des hohen Hauses wieder an, die Macht im Hotel Ponzo übernehmen zu wollen.
Nun hatte ich leichtsinnigerweise die Tage ihrer Abwesenheit dazu verwendet, mir mein Hotelzimmer nach meinen Bedürfnissen umzugestalten. Als leidenschaftlicher Freund des Wildwasserraftings fehlte mir zum Beispiel eine geeignete Trainingsstrecke. Aber mit wenigen gezielten Fußtritten und einer kleinen Handwäsche meiner Socken im WC-Becken und der damit herbeigerufenen Überschwemmung konnte ich mir meinen Traum erfüllen und die herkömmliche Wasserführung im Bad in eine anspruchsvolle mitreißende Regattastrecke verwandeln. Es hat schon etwas besonderes, wenn mein Kajak in den wilden Wasserfällen des Bidets zu kentern droht und ich es nur mit äußerster Kraftanstrengung um die WC-Garnitur zu lenken vermag. Aber eine gemütliche Eskimorolle vor dem Spiegelschrank, und anschließend an der Staustufe zum Korridor ein paar Quietscheentchen zu versenken, das versöhnt mich immer wieder aufs Neue mit diesem unsinnigen Sport.
Und wenn ich dann erschöpft vom Rafting im Wohnzimmer vor dem Kamin sitze, genußvoll die Wandvertäfelung in die Flammen werfe und meine Unterhosen trockne, dann spielt es auch keine Rolle, dass in meinem Zimmer bisher überhaupt kein Kamin installiert war, und dass das Kaminfeuer eigentlich auch nur ein offenes Lagerfeuer ist.
Nun hat mich die überraschende Rückkehr von Frau Alias alias Alias vor die Wahl gestellt: Aufräumen, was noch aufzuräumen geht, oder in einem anderen Hotel mit einem anderen Namen, zum Beispiel „Alias Altlast Adidas“ unterzutauchen.
Aber wenigstens in meinem Schlafzimmer herrscht Ordnung, wenn man einmal von den vielen Schnürsenkeln von Frau Mardi, die immer dienstags kommt, und an den anderen Tagen ihren Orgasmus nur vortäuscht, absieht. Frau Mardi behauptet zwar, diese Schnürsenkel seien ihre Unterwäsche, aber das soll glauben wer will, wo sie doch immer so schnell und gern friert und daher auch immer in Stiefeln zu mir ins Bett steigt.
Kommentare dazu:
8.2.05 23:17)Frau S.
So, so, Sie vergnügen sich also damit, unschuldige Quietsche-Entchen zu versenken. Ich hoffe doch sehr, dass mein eigenes armes Entlein nur in irgendeiner Ecke schlummert und Ihnen nicht auch zum Opfer gefallen ist.
Was Ihre Hektik angesichts der Rückkehr von Frau Ponzo angeht, so kann ich nur sagen: Selber Schuld! Meine Zimmerseite sieht natürlich perfekt aus. Frau Ponzo wird sich freuen, dass ich so ordentlich bin und sogar die Wände gestrichen und die Teppiche neu verlegt habe. Was Frau M. und ihre seltsame Seifensammlung angeht, so sehe ich allerdings auch ziemlich schwarz....
(11.2.05 00:03)Frau M.
So sie sind also auch wieder da Herr Sondermann, ja wenn das so ist(dann prost). Ich fange schon mal langsam an zu packen. Natürlich warte ich noch auf die ausdrückliche Einladung von Frau Alisa Alias alias Ponzo alias wat weiß ich. Nicht das ich nachher wieder Rechnungen zu zahlen habe, die ich ohne den Wirt gemacht hatte. Ich als alter nicht zahlender Stammgast...nicht auszudenken, man hat ja einen Namen zu verlieren. Ich harre dann mal.....*trommel*.....dauert das noch lange????? Mal was anderes: wie komm ich eigentlich noch mal nach Paris?? Ist schon so lange her..... *grübel*
ja also sach mal
Soeben bin ich wieder im Hotel Ponzo angekommen. An der Rezeption war niemand zu sehen. Der Schlüssel zu Frau S. Zimmer hing am Brett und da ich annahm das ich bei ihr wieder einziehen kann, hatte ich mir diesen geschnappt: Jetzt stehe ich hier in diesem unseren gemeinsamen Zimmer und was sehe ich?
Meine Betthälfte ist überhäuft mit Pudelmützen ins sämtlichen Farbschattierungen.
Wat soll dat denn, sach ma? Ist das jetzt der neueste Trend?
Und auf Frau S. Nachttisch leuchtet mir eine gerahmte Fotografie entgegen, auf dem sie und irgend so ein Weichei bepudelmützt durch die Gegend strahlt.
Gucken se mal, da bleibt einem doch die Spucke wech...
Und diese Strickjacken........*schauder*
Ach überhaupt....hat sie es endlich geschafft das Zimmermädchen davon zu überzeugen die Seifenstückchen wegzuräumen? Na Gott sei Dank, das artete ja damals zu einem regelrechten Alptraum aus.
Die barbusigen Engel sind ja auch weg...
??ist das hier überhaupt das richtige Zimmer??
*mal den Schrank öffnet und auf Frau S. kurzen Röcke starrt*
Klar hier bin ich richtig! Aber irgendwas ist hier passiert.....na ich werd schon noch dahinter kommen.
Ausgepackt wird morgen, ich mache mich jetzt mal auf die Suche nach der Frau, ich hab auch schon ne Ahnung wo ich sie finden kann.....*mal den Koffer, nebst Mantel in die Ecke schmeißt und in die Cocktailbar eilt*
*denk: wer ist nur dieser komische Typ neben ihr auf dem Foto? Herr Sondermann? Ob er wirklich bei the Swan mitgemacht hat und sich das Gesicht hat liften lassen? Nein das kann ich mir gar nicht vorstellen............*
Winter adé
So, dann wollen wir mal einen Neustart wagen.
Frau Ponzo hat nun so oft angekündigt, dass sie zurück kommt - also, wenn das jetzt nicht bald was wird, dann kriegt die aber mal ein bisschen was hinter die Löffel. Länger warte ich nämlich nicht mehr. Ist ja nix los in so einer Hütte, wenn alle im Winterschlaf versunken sind. Frau Ponzo ist seit Ewigkeiten wech, irgendwo in der Pornobranche versackt, ohne dass man weiß, ob sie da jemals lebend wieder raus kommt. Frau M. ist im Karnevalstrubel abgetaucht und ihr Schicksal ist ebenfalls sehr ungewiss. Alle anderen Narren sind längst in der Fastenzeit angekommen, aber die Frau M. kriegt ja nie den Hals voll genug. Und von Herrn Sondermann hört man auch nur das Allerschlimmste. Zuletzt wurde er gesehen, als er total bekokst seine Tanzpartnerin in einer Tanzschule durchs offene Fenster schleuderte und mit dem Schrei: "Ich kann fliegen" hinterher sprang.
Na, irgendwann wurde mir das auch alles zu langweilig und ich packte meinen Kram zusammen und fuhr auch erst mal wieder nach Hause. Ist ja auch ganz hübsch, zur Abwechslung mal wieder in der guten, alten Heimat zu sein. Da gab es auch eine Menge zu regeln. Der Briefkasten quoll über mit Rechnungen - Strom, Gas, Beauty-Salon, Abos vom Pizza-Service und Callboy-Center. Diese Geier. Wozu soll ich das alles bezahlen, wenn ich gar nicht zuhause war? Und dann diese absurden Rechnungen vom Hotel Ponzo. "....stellen wir Ihnen ein Einzelzimmer à 370 Euro pro Nacht ohne Frühstück in Rechnung.... macht bei 678 Übernachtungen....250 860 Euro..." Diese Knalltüten. Als würde ich auch nur einen Cent bezahlen. Erstens, weil ich nie ein Einzelzimmer hatte, sondern es immer mit Frau M. teilen musste. Und wenn die mal nicht da war, wurde mir garantiert irgendein Kerl mit ins Bett gesteckt. Zweitens, weil ich gar nicht 678 Nächte im Ponzo verbracht habe, sondern höchstens 542. Und drittens, weil ich sowieso immer als nichtzahlender Dauergast gemeldet war. Ich gehöre quasi zum Personal. Frau Ponzo muss ja auch nicht dafür zahlen, dass sie den ganzen Tag an der Rezeption hockt und im Internet surft. Gut, ich sitze nicht an der Rezeption, sondern an der Bar und ich surfe nicht durchs Netz, sondern schlürfe Cocktails. Aber so ein gewaltiger Unterschied ist das nun auch nicht.
Also nee, mit seinen Rechnungen kann mir dieses dämliche Hotel echt gestohlen bleiben. Aber ich werde mich trotzdem wieder auf den Weg machen. Koffer packen - Cocktailkleider, Dessous, 100er-Pack Kondome - , Pudelmütze tief in die Stirn gezogen und auf gehts. Frau M., Herr Sondermann, ich komme. Und wehe, die Frau Ponzo sitzt nicht an der Rezption, wenn ich im Hotel eintreffe!
Kommentare dazu:
1.3.05 18:54)Frau M.
Dat wird auch mal Zeit das SIE hier anschwappen! Zu Hause sind sie also, aha. Ich sitze hier seit Tagen rum und starre auf ihre dämlichen Pudelmützen und einen großen Teil ihrer Minikleidchen haben se ja auch dagelassen. Woher sollte ich also annehmen das sie das Land verlassen haben? Häh? Ich habe sämtliche Kneipen in näherem Umfeld nach Ihnen abgesucht und de Friseure und Bistro´s und Singleclubs und Cocktailbars und und und und ich habe mir schon Blasen an die niedlichen Füßchen gelaufen. Pah! In der Tat war von Herrn Sondermann auch nix zu sehen und von ne Frau Ponzo erst Recht nicht.....Da werde ich hier unter dubiosen Ankündigungen angelockt und wat is, nix is. Wat hätte ich zu Hause noch alles machen können??? Ja was eigentlich, aber das spielt jetzt hier mal gar keine Rolle. Kommen SIE mir mal unter die Augen und SIE und SIE auch! Junge nä wo sind meine Betablocker und meine Schilddrüsentabletten und dieser ekelige Johanniskrauttee und die Mammutdose Baldriandragees? *fiebrig das Handtäschchen auskipp*
(4.3.05 17:05)
Wann kommen se denn nu?
Hallo?
Hm, war das da nicht eben Frau Ponzo? Irgendwie schien mir so, als wäre da jemand den Gang lang gehuscht und hätte was gebrummelt von wegen es sei so still hier im Haus. Verdächtig still... Frau Ponzo? Huhu! So warten Sie doch! Mist, verschwunden. Sah fast so aus, als wollte sie mich gar nicht sehen. So was aber auch. Ob das daran liegt, dass ich in Nachthemd und Hauspuschen herumlaufe? Ja nun, ist doch sonst keiner hier, der mich sieht.
Und was sind das da plötzlich für Rauchschwaden, die unter der Küchentür hervorquellen? Uhh...Himmel, was ist denn hier los? Soll ich die Feuerwehr rufen? Krankenwagen? Polizei? Wie - Herr Ponzo hat nur einen Kuchen gebacken? Ja nun, muss einem doch gesagt werden. Dann werd ich mal losgehen und mir die Lockenwickler aus den Haaren drehen. Wenn es hier gleich ein Kaffeekränzchen gibt, will ich angemessen gekleidet sein
Kommentare dazu:
(7.3.05 21:42)Frau M.
Ich komme gerade vom Zahnarzt. Der Kuchen war ja köstlich *hüstel* aber leider etwas hart. Das wiedereinsetzen der Zahnkrone hat mich glatte 55 Euro gekostet. Na ja aber wollen wir mal nicht meckern..... Besser als der Mohnkuchen von der Mamsel war der Kuchen allemal. Mein Gesicht ist noch ganz taub, is nicht schön wenn einem der Cocktail so aus dem Mundwinkel sabbert *wischel* Erzählen se doch mal, wie ist es ihnen denn in den letzten Tagen so ergangen *quassel*
(10.3.05 21:26)Frau M.
Hee was erzählen se denn hier rum ich wäre noch mit dem Bus unterwegs! Ich dachte ich wäre schon hier im Hotel. Ist das gar nicht Paris hier? Und wer ist dann diese unfreundliche Dame neben der ich jeden Morgen aufwache und die nie ein Wort mit mir spricht? Sachen gibbet *maul*
Missgeschicke
Es ist wirklich alles ein bisschen verhext. Immer, wenn man sich ganz besonders viel Mühe gibt, geht alles schief. Da hab ich mich mal nicht läppern lassen und der lieben Frau M. aus Dingens einen großen Rosenstrauß zu ihrem 199. Geburtstag geschickt. Na, und statt eines Dankeschöns kommt nur ein gegrummeltes "Die sind ja alle ganz platt" zurück. Dabei hab ich mir echt so viel Mühe damit gemacht, Rose für Rose in meinen Computer zu stopfen und an Frau M. zu mailen. Meine Finger sind immer noch ganz zerstochen. Aber gut, nächstes Mal schicke ich aufblasbare Plastikblumen. Hinterher ist man eben immer schlauer.
Und dann haben wir für viel Geld in der Ponzo-Küche eine große Geburtstagstorte backen lassen. Ich meine, es hat natürlich das Hotel viel Geld gekostet. Dass wir keinen Cent davon bezahlen werden, bleibt natürlich unter uns. Mit Frau Ponzo und Herrn Sondermann im Schlepptau wollten wir mit dieser Torte nun unserer lieben Frau M. die Aufwartung machen. Leider hatte Herr Sondermann aus purer Langeweile ein bisschen mit seiner Kinderpost gespielt, während wir auf die Torte warteten. Und dann konnte er es nicht lassen, mit der Milly-Gedächtnismarke und der Sondermann-Sondermarke das gesamte Hotel zu asphaltieren. Das an sich wäre ja noch harmlos gewesen. Aber dass er die Marken alle mit Tapetenkleister festkleben musste, war nicht die allerbeste Idee. Unser Marsch von der Küche zum Zimmer von Frau M. dauerte auf diese Weise 3 Tage. Inzwischen war die Torte ranzig geworden, Frau M. längst wieder abgereist und mein Make-Up von der ganzen Anstrengung total verlaufen. Und zu allem Überfluss stolperte Herr Sondermann auch noch kurz vor Frau M.s Zimmer über seine eigenen zugekleisterten und mit Briefmarken verklebten Schuhe und klatschte kopfüber in die Torte.
Also, liebe Frau M., wo auch immer Sie gerade stecken mögen: Wir haben uns wirklich die allergrößte Mühe gegeben, Ihnen einen unvergesslichen Geburtstag zu bereiten. Ich fürchte, es ist uns sogar ein wenig gelungen. Oder was denken Sie, Herr Sondermann? "Hmpfgrh..." Ach, nun nehmen Sie doch um Himmels Willen endlich mal wieder Ihren Kopf aus der Torte! Die Show ist vorbei.
Dennoch:
Happy Birthday, liebe Frau M.
wünschen alle Gäste und Angestellten im Hotel Ponzo!
Kommentare dazu:
(11.4.05 02:53)Frau M.
ich muss schon sagen Frau S. das sie bei diesem ganzen Gedönse auch noch die Nerven hatten ein Foto von Herr Sondermänn zu schießen....alle Achtung! Sind sie sicher dass dies Herr Sondermann ist? Ich sehe gar keine Hosenträger...wie? Er hat sich extra fein gemacht? Ich bin gerührt und auch ein kleines bisken geschüttelt....
Vielen lieben Dank an alle..... herzlichste Grüße von ne Frau M.
derzeit unterwegs nach Dingens, weil se ja von nix ne Ahnung hatte.....stundenlang habe ich in meinem Zimmer gehockt und auf die lustige Blaskapelle gewartet, die sonst vom Hotel zu Geburtstagsmenschen geschickt wird...nix....
Über das klebrige Zeugs am Boden hatte ich mich auch schon gewundert, aber da ich überstürmt des Nächtens abgereist war und mal wieder nur diese Notbeleuchtung in Form eines Teelichtes die Flure beleuchtete hatte ich die Sondermarken gar nicht bemerkt! Gucken wir doch gleich mal unter die Schuhe....*umdreh* Also Herr Sondermann ich muss schon sagen, diese Marken sind ihnen aber überaus wundersam geglückt! Geben se zu sie drucken schomma öfter Dinge.... kann ich nen Hunni in Auftrag geben? Wat meinen se? Ich sitze nämlich gerade auf dem Bahnhof in Metz fest und komm in Ermangelung von Barem nicht weiter.... also...ich täte getz mal an der Bahnhofsmission auf Post warten.....*häuslich einricht*
saintphalle / Website (11.4.05 21:34)
Sie sitzen in der Bahnhofsmission von Metz? Ach, du meine Güte, Frau M., was sind Sie auch immer zu geizig, um wie normale Leute zu reisen? Ich finde, in Ihrem Alter sollten Sie einfach nicht mehr trampen. Aber gut, ich wette, unser lieber Herr Sondermann wird sich was Schönes ausdenken und Ihnen ein Köfferchen mit Scheinen schicken. Und ich geh dann mal inzwischen mein Make-Up erneuern und die Frisur richten... und meinen Jahresurlaub nehmen, das Hotel renovieren und meinen Roman fertig schreiben. Dann mal bis gaaaaanz bald, meine herzallerliebste Frau Äääähääääm.
FRAU PONZO (13.4.05 18:58)
OWEIA ZU HÜLFÄ!!!!
Erstmal habe ich vor lauter Stress den Geburtstag der Stammgästin glatt verpasst (coucou liebe Madame MM ;-)),
ausserdem bin ich seit heute operationnel wie es so schön heisst, aber bitte, bitte, bloss nicht reservieren! Das geht dann Schlag auf Schlag. Es ist möglich, dass die Gespräche aufgenommen werden, deshalb darf ich nicht meinen Diskurs vergessen, der da ist: mindestens 3x danke sagen, den künftigen Ponzo-Besucher personalisieren, Frau M (das habe ich damit getan), am Ende bloss nicht vergessen, den Satz "Vielen Dank, dass Sie die Ponzo-Hotels angerufen haben" auszusprechen (die meisten Reservanten sagen da schon "jaja tschüssi") etc.
Ich brauche jetzt erstmal ein BIER, mit dem ich auf die liebe Frau M in der Bahnhofsmission anstossen werde (oder so ähnlich?). Hoffentlich werde ich nicht zum Alkoholisten.
"Kann ich sonst noch etwas für Sie tun, Frau M? Ja danke, auf Wiederhören." Ach ja: "Danke, dass Sie die Ponzo-Gruppe aufgerufen haben, mhh..." Mist zu spät.
Das geheime Geheimtreffen - Bericht einer Überlebenden
In einem Anfall totaler geistiger Umnachtung verließ ich am
vergangenen Wochenende mein gemütliches Zimmer im Hotel Ponzo, um eine
Reise nach Berlin anzutreten. Frau M. und Herr Sondermann wollten rein
zufällig auch dort sein.
Die Sache war so geheim, dass ich bis zur letzten Sekunde
nicht wusste, ob dieses konspirative Treffen wirklich stattfinden würde. Da
Frau M. und Herr Sondermann auch noch inkognito reisten, verfehlte ich sie an den
jeweiligen Treffpunkten glücklicherweise ganz knapp. Unglücklicherweise
brüllten sie mir beide hinterher – Herr Sondermann, wie immer auf der Höhe des
Fortschritts, aus seiner mobilen Telefonzelle, Frau M., ganz die Dame aus dem
Dorf, mit ihrem eigenen, durchtrainierten Sprechorgan. Ich hatte keine Chance,
zu entkommen. Besonders nicht, da Frau M. ihre 70 Bodyguards und den gesamten
Karnevalsverein aus Dingens im Schlepptau hatte. Klein und ängstlich stand ich
neben ihr, ließ mich fotografieren, mir Fingerabdrücke abnehmen und meinen
Körper nach Waffen abtasten. Meine eigentliche Waffe, mein Handy, hatte ich zum
Glück so gut in meinen Schuhen versteckt, dass es unentdeckt blieb. Vielleicht
ahnte der Dingenser Karnevalsverein auch nicht, wie ich mit nur einer einzigen gemeingefährlichen
Killer-SMS Ex-Liebhabern zu Herzattacken verhelfen kann, gute Freunde in den
Zustand geistiger Verwirrung befördere und den Liebsten in Ohnmacht fallen
lasse.
Meine Geheimwaffe gab mir auch ein Gefühl der Überlegenheit,
als ich Frau M. dann durch die dunklen Seitenstraßen der Großstadt führte und
sie in einem schummrigen Hinterhoflokal überraschend mit Herrn Sondermann
konfrontierte, der dort mit einem arglosen Gesicht saß. Haha! Diese Runde ging
eindeutig an mich. Doch nachdem der erste Schrecken mit Alkohol Kaffee betäubt
worden war, begann das Gerangel um aufregende Geschichten, den besten Platz an
der Sonne und die Frage, wer denn nun nachsehen dürfe, ob Herr Sondermann
Hosenträger trägt oder nicht. Natürlich
werden wir dieses Geheimnis hier nicht lüften, obwohl ich schon gerne mal
gesehen hätte, wie es aussieht, wenn Herr Sondermann die Hosenträger an seiner
Unterhose befestigt.
Irgendwann zu vorgerückter Stunde verloren wir Frau M. in
den Wirren der Großstadt. Man munkelt, dass sie noch heute orientierungslos
durch die Stadt irrt auf der Suche nach dem Hotel Ponzo. Meine liebe Frau M.,
das Ponzo steht in Paris. Sie aber befinden
sich in Berlin. Nur so als kleiner
Tipp angemerkt.
Doch mir wurde schnell klar, dass auf mich ja viel größere
Gefahren lauerten. Ich war nun nämlich mit Herrn Sondermann alleine, der zunächst
nichts Besseres zu tun hatte, als mich in einem Bordell Kaufhaus
auszusetzen, in dem man mir sofort sämtliche Kreditkarten abnahm. Später, als
ich mich in einem Zustand totaler Erschöpfung und Verwirrung befand und völlig
willenlos geworden war, zerrte er mich in sein Auto und entführte mich in den
wildesten Osten.
„Da hinten fängt ja schon Polen an“, schrie ich entsetzt,
als ich sah, wie weit wir im Osten gelandet
waren, und krallte mich ängstlich an meinen Sitz. Ich versuchte, mein
Killer-Handy zum Einsatz zu bringen, aber ich musste feststellen, dass Herr
Sondermann immun dagegen ist. Möglicherweise hatte ich es auch mit einer
Maschine zu tun, die nur so aussah wie Herr Sondermann, aber unverwundbar war. Ich
heulte und fluchte, sehnte Frau M. herbei und schickte Hilferufe in alle Welt.
Doch nichts half.
Herr Sondermann verschleppte mich in seinen gläsernen Turm
hoch über der Stadt, zwang mich, Erdbeeren zu essen und in einem Pulk von
durchgedrehten Rentnern Adonis-Röschen zu begucken – eine Pflanze, die es nur
in der Phantasie von Herrn Sondermann gibt, aber ich wagte nicht, den Irrtum
aufzuklären, aus lauter Furcht, noch weiter nach Polen verschleppt zu werden.
Am allerallerschlimmsten aber war die Nacht. Herr Sondermann
zwang mich, mit ihm sein Bett zu teilen und als ich zaghaft mein Unwohlsein
darüber bekundete, wurde mir am nächsten Tag eine 30-stündige Therapiesitzung
aufgezwängt, an deren Ende mir klar geworden war, dass ich seit frühester
Kindheit schwere, traumatische Schäden mit mir herumtrage, ein total gestörtes
Verhältnis zum Schlafen und zu Schlafzimmern im besonderen habe und eigentlich
froh sein kann, dass ich bisher noch unbeaufsichtigt durch die Welt wandern
durfte.
„Sie sind ein Schlafsensibelchen“,
diagnostizierte Herr Sondermann messerscharf und stürzte mich damit in eine
neuerliche Krise, von der ich mich sicher in den nächsten 100 Jahren nicht
erholen werde. Ohne meinen Anwalt und meine Kuscheltiere werde ich nie wieder
irgendwo außerhalb meiner eigenen Wohnung übernachten, so viel ist sicher.
Und an geheimen Treffen mit Frau M. und Herrn Sondermann
nehme ich nur noch teil, wenn Frau Ponzo dabei ist und aufpasst, dass keiner
verloren geht. Auch das ist sicher.
Kommentare dazu:
abwende frau p / Website (20.4.05 19:30)
da bin ich aber erleichtert. muss ehrlich gestehen, dass ich sie, verehrte frau dr; saint phalle, bereits im verdacht hatte, eine wilde orgie mitsamt herrn sondermann, frau m und ihrem karnevalsverein organisiert zu haben (vgl. ihren eintrag vom 19/04). da musste ich ausserdem in der kommentarbox des geheimen tagebuchs andeutungen interpretieren, die nur diesen schluss zuliessen:
FRAU DR. P UND FRAU M AUS DINGENS SOWIE HERR SONDERMANN FEIERTEN EINE WILDE ORGIE IN BERLIN. nun bin ich ja -wie sie wissen - hartgesotten und nicht leicht zu schockieren, aber so? OHNE MICH? WAS SOLL DAS ÜBERHAUPT HEISSEN? SO GEHT DAS ABER GAR NICHT HIER! EYHO!
(20.4.05 20:30)Frau M.
Nu haben se sich mal nicht so Frau Professor! Wat meinen se was ich alles noch mit meinen Karnevalsmitstreiterinnen mitgemacht hatte, nachdem sich Herr Sondermann meinem Handy gemeldet hatte und frisch fröhlich frei berichtete das ich mich gerade zum Duschen zurückgezogen hätte.
Skandal! De Frau M. mit fremden nicht kriminaltechnisch inspizierten Männern unterwegs! Erst heute wurde mir, als ich während einer Versammlung aufmucken wollte, mahnend das Wort "SONDERMANN" entgegengebrüllt, was mich sofort still schweigen ließ. Ich hab für die nächsten hundert Jahre Ausgehverbot! Dat is bitter! Dagegen ist ein Nächtlein neben Herrn Sondermann das reinste Zuckerschlecken.
Also bitte....*tzäh* *mal de Frau P. rum reiß*
sagen se mal Frau Ponzo wo haben sie eigentlich gesteckt? Wie können sie et wagen mich mit diesen beiden wilden Gesellen/innen alleine zu lassen? Und wieso gibt es kein Hotel Ponzo in Berlin? Können se sich vorstellen wie meine Füße aussehen? Ich hab ganz Berlin abgelaufen auf der Suche nach meiner Unterkunft! Haben sie eine Ahnung wie unfreundlich die Berliner sein können? Vor allem wenn ihnen eine total erschöpfte Frau M. nebst verschwitztem kleingeblümten Hängekleidchen, qualmenden Gesundheitsschuhen, verrutschter Frisur und verwischtem Lippenstift, gegenüber steht.....
So wat will ich nie wieder erleben!
Juuuut die Berliner auch nicht.....
Also das nächste Mal möchte ich doch wohl um ihren Beistand bitten. Hömma!!!!
(20.4.05 22:55)Frau S.
Hoppla, die Damen sind ja mal wieder in schwungvoller Stimmung.
Werte Frau Ponzo, Sie haben doch wohl aufgrund meines Tagebucheintrags vom 19.4. nicht im Ernst geglaubt, dass ich mit HERRN SONDERMANN Telefonsex hatte? Ich meine, gewundert hätte das ja selbst mich nicht mehr. Ich stelle mir grade vor, wie ich verängstigt im Sondermannschen Bett liege und der Flegel mit einfach sein Telefon in die Hand drückt. Huuuhh, bin ich froh, dass nicht alles noch viel schlimmer gekommen ist als es schon war. Ansonsten tut es mir natürlich extrem Leid, dass Sie bei diesem geheimen Geheimtreffen nicht anwesend waren. Nächstes Mal werde ich alles daran setzen, damit Sie wieder in unserer Runde sind.
Und Sie, meine liebe Frau M. müssen hier auch nicht so laut rumkrähen. Ich meine, mal eben mit Herrn Sondermann unter der Dusche zu verschwinden, während der gesamte Dingenser Karnevalsverein samt den 70 Bodyguards nach Ihnen sucht, ist vielleicht nicht die allerklügste Idee gewesen, oder? Wie? Herr Sondermann war gar nicht mit unter der Dusche? Er war nur am Telefon? Da haben Sie den Salat, Frau Ponzo: In Wahrheit hatte Herr Sondermann mit Frau M. Telefonsex, während ich mit den 70 Bodyguards unter der Dusche war. Äh...oder so ähnlich...
Semioffizielle richtige Falschstellung
Wahr ist, dass die Insassen des Hotels Ponzo ein Wochenende im Freiflug verleben durften. Weniger richtig ist allerdings, dass ich, Erwin Sondermann, dabei leibhaftig dabei gewesen sein soll. Mich hielten, wie jeder inzwischen mitbekommen haben dürfte, wichtige Geschäfte im Vatikan ab, und so musste mein Stiefzwilling großonkligerseits meine Rolle übernehmen. Er hat seine Sache anscheinend nicht schlecht gemacht, wenn man einmal von der Geschichte mit den Erdbeeren absieht, die wir immer hinter der Toilettenspülung versteckt halten und von denen wir bei Polizeirazzien behaupten, sie seien nur für den Eigenbedarf gedacht. Diese Erdbeerdragees dürften auch das sensationelle Schlafritual unserer Frau Saintphalle erklären, welches sie an jenem Wochenende darbot: Ein armloser Handstand mit eingesprungener Streckhocke in der Tiefschlafphase.
Ich selber war währenddessen im Vatikan beschäftigt, und voller Stolz kann ich nun berichten, dass die von mir geschrieben Konklavenverordnung ein voller Erfolg war. Schließlich war es der von Kardinal Ratzinger verlesene Paragraph 1 der Verordnung, der zu einer schnellen Papstwahl verhalf. „ ... und so solle denn derjenige zum Pontifex erwählet werden, der Euch Rotsocken diese Verordnung vorliest... „
Eine gewisse Verzögerung trat dennoch ein, da die Kardinäle angehalten waren, ihren Kandidaten in verstellter Schrift zu notieren, und es leider altersbedingt so unleserlich taten, dass der Name Ratzinger nicht überall korrekt lesbar war. Nachdem wir allerdings im letzten Wahlgang den zu wählenden Namen auf die Stimmzettel gedruckt hatten und die Ofentür offenließen für eine betäubende Wirkung des Heiligen Rauches, ging es flott voran.
Nun darf ich auch endlich die Bedeutung der Namenswahl erklären. Papa Ratzi wollte damit an Benedikt IX. erinnern, der im Mittelalter bereits als 12-Jähriger auf den Heiligen Stuhl gehievt worden war und danach zweimal abgewählt wurde, da er zum Heiligen Abendmahl immer ein Nutellabrot essen wollte. Auch diesmal steht bei einer eventuellen Abwahl des Papstes bereits ein Kandidat mit kindischem Intellekt bereit, das Amt zu übernehmen. Ebenfalls ein Bajuware, Papst Danilus Kueblboecus das Letzte.
Kommentare dazu:
(20.4.05 23:06)Frau S.
HA!!! Ich WUSSTE doch, dass der Typ, der neben mir in dem Auto saß, nicht echt war. Dass den meine Killer-SMS so kalt ließ, kam mir gleich komisch vor.
So, so, Herr Sondermann, und Sie waren also Wahlhelfer im Vatikan. Na, bei Ihren diversen Erfahrungen als Wahlhelfer in der Ex-DDR, Ex-Sowjetunion und Ex-Tschechoslowakei wissen Sie ja, wie man Wahlen perfekt manipuliert. Aber ob es dann eines Tages auch einen Ex-Vatikan geben wird? Hoffen wir es.
viel richtigerere Richtigstellung zur Mission Saintphalle meets Frau M. meets Herrn Sondermann "S M
Men in Black "MIB" erwies sich seinerzeit in den USA als absoluter Kassenknüller. Dank eines originellen Trailers (Will Smith und Tommy Lee Jones ziehen ihr Bluesbrothers-Outfit, inklusive schwarzer Unterhosen, an und gehen seelenruhig mit dicken Wummen auf Alien-Hatz) konnten der Film und sein zugehöriger Soundtrack in die vordersten Chartpositionen gepusht werden. Nun war zu vermuten, dass sich hinter diesem cleveren Marketing-Konzept ein ziemlich mickriger, notdürftig und hastig zusammengestoppelter Film verstecken würde. Doch die "Men in Black" schlagen sich mehr als wacker und brauchen eine ganze Weile bis ihnen, beim unerwartet schlappen Finale, schließlich doch noch die Luft ausgeht
Was "MIB" mit unserem Treffen zu tun hat? Nun ehrlich gesagt nichts..... doch Herr Sondermann sah das ganz anders....
Leider hat er mir verboten darüber zu berichten! Aber ich will mal sehen ob ich dieses Versprechen meinerseits irgendwie umgehen kann.......*g* da bekommt das Wort "singen" doch gleich eine andere Bedeutung...
Uhhh soeben eilt er gerade durch den Hotelflur geradewegs auf den Internetterminal zu. Ich muß mich grad mal dünne machen *an sich runter guck*, soweit das überhaupt machbar ist. Vielleicht schaffe ich es später noch mal an den PC um zu ......... *klick*
Kommentare dazu:
22.4.05 13:46)Frau S.
Frau M.? Frau Ähääääm???? Alles okay mit Ihnen?????? Sie sollten doch nichts ausplaudern. Oh weh, oh weh, jetzt haben wir den Salat....Ist hier zufällig ein Arzt unter den Anwesenden? Oder wenigstens eine Krankenschwester? Zur Not reicht auch jemand, der einen Fernsehdoktor mimt.
(23.4.05 10:23)Frau M.
*Morsezeichen an die Heizungsrohre klopf* SOS FRAU S....SOS FRAU S....
beffff *hicks*fffinde mich im Weinkeller...stopp....finne den Ausjang nich *hicks und stopp* ...hatte mich im Büffetwagen versteckt...*hicks* nuu hamma den Salat...stopp.....haach is dat Leben schön *nochma die Rotweinpulle ansetz* stopp..... eigentlich will ich hier gar nich weg....stopp.....aba wenn se mir mal en Butterbrot reinreichen könnten....*stopp* dat wär schon wat...*stopp* .....oooch wat is dat denn hier ?? *stopp* ....ich hab das Champagnerregal entdeckt.........*glücksseelig entschwindet*.......................
(23.4.05 22:46)Frau S.
Sie haben die Champagner-Vorräte gefunden? Frau M., ich komme!!!!!!! *beschwingt in richtung keller davon tänzelt*
25.4.05 18:44)
*lall* isss nix mehr da *burbsss*
Vatertag
nun ist er total übergeschnappt unser Erwinsche. Das er sich für den Papst aller Päpste hält, dat kennen wir ja schon. Aber nun hat er sich selbst in den Schatten gestellt.
Heute morgen....wir "normalen" Ponzogäste sitzen gerade gemütlichst beim Frühstück und schaufeln unser Müsli in die eigene Futterluke immer einen mißtrauischen Blick auf die anderen Gäste gerichtet. Nicht das einer das letzte Feiertagsei zu sich nimmt! Hömma ...da gibbet hier aber bestimmte Auflagen... aber das nur am Rande......., als plötzlich Fanfaren erschallen.
Die Türen zum Frühstücksraum fliegen auf und die Kaltmamsell stürzt hinein und beeilt sich einen weinroten alten Flickenteppich auszurollen.
Bodyguards eilen, sämtliche Fenster und Türen sichernd hinterher und verteilen sich unauffällig im Raum. Total unauffällig! Mönsch, direkt neben meinem Stuhl steht ein Kerl breit wie ein Bauernschrank, total in Schwarz gekleidet, verspiegelte Sonnenbrille, Pomade im Haar und schwatzt unaufhörlich auf sein Handgelenk ein. Der versperrt mir tatsächlich die Sicht! Unverschämtheit! Und hat noch nichtmal ein Muskelshirt an, damit ich in Ruhe seine Oberarme betrachten kann. Da soll einem nicht der Kragen platzen! Ein paar Handtaschenschläge später habe ich wieder freie Sicht um folgendes zu beobachten.
Acht in lange seidige Gewänder gehüllte Männer tragen eine Art Sänfte in den Frühstücksraum. Noch ist nicht zu erkennen, wer denn wohl in dieser Sänfte sein mag. Aber dann.....
sie können es sich sicher denken......??!!!
Hebt sich ein güldener Samtvorhang und gibt einen Blick frei auf......
HERRN SONDERMANN!!!!
Ja isses denn!!!
Ich denk noch...wat macht der hier für nen Affenzirkus...als auch schon seine Stimme erschallt. Junge der muss die letzten Tage in Rom an einem Stimmtraining teilgenommen haben. Ich war schwerstens beeindruckt! Seine Stimme füllte den Raum bis in die hinterste Ecke (wo kam eigentlich der Halleffekt her??? Doch eine Aufnahme....??Erwin alter Playbackkünstler) und er sprach:
Sehet.........ich bin gekommen um euch die Augen zu öffnen.... *einige Gäste greifen zur Brille und schrauben am Hörgerät*...........dies soll von nun an ein Tag zu meiner Ehre sein........Ich der Vater aller Väter.....sage euch......................
Leider konnte ich nicht weiter zu hören, weil der Bodyguard zu meinen Füßen zu sich kam und mich heimtückisch überwältigte. Derzeit sitze ich in U-haft. Ich werde beschuldigt einen Anschlag auf eine wichtige Person des öffentlichen Rechts vorbereitet zu haben.
Ich! Auf eine ..........*schnaub* wichtige .....Person....
Mensch Erwin...pfeiff deine Jungs zurück.....wart ma....wehe wenn ich dich in die Finger kriege....
Vatertag....pahahahahaha!! *irre lach*
Kommentare dazu:
ponzo (6.5.05 21:54)
Zu Hülfe, Frau Dr. Dingens S.! Ich glaube die Frau M. ist jetzt völlig durchgedreht und läuft bald Amok! Und in einer Schule. Wir, nein SIE müssen was tun Frau S., aber schneller bitte!
Liebes Gästebuch,
als Papst hat man es nicht leicht, ständig muss man den Negern die Kondome wegnehmen und dann die overdresste streetwear, mit der man höchstens noch in Köln eine gute Figur machen kann. Da wollte ich es mir als Vater der Väter wenigstens zum Vatertag einmal gemütlich machen.
Warum nicht ins Hotel Ponzo zum Frühschoppen, dachte ich mir, einen kleinen Snack und ein zwei leckere Weizen von der Magensonde verdauen lassen? Also ließ ich mich in meiner Mercedes-Sänfte, frisch bei ebay für zwei Cent von einem Katholiken-Azubi weggesteigert, in den Frühstückssaal tragen und auf mein 10 Meter hohes Podest stellen.
Aber welch ein Eklat! Schon kurz darauf wurde mir gemeldet, halbe Wachteleier seien aus, es gäbe nur noch ganze Eier am Büfett. Ich muss schon sagen, ein so jämmerliches Catering hatte ich seit dem letzten Abendmahl nicht mehr erlebt. Gut, als Papst darf ich mich nicht gehen lassen, daher ließ ich meinen Bodyguards freien Lauf.
Schon kurze Zeit später gab es halbe Wachteleier, und nicht nur das, eigentlich von allem die Hälfte, zum Beispiel halbierte Tische, halbiertes Porzellan und halbe Unterkiefer beim Personal.
Es geht doch, man muss nur daran glauben wollen!
Kommentare dazu:
(6.5.05 20:39)Frau S.
Und ich dachte immer, Sie würden nie halbe Sachen machen. Aber seit Sie Papst sind, ist ja wohl alles anders geworden.
(7.5.05 14:46)Frau M.
Herr Sondermann!!! Holen se mich hier raus!!!!! Aber dalli!!!!
Hier kommt schon mal die
Geburtstagstorte für Frau Ponzo
Die war der gefräßigen Frau M. also noch nicht zum Opfer gefallen. Also, die Torte meine ich, nicht Frau Ponzo.
Aber wo Frau M. und Herr Sondermann stecken, weiß ich immer noch nicht. Ich befürchte fast, die haben sich dann doch über die Champagnervorräte hergemacht. Frau Ponzo, gedulden Sie sich bitte nur noch ein klitzekleines Sekündchen. Ich werd die beiden schon herschleppen, damit Sie Ihr wohlverdientest Ständchen kriegen.
Frau Ähäääm!!!! Härrr Sondärrrrrrmannnn!!!!! Wo sind Sie????? ..... Einen Sack Flöhe hüten ist aber auch leichter als dieser Job hier. *schwitz*
Kommentare dazu:
(9.5.05 05:02)Frau M.
Bin doch SCHON da.......
hatte mich mit der Kaltmamsell etwas festgequatscht...die weiss aber auch immer alles besser nech....als wenn ich nich wüßte wie man nen Kuchen macht...tzässss........ *nen Riesenstrauss selbstgepflückter Blümchen dazustellt* *nochmal anstimmt*
Drei zwoooo eins....
Happy birthday toooooo youuuuuu........ Oh Mist da kommen die Bodyguards schon wieder *davoneilt*
10.5.05 21:32)Ponzo
hach cheries, ich bin ja ganz gerührt hier...
was für bodyguards?
Geburtstage sind normalerweise dafür da, nette Worte für die Jubilarin zu verschwenden und so zu tun, als ob man sich richtig gut leiden könnte. Das fällt mir bei Frau Ponzo schwer. Ich erinnere mich zum Beispiel noch zu ungern an ihre erste Mail an mich:
„Hallo hallo, hier spricht die Rezeption des Hotels Ponzo. Hier ist absolut nichts los, kommuniziert mal jemand mit mir? Wieder nicht? Blöder Sondermann, dich sprenge ich irgendwann in die Luft!
P.S. Kannst du mir deine richtige Email-Adresse verraten?“
Damit hatte sie mein erdachtes Postfach im Sturm erobert. Schon wenige Mails später wurde das Verhältnis ausgesprochen herzlich:
„Hallo Teesack! Bin bald in B., freue mich, dass Du in C. bist, vielleicht treffen wir uns mal in D., dann sprenge ich Dich in die Luft!
P.S. Kannst du mir jetzt die richtige Email-Adresse von Dir verraten?“
Schließlich kam es zur nie ersehnten Begegnung im Chat. Frau Ponzo trank sich zusammen mit Frau Saintphalle an der Chatbar kunterbunt und doppeltkariert und sprach dann zu mir: „Hallo Sondersack, (schlucks), ich würde düsch jetzt gern in die Luft schprengen, aber vorher will isch noch deine rüschtige eMail haben! Los her damit!!!“ Dann verfing sie sich zum Glück in ihrem selbstgebauten w-LAN und ich konnte mich mit samt Hosenträgern in Sicherheit bringen.
Aber ich will nicht lästern, wir sind ja hier nicht im Internet! In Wirklichkeit mag ich Ihre kleinen Geschichten, auch wenn ich das niemals öffentlich sagen würde. Sie sind voller Wahrheit und Weisheit und manchmal spielen sich große Tragödien in unscheinbaren Nebensätzen ab, wie kürzlich in dem Beitrag „Lass mich dein Lehrer sein oder Tod einer Katze“. Geschickt wurde da Trauerarbeit um das tote Kätzchen geleistet und unschuldige Ergriffenheit inszeniert, wo jede andere umständlich erklärt hätte: „Tut mir leid, ich habe mich drauf gesetzt, konnte ja nicht ahnen, dass das Sofakissen noch lebt.“
Liebe Ponzine, wenn Du das hier liest, hast Du vielleicht immer noch Geburtstag oder schon wieder, und wenn ich richtig gerechnet habe, war das mindestens schon der 3. in den letzten zehn Jahren! Natürlich mache ich mir keine Sorgen um Dich, ich weiß um Deine ausdauernde Bereitschaft, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen und mit größtem Einsatz feste Feste zu feiern, meistens bis zum Abriss des Erinnerungsvermögens und der zur Feierlichkeit genutzten Immobilien. Die baufällige Hülle des Hotels Ponzo weiß einiges davon zu berichten.
Alles Gute für Dich und bleib so wie du bist! Und versuch es mal unter dieser Adresse: es@es-o-es.de!
Kommentare dazu:(10.5.05 17:52)
hach chéri, ich bin gerührt!
Nächstes Jahr kommt ihr dann aus dem Keller hoch, oder vielleicht schon vorher?
lange nichts mehr gehört....
komisch....jeder sitzt inzwischen wieder in seinem eigenen Revier. Herr Sondermann hat sich nach Rom zurückgezogen. Frau Professor S. weilt wieder in Hamburch....ich langweile mich in Dingens zu Tode....nur de Frau Ponzo, die hat das Glück weiterhin im wohnlichen, tubulenten und gastlichen Hotel Ponzo weilen zu dürfen.
Also irgendwie müssen wir hier wieder mal was Schwung in die Mannschaft bekommen! Wenn ich nur wüßte wie?!
Herr Sondermann antwortet auf meine SMS-Klopfrufe gar nicht. Ich fürchte er hat zu große Angst vor Frau S. Terror-SMSen und hat das Teil in seinem päpstlichen Spint verrammelt. Frau S. antwortet auch nicht auf meine Anrufe. Entweder kennt sie sich immer noch nicht mit ihrem AB aus....oder sie hat sich mal wieder in Hamburg verfahren und irrt immer noch durch Nachbars Garten, auf der Suche nach ihrem Heim. Neee nicht Heim wie Altersheim...*kicher* ich meinte jetzt ihre hübsche Wohnung.
Dabei hab ich mir so viel Mühe gegeben, als ich ihren AB besprach!
Ich bin et, rufen se augenblicklich zurück....
Da soll einer behaupten das wäre nicht klar, ausdrucksstark, überzeugend.....
und überhaupt.....
ich bin motzig! Warum meldet sich von denen keiner bei mir?
Aus den Augen und schon von Sinnen?
*seuftz*
Nu los...setzt die Truppen in Bewegung......ich komme hier um vor Langeweile!!! Rette mich wer kann...
In freudiger Erwartung..ihre Frau M. aus Dingens...
Kommentare dazu:
ponzo / Website (5.6.05 11:19)
mmh... mh! hein? aha! mhh!
(5.6.05 18:28)Frau M.
Oh....hallo Frau Ponzo *plauder* ich freue mich mal wieder was von ihnen zu hören......mmmh mh??!! ?????????...wie meinen??? öh....hallo? *klick* Na suuuupaaaa....*seuftz*
ponzo (6.6.05 21:55)
ja.. hi.. hicks... *nipp* (am Wein), die olle saintphalle hat uns ja aus ihrer liste gestrichen..; *sauf* nö sogar die liste rausgenommen. Dabei wollte ich ihr gerade die ponzo favorite guest Karte zum Vorzugspreis andrehen... hicks
(9.6.05 10:19)Frau S.
Äh, also...AB??? Was ist denn das? Hab ich so was auch??? Und wen hab ich denn aus welcher Liste gestrichen? Falls Sie damit meine Linkliste meinen, verehrte Frau Ponzo: Die versteckt sich jetzt unter der Rubrik "Blogroll". Mir war die Liste einfach zu lang geworden. Also: Niemand geht hier verloren. Ich schon gar nicht. Bin immer da, lese regelmäßig meine Mails und gehe sogar meistens ans Telefon - wenn es denn mal klingelt...
Aber die Ponzo Gästekarte nehme ich natürlich jederzeit an. Was kriegt man denn da für Vergünstigungen? 100 Nächte zum Preis von einer? 1000 Cocktails umsonst? Ich bin dabei!
(9.6.05 10:21)Frau S.
P.S: Stimmt, es ist hier reichlich öde geworden. Aber wenn ich meine Zeit nicht grade mit Froschkönigen verbringe, muss ich doch an meinem Roman schreiben. Der soll ja eines Tages mal fertig werden.
Warum ist die Banane krumm?
Was ist bloss los mit den deutschen Hotelgästen? Jeder Heini und jede Tante fragt immer nur warum! Warum ist das Hotel ausgebucht? Warum haben Sie kein Hotel in Afghanistan? Warum ist das so teuer? Warum wissen Sie nicht, welche Farbe die Überdecken haben? Warum haben die kein Schwimmbad? Warum kriege ich den Tarif nicht? Warum kostet die Kundenkarte Geld? Warum Warum Warum!! Warum nur?
Warum??????????
Ich frage mich auch den lieben langen heiligen Tag, warum ich solche Fragen beantworten soll.
Kommentare dazu:
Keine
Langes Wochenende...
und ich hätte endlich mal wieder Zeit für einen kleinen Besuch im Hotel Ponzo.
Ich finde es wird Zeit hier mal wieder ordentlich auf die Brause zu hauen.
Nein keine Angst Frau Ponzo, ich gedenke nicht ihre Badezimmer zu demolieren.
Ich dachte da eher an so ne nette Halloween-Party unten im Speisesaal. Diesmal hab ich selbst für Dekoration gesorgt und schauen se mal, ich hab für sie alle Kostüme besorgt.....
Für Herrn Sondermann und den Nachtportier stehen alleine schon reichlich Kostüme zur Auswahl.
oder wir gehen als Gruppe??....
Ja ok, über guten Geschmack kann man hier streiten.......
also, wie siehts aus? Ach, ich pack einfach schon mal...... *zisch*
Kommentare dazu:
(31.10.05 15:16)Frau S.
Meine Güte, Frau M., was haben Sie denn da alles aus der Mottenkiste ausgepackt? Ich bin erschüttert. Aber ich muss schon sagen, diese Hochfrisur steht Ihnen ausgesprochen gut. Passen se nur ja auf, dass Sie mit dem Gebinde nicht in der Drehtür vom Hotel Ponzo hängen bleiben. Das könnte fatale Folgen haben.
Halloween
So, da bin ich. Hab mein Prinzessinnenkostüm übergeworfen und sogar den Froschkönig ins Schlepptau genommen. Aber wo steigt jetzt die Party? Wo sind denn alle?
Huhu???
Frau M., ich hab Ihnen doch gesagt, dass Sie mit Ihrer Hochfrisur aufpassen sollen. Wo stecken Sie denn jetzt? In der Drehtür? Im Fahrstuhl? Und was ist mit Herrn Sondermann? Ist der nicht in sein Supermann-Kostüm reingekommen? Frau Ponzo? Hat gar kein Kostüm gekauft?
Hm. Fragen. Viele, viele Fragen.
Ich trink dann erst mal ein kleines Likörchen. Oder auch zwei. Vielleicht kommt ja doch noch wer. Oder bin ich etwa in der falschen Bar gelandet? Noch mehr Fragen. Und noch'n Likörchen. *seufzel*
Kommentare dazu:
(1.11.05 16:37)Frau M.
SIE WAREN DIE PRINZESSIN????? Ja warum zum Teufel haben se sich denn nicht zu erkennen gegeben???
(1.11.05 17:29)Frau S.
Wieso erkennen? Wer zum Teufel waren SIE denn????
Joys / Website (1.11.05 22:44)Frau M.
na ich war doch Wonderwoman allerdings aus gegebenem Anlass mit Kopftuch..
Halloween...the day after
Ich kann ihnen sagen, das war gestern mal wieder eine Aktion wie sie im Buche steht.Irrläufer, im Kreis Läufer, Wegläufer, Amokläufer, alles dabei...
Nur ne Party haben wir nicht hinbekommen, also jedenfalls keine an der wir alle hätten teilnehmen können.
Herrn Sondermann sah ich ganz kurz, quasi im Vorbeiflug, als er in seinem Bodypainting Supermann Outfit an mir vorbei rauschte. "Süsses oder saures" brüllend, wild mit einer Plaste-Kürbis-Laterne fuchtelnd, jagte er betuchten Gästen hinterher und forderte die von ihm so begeehrte Rittersport-Schokolade.
Allerdings hatte er vergessen seinen Lendenschurz um gewisse Körperlichkeiten zu schnallen, was die Damen der haute volé kreischend von dannen rasen ließ.
Ich selbst hing tatsächlich zunächst mit meiner opulenten Turmfrisur in der Drehtüre des Hoteleingangs fest und konnte, wilde Drehungen vollführend, immer nur Bruchteile des Geschehens erhaschen.
So konnte ich z.B. unsere Prinzessin...äh..Verzeihung Frau Professor S. durch den Nebeneingang rauschen und ihre Seekisten vor die Rezeption knallen sehen.
Als ich beim nächsten Dreher wieder hinsehen konnte war sie bereits verschwunden.
Frau Ponzo eilte irgendwann mit einer Riesenpulle Himbeergeist unter ihrem Arm durch die Eingangshalle, um die wild kreischenden Damen einzufangen und vermutlich mit dem Geist in der Flasche zur Ruhe zu bewegen. Danach auch von ihr keine Spur mehr.
Gegen 22 Uhr hatte sich meine Frisur derart verzwirbelt, das es plötzlich und unerwartet in die andere Richtung ging. In rasanter Fahrt, in der ich mir mehrfach mein spärliches LTU Frühstück durch den Kopf gehen ließ, jagte ich nun andersherum durch die Drehtüre. Wenn sie nun der Meinung sind, das der Empfangschef im Inneren des Hotels, oder der Wagenmeister vor dem Eingang Männer der Tat gewesen wären und die irre Piruetten drehende Frau M gerettet hätten, hahaha...weit gefehlt!!!
Ich kann ihnen aber flüstern, denen hab ich später aber noch.... höhöhöm!!!! Als sie irgendwann wieder zu sich kamen meinten sie entschuldigend, sie hätten diese meine Notlage für einen extra für die Halloween-Nacht engagierten Spezialeffekt gehalten und meine Einlage ausgesprochen kurzweilig empfunden. Na danke auch!
Na jedenfalls, irgendwann hatten sich meine Haarwurzeln mit einem schnalzenden Geräusch verabschiedet und ab sofort bin ich Kopftuchträgerin. So schmerzlich befreit benötigte ich zunächst einen ordentlichen Schnaps. Den fand ich natürlich gleich in der Hotelbar, an der eine total besoffene Prinzessin mit Froschmaske rumlungerte und albern vor sich hinkicherte. Na dann Prost, dachte ich mir und schnackelte mir richtig einen an. Von einer Party im Speisesaal war außer einem Kamm blasenden Buckligen und einem geplünderten Buffet nichts mehr zu erkennen. Langsam schritt ich durch traurig herabhängende Luftschlangen und zermatschte Kürbiskerntörtchen. Was mag hier wohl vorgefallen sein???
Traurig zerrte ich mir meine goldene Spange vom Bauch, schlüpfte aus meinen Sonntagsballerinas, ließ mich in irgendeinen Sessel fallen, legte die Riesenflasche Himbeergeist an, die zufällig vor meiner Nase stand und lauschte dem traurig, schaurigem Spiel des Kammbläsers.
Irgendwann muß ich dann wohl eingeschlafen sein und wachte heute morgen mit einem Mordskater, mit dem Gesicht in einem giftgrünen Gruselwackelpudding bestückt mit verschiedenfarbigen Augäpfeln ruhend auf.
Wer hatte hier die Verantwortung??? Wer hat diesen Schlamassel hier organisiert? Sauerei!!! *grüne Grütze aus den Ohren puhl*
Wenn ich die in die Finger bekomme!
Kommentare dazu:
(1.11.05 17:34)Frau S.
Uuuuhhh, was tut mir der Schädel weh. Alle Achtung. Ich fühl mich, als hätte ich eins mit dem Nudelholz übergebraten gekriegt. Puhhh.... Und was ist das hier für ein grüner Glibber in meinen Haaren? Ich hoffe sehr, dass das Götterspeise und nix anderes ist.
Ja nu, also, das war ja nicht so das Heldenstück mit dieser Halloweenparty. Ich hab den ganzen Abend kein einziges bekanntes Gesicht gesehen. Ja, eigentlich hab ich außer dem Barkeeper überhaupt niemanden gesehen....
Oh, Frau M., da sind Sie ja endlich. Was haben Sie denn mit Ihren Haaren gemacht? Sieht ja voll besch... aus so ganz nackisch auf dem Kopp.
Na ja, egal, Ihr Schädel brummt garantiert nicht so schlimm wie meiner. Ich verstehe gar nicht, wie man einen Kater haben kann, obwohl man die eigentliche Party verfehlt hat. Kann mir das mal jemand erklären?
(1.11.05 17:41)Frau M.
pfff...hören se bloss auf! Als dat war so... *plauder*...und dann hat der Herr Sondermann *plapper*...und der einsame Kammbläser...*schwatz*
Mr.D. / Website (1.11.05 23:07)
da war war wohl wieder die gesamte Unterwelt unterwegs ;-) grauslich wird dann nur der Blick in den Spiegel am nächsten Morchen....
na da grüß ich Hello Wien...
LG Mr.D.
(2.11.05 09:12)Frau S.
@Mr. D.: Ich hab alle Spiegel zertrümmert. Das Elend hätte ich sonst nicht ausgehalten. ;-)
Überraschung
Psssssssssssst Frau S…
Gleich ist es soweit!! Jaaa nur noch einen Augenblick…. Nun hören sie schon auf zu meckern! Natürlich ist das eine unbequeme Haltung die sie da einnehmen müssen, das ist mir auch klar. Ich passe da nun einmal nicht rein, es hat halt nicht immer Vorteile wenn man so ein dünnes Huhn ist, wie sie. *breit grins*
Wir warten noch auf das Geburtstagskind….
Wie? Das Blumenkränzchen zwickt an ihrem linken Ohr?
Poah sie sind aber so was von wehleidig, mein lieber Scholli!
Und sie denken daran, auf mein Zeichen …..welches hatten wir noch gleich vereinbart?
Ist mir entfallen…wenn sie auch den ganzen Tag damit vertrödeln in dieses vermaledeite Folkloreoutfit zu klettern!
Ein Glück das wir die Überraschung auf heute Nacht verlegt haben…nicht auszudenken wenn der Erwin sich schon heute Nachmittag hätte freimachen können.
Ach ja…wenn gleich die Musik anläuft, rolle ich sie in den Saal. Ich gebe ihnen einen kräftigen Stoß und meinen Berechnungen zufolge müssten sie dann genau in der Mitte des Speisesaales landen. Und dann….wenn das erste Kaaaaaaaaaaaaalinka ertönt, springen sie…
Ok??
Ham se das verstanden??? FRAU S!! Sagen se doch was! *denk..ist die schon wieder eingeschlafen?*
Oh…ich höre Schritte… das kann nur der Herr Sondermann sein!
Also,…sie denken daran, ich schubse sie jetzt in die Saalmitte….Kalinka ertönt…und sie springen aus der Riesentorte, schreien hoppa und legen ne 1 a Folkloredarbietung hin.
OK! Das mit der Darbietung war nicht abgesprochen...aber hören sie mal, das bisken können se doch wohl mal für unseren Herrn Sondermann machen!
Da wird sich der Erwin bestimmt freuen, wo er doch vom Ostpol…
Frau S!!! Nu sagen se doch was…. Ach jetzt ist auch egal, das ist eindeutig Erwin….
Da…er sitzt erwartungsfroh am Ehrenplatz…. jetzt..ihr Auftritt Frau S!!!! Geben se alles!!
*der Torte nen kräftigen Stoß versetz*
Auweia, das war wohl ein wenig zu….. *Augen zuhalt*
*KLATSCH*
Jesses, jetzt ist die Frau S. mitsamt der Torte an die gegenüberliegende Wand geklatscht!
Himmel, die wird sich gleich wieder übertrieben aufregen!
Ich glaub ich geh jetzt lieber mal in Deckung….
*auf die Start-Taste des CD-Players drück*
*versteck*
Oh ich glaube das war ein wenig laut…
Kaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalinka Malinka…
*brüll* FRAU ÄÄÄÄS….IHR ZEICHÄÄÄÄN!!!!
Daaa, nu hüpft se aus der Tortenmatsche…oh…die sieht ja aus!
Pfffhahahahahahaaaa!!! Ich lach mich kaputt, die hat überall diese Tortenpampe kleben.
*feixend und aus sicherer Entfernung brüll* Da hätten se sich die ganze Zippelei an ihrem Outfit ja sparen können
Aber tanzen kann se *staun* Wie sie die Beine schmeißt, eine wahre Pracht!
Erwin ist auch ganz gerührt, er schüttelt sich und hält sich die Tischdecke vor die Augen.
Hach er weint sicher vor Rührung! Da hab ich ja mal wieder die richtige Choreographie erdacht. *im Versteck inne Brust werf*
Oh ich glaube die Frau S. ruft etwas?? Hilfe?? Wieso Hilfe??
“Frau M. wenn ich sie in die Finger bekomme! Stellen sie endlich diese bekloppte CD aus! Jetzt hab ich aber die Nase voll. Ich bekomme meine Beine gar nicht mehr unter Kontrolle. Haben sie schon wieder Seife für die Tortenblumen verwendet?? Der Boden ist jedenfalls ganz schmierig und glatt! Ich mach mich doch hier zum Obst! Frau ÄM!!!“
Ich glaube ich mach mich schnell vom Acker!!
*brüll* Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Erwin, altes Haus, ich muss grad mal schnell was erledigen! Ich drück dich späääter….
Kommentare dazu:
ponzo (10.11.05 10:24)
ähmm, ich glaube, ihr habt vergessen, das Geburtstagskind einzuladen!? Wo isser denn nu?
P.S. Ich bin übrigens auch nicht eingeladen worden!
Saintphalle / Website (10.11.05 14:57)
So eine total idiotische Idee kann ja nur von der Frau Ähähähähäm kommen. Diesen ganzen Tortenkleister krieg ich ja in drei Jahren noch nicht wieder aus den Haaren.
Liebe Frau Ponzo, dass der Erwin nicht da war, lag ja nur daran, dass sein Geburtstag schon gestern war. GESTERN, Frau M., ich sagte am NEUNTEN NOVEMBER!!! Jahahaha! Aber die Frau hört ja nie. *grummelnddavonstapft*
P.S: Wissen se was, Frau Ponzo? Manchmal kann es ein echter Segen sein, wenn man nicht eingeladen wird.
(12.11.05 13:07)Frau M.
Immer meckern alle mit mir....immer geb ich mir so ne Mühe...*schnief*
frauenzimmer (Frau M.) / Website (2.6.07 11:43)
Hach Kinners wat waren das noch Zeiten! *schnüff*
Was für eine Stille! Himmlisch! Kein Mensch zu hören und zu sehen. Das Hotel Ponzo scheint wie ausgestorben zu sein. Aber nicht, dass Sie denken, alle Gäste wären nach Hause gefahren. Oh nein, so ist das ganz und gar nicht. Sie ahnen ja gar nicht, wie viele Menschen es gibt, die sehr, sehr und sehr gute Gründe haben, Weihnachten weit weg von zuhause zu feiern. Die einen haben eine grauenvolle Schwiegermutter, die anderen haben eine grauenvolle Frau, die dritten haben weder Schwiegermutter noch Frau, die haben nicht mal mehr eine Mutter. Also treiben sie sich an den Feiertagen von einer Xmas-Party zur nächsten, oder sie lernen das Fernsehprogramm auswendig, oder sie brechen sich beim Skifahren die Beine, oder sie kämpfen in der Karibik mit geschmolzenen Schokoweihnachtsmännern. Oder sie feiern im Hotel Ponzo. Mit Eierlikör und Punsch, Mistelzweigen an jeder Tür (und ich weiß wirklich nicht, warum ich JEDES Mal mit Frau M. unter dem Türrahmen zusammentreffen muss, statt mit diesem schnuckeligen Italiener aus Zimmer 17), festlichem Essen und viel, viel, Spaß. Wer einmal im Ponzo Weihnachten gefeiert hat, der will nie mehr woanders feiern.
Und was waren wir alle gerührt, als es ans Geschenkeverteilen ging. Ich verteilte meine ganzen Pappmaché-Engelchen und Frau M. ihre Seifenvorräte. Herr Sondermann verschenkte haufenweise Blumentöpfe mit Fetter Henne drin. Und Herr Schreibman brachte seine selbstgeschriebenen Bücher unter die Leute. Dann kam Frau Ponzo mit einem riesigen Karton herein und erklärte, sie hätte nur ein einziges Geschenk und das sei für uns alle. Neugierig reckten wir die Köpfe, als sie den Karton selber auspackte. Na, und was soll ich sagen? Da hatte Frau Ponzo sich ja mal was ganz Tolles ausgedacht: Sie hatte auf dem Flohmarkt einen Computer erstanden.
Ja, und seitdem diese Höllenmaschine nun in der Bibliothek im Ponzo steht, hocken wir alle Tag und Nacht davor. Keine Besäufnisse an der Bar mehr, kein Getratsche im Treppenhaus, keine wilden Orgien auf den Zimmern - rein gar nix. Das ganze Hotel scheint wie ausgestorben zu sein. Nur in der Bibliothek tobt das Leben. Da starrt man stundenlang schweigend auf einen flimmernden Bildschirm. Bis jemand sagt:
"Drücken Sie doch mal auf die Taste da rechts, Herr Sondermann. NEIN, nicht DIESE da, sondern die andere!!! Na klasse, jetzt haben Sie meinen ganzen Text gelöscht."
Oder:
"Noch 10 Sekunden....sechs....fünf...vier...drei...zwei...JAAAA!!!!! Ich habe ein Hunderterpack Schiesser-Feinrippunterhosen ersteigert! Für ganze drei Euro fünfundzwanzig."
Oder:
"Groß, blond, durchtrainierter Körper, intelligent, humorvoll - der klingt nach einem echten Traummann. Ich werde ihm mal eine Mail und eine Serie Nacktfotos von mir schicken." Oder...oder...oder....
Also wundern Sie sich nicht, wenn wir auch in nächster Zeit ein wenig schweigsam sind. Dieser Computer ist wirklich die genialste Erfindung seit der Erfindung des Telefons. Und noch genialer ist die Erfindung des Internets. Wie sagte doch kürzlich noch jemand zu mir: "Wenn es das Internet nicht schon geben würde, dann würdest du es vermutlich erfinden."
In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
Foto Weihnachten im Hotel Ponzo
Von links nach rechts: Frau Ponzo, Frau M. und Herr Sondermann.
Stehend: Frau S. und Herr Schreibman.
Kommentare dazu:
(27.12.04 12:12)Frau M.
*mit zwei Finger Suchsystem tipp* Frau S. da ich sie ja kaum noch real zu Gesichte kriege, hier nun eine Mail an sie. Heute Nachmittag hat das Hotelbistro Streuselkuchen mit nem Kännchen Kaffee im Angebot. Meinen sie sie können sich mal von dem PC bzw. von den Single Seiten losreißen und dort erscheinen? *mal nach rechts rüberguckt und in die glasigen Augen von Frau S. starr* Um eine rasche Antwort wird gebeten........*abschick’
(27.12.04 16:13)Frau S.
13:47 h: Streuselkuchen? Kann man den auch im Internet ordern? Und was sagten Sie noch, wann wir uns treffen wollen? Heute nachmittag? Okay, ich komme in einer Viertelstunde mal runter ins Café - muss nur noch mal eben hier an diesen obersüßen Franzosen schreiben. Ich glaube, mit dem könnte ich das ganz große Los ziehen....
16:28 h: So, da bin ich. Äh - Frau M...? Hallo...??? Ja, wo isse denn nu hin?
(28.12.04 12:26)
das is ja ein ganz altes foto
(28.12.04 18:05)Frau S.
Oh Entschuldigung. War das gar nicht das Weihnachtsfoto von diesem Jahr? Dann war es wohl das Bild aus unserem Volkshochschulkurs "PC-Einführung für die ältere Generation" von 1987.
EILMELDUNG
Zu einem bedauerlichen Cyberunfall kam es gestern im Hotelbereich Saintphalle.
Frau Prof. S., bereits durch das Verschicken von SMS einschlägig mit den Ergebnissen der Chaostheorie vertraut, gelang es, mittels der Tastenkombination Strg+Purzelbaum+Alt-F6 ihrem Computer das Gedächtnis zu nehmen.
Große Werke der Weltliteratur scheinen für immer verloren. Eine Kathastrophe, wie sie nur mit dem Brand in der Herzogin-Amalia-Bibliothek vergleichbar ist. Nur der unmittelbar darauf einsetzenden Telefonfürsorge ist es zu verdanken, dass sich Frau Saintphalle vor lauter Trauer nicht vom Balkon ihres Etablissements stürzte. Dem unbekannten Fürsorger gelang es, in einer zweistündigen Zwiesprache mit der Verstörten und unter Androhung, sich sofort bei Parship anzumelden und 112 Übereinstimmungspunkte zu erreichen, die zutiefst Unglückliche von ihrem Vorhaben abzubringen. Weitere Argumente waren die Erdgeschosslage ihrer Wohnung, die wunderschönen Rosenbeete vor ihrem Balkon und dass man eventuell dabei die Nachbarn wecken würde.
Inzwischen geht es dem Computer wieder besser. Er verweigert zwar noch feste Nahrung, kann aber schon wieder einzelne Buchstaben zu sich nehmen. Wünschen wir Frau Saintphalle, dass sich diese schon recht bald wieder zu jenen friedlichen Geschichten voller Sex und Gewalt formen, wie wir sie alle so gerne lesen.
Kommentare dazu:
(29.12.04 16:07)Frau M.
Ach du liebe Zeit!! Und ich sitze wütend im Hotelbistro und warte immer noch auf ihr Erscheinen. Da kann ich ja lange warten! Warum wurde ich nicht informiert? Ich hätte ihr doch geholfen ihren PC wieder flott zu bekommen. Ähm ja irgendwie...ein bisken drücken hier, ein wenig drauf klopfen dort, ziemlich viel dumm gucken überall, und reichlich rütteln hie und da...das wäre doch gelacht, wenn wir das Dingen nicht wieder ans laufen bekommen..... FRAU ÄÄÄÄHÄÄÄÄS ich eile *zu brüll und losspurtet*
(30.12.04 16:56)Frau S.
Zuhülfe!!! Huhu!!! Hört mich jemand? Sind Sie das, Herr Sondermann? Ich hänge hier etwas unvorteilhaft mit einem Bein im Blumenkasten meiner Nachbarin und mit dem Kopf in den Rosenbeeten darunter. Es tut mir Leid, dass ich Ihnen nicht auf elegantere Weise für Ihre Telefonseelsorge danken kann.
Was meine Parship-Box angeht, so hatte ich schon befürchtet, dass Sie der Kandidat mit 112 von 100 möglichen Punkten wären. Gut zu wissen, vor wem ich da in Deckung gehen muss.
Aber wenn Sie so nett wären und mir jetzt trotzdem mal aus dem Balkonkasten helfen könnten....
(31.12.04 15:09)Frau M.
*sing* Wir pflücken die Aal aus de Blööömsches.....
So Frau S. jetzt wo sie wieder auf dem Boden der öhöm Tatsachen stehen, wie wär’s wenn sie sich für die Silvesterparty zurechtmachen? Ja gut die paar Kratzer deck ich ihnen schon ab...*mal die Avonkiste aus dem Auto holt*
(31.12.04 18:27)Frau S.
Ich bin gerüstet, Frau M.! Dann lassen se uns mal losstiefeln. Frau Ponzo will es ja heute im Hotel Ponzo mal richtig krachen lassen. Bin schon sehr gespannt. *davon tänzelt*
Check out
Bei uns zu Hause ist die Karnevalszeit angebrochen. Dat geht nicht ohne Frau M aus Dingens.....
Ich checke deshalb für ne Weile aus.
Lieblichste Grüße
Kommentare dazu:
Saintphalle / Website (7.1.05 09:20)
Was heißt denn, Sie checken aus? Wollen Sie mich etwa hier komplett alleine lassen? Was soll ich denn dann noch hier? Herr Sondermann ist nie aus Dubai zurückgekommen - vielleicht hat er sich in der Wüste verirrt. Frau Ponzo ist mit unbekanntem Ziel abgetaucht und Herr Schreibman kommt aus seinem Zimmer nicht mehr raus, seit er die Reiseschreibmaschine gegen einen Computer ausgetauscht hat.
Und ich? Warte auf neue Gäste. *seufz*
ach *blätter* Irgendwie vermisse ich das Hotel Ponzo und seine merkwürdigen Bewohner ja schon
Deshalb blättere ich schon seit geraumer Zeit in meinem Photoalbum und da kommt schon so was wie Sehnsucht auf, dat muss ich ja hier mal zugeben.
Gucken se mal, der Herr Sondermann, bei einem unserer gemeinsamen Spaziergänge:
Oder hier, Frau S. und ich auf der Hoteldachterasse:
Oder hier, Herr Schreibmann von hinten:
oder Frau Ponzo, mal ganz anders (sie ist doch jetzt in die Erotik-Branche eingestiegen....*flüster*)
Hach ja *schnüff* et war doch schön irgendwie......
Na ja mal gucken, vielleicht fahre ich ja zurück sobald die Karnevals-Saison vorbei ist *grübel*
Kommentare dazu:
1.2.05 17:31)Frau S.
He, was heißt denn hier "Es WAR schön"? Ich warte immer noch an der Hotelbar darauf, dass Sie alle wiederkommen. Also macht mal ein bisschen hoppi. Auch ich werde vom Warten nicht jünger und schöner.
Frau Ponzo / Website (3.2.05 12:30)
Mädels, bald... bald vielleicht geht es weiter. Diesmal mit einer kecken Stewardess, Herrn Adrian Kühn und Frau Ponzo alias Adriana Kühn. Bald. Wenn das gestern bestellte Modem eintrifft, der geerbte PC funktioniert... bald. Wir haben ja doch die Ruhe weg.
Alaaf.
(3.2.05 13:21)Frau S.
Frau Ponzo??? Nee, dass ich das noch erleben darf!!!! Und noch dazu mit so neckischen Versprechungen wie kecken Stewardessen und Adrian Kühn - wer oder was auch immer das sein mag. Und grade jetzt hab ich im Büro fast keine Zeit zum Surfen und mein Notebook zuhause funktioniert immer noch nicht. *heul*
3.2.05 13:23)Frau S.
Äh, Frau Ponzo, was heißt denn eigentlich "vielleicht"?
(10.2.05 23:58)Frau M.
Genau was heißt hier eigentlich vielleicht?? Vielleicht lasse ich mich ja dann doch noch überzeugen und kehre wieder ein??? Gibt es ein Bild vom Steward?? *reizend mit den Augen klimpert*
Liebes Gästebuch,
hektische Betriebsamkeit hat sich meiner bemächtigt. Frau Ponzo, alias Frau Alias, die ich eigentlich noch für längere Zeit im Quark-Haarstudio vermutet hatte, sie leidet ja seit Jahren an gemeinnützigen Haarwuchs, diese Frau Alias alias Frau Alias schickt sich als ehemalige Rezeptionistin des hohen Hauses wieder an, die Macht im Hotel Ponzo übernehmen zu wollen.
Nun hatte ich leichtsinnigerweise die Tage ihrer Abwesenheit dazu verwendet, mir mein Hotelzimmer nach meinen Bedürfnissen umzugestalten. Als leidenschaftlicher Freund des Wildwasserraftings fehlte mir zum Beispiel eine geeignete Trainingsstrecke. Aber mit wenigen gezielten Fußtritten und einer kleinen Handwäsche meiner Socken im WC-Becken und der damit herbeigerufenen Überschwemmung konnte ich mir meinen Traum erfüllen und die herkömmliche Wasserführung im Bad in eine anspruchsvolle mitreißende Regattastrecke verwandeln. Es hat schon etwas besonderes, wenn mein Kajak in den wilden Wasserfällen des Bidets zu kentern droht und ich es nur mit äußerster Kraftanstrengung um die WC-Garnitur zu lenken vermag. Aber eine gemütliche Eskimorolle vor dem Spiegelschrank, und anschließend an der Staustufe zum Korridor ein paar Quietscheentchen zu versenken, das versöhnt mich immer wieder aufs Neue mit diesem unsinnigen Sport.
Und wenn ich dann erschöpft vom Rafting im Wohnzimmer vor dem Kamin sitze, genußvoll die Wandvertäfelung in die Flammen werfe und meine Unterhosen trockne, dann spielt es auch keine Rolle, dass in meinem Zimmer bisher überhaupt kein Kamin installiert war, und dass das Kaminfeuer eigentlich auch nur ein offenes Lagerfeuer ist.
Nun hat mich die überraschende Rückkehr von Frau Alias alias Alias vor die Wahl gestellt: Aufräumen, was noch aufzuräumen geht, oder in einem anderen Hotel mit einem anderen Namen, zum Beispiel „Alias Altlast Adidas“ unterzutauchen.
Aber wenigstens in meinem Schlafzimmer herrscht Ordnung, wenn man einmal von den vielen Schnürsenkeln von Frau Mardi, die immer dienstags kommt, und an den anderen Tagen ihren Orgasmus nur vortäuscht, absieht. Frau Mardi behauptet zwar, diese Schnürsenkel seien ihre Unterwäsche, aber das soll glauben wer will, wo sie doch immer so schnell und gern friert und daher auch immer in Stiefeln zu mir ins Bett steigt.
Kommentare dazu:
8.2.05 23:17)Frau S.
So, so, Sie vergnügen sich also damit, unschuldige Quietsche-Entchen zu versenken. Ich hoffe doch sehr, dass mein eigenes armes Entlein nur in irgendeiner Ecke schlummert und Ihnen nicht auch zum Opfer gefallen ist.
Was Ihre Hektik angesichts der Rückkehr von Frau Ponzo angeht, so kann ich nur sagen: Selber Schuld! Meine Zimmerseite sieht natürlich perfekt aus. Frau Ponzo wird sich freuen, dass ich so ordentlich bin und sogar die Wände gestrichen und die Teppiche neu verlegt habe. Was Frau M. und ihre seltsame Seifensammlung angeht, so sehe ich allerdings auch ziemlich schwarz....
(11.2.05 00:03)Frau M.
So sie sind also auch wieder da Herr Sondermann, ja wenn das so ist(dann prost). Ich fange schon mal langsam an zu packen. Natürlich warte ich noch auf die ausdrückliche Einladung von Frau Alisa Alias alias Ponzo alias wat weiß ich. Nicht das ich nachher wieder Rechnungen zu zahlen habe, die ich ohne den Wirt gemacht hatte. Ich als alter nicht zahlender Stammgast...nicht auszudenken, man hat ja einen Namen zu verlieren. Ich harre dann mal.....*trommel*.....dauert das noch lange????? Mal was anderes: wie komm ich eigentlich noch mal nach Paris?? Ist schon so lange her..... *grübel*
ja also sach mal
Soeben bin ich wieder im Hotel Ponzo angekommen. An der Rezeption war niemand zu sehen. Der Schlüssel zu Frau S. Zimmer hing am Brett und da ich annahm das ich bei ihr wieder einziehen kann, hatte ich mir diesen geschnappt: Jetzt stehe ich hier in diesem unseren gemeinsamen Zimmer und was sehe ich?
Meine Betthälfte ist überhäuft mit Pudelmützen ins sämtlichen Farbschattierungen.
Wat soll dat denn, sach ma? Ist das jetzt der neueste Trend?
Und auf Frau S. Nachttisch leuchtet mir eine gerahmte Fotografie entgegen, auf dem sie und irgend so ein Weichei bepudelmützt durch die Gegend strahlt.
Gucken se mal, da bleibt einem doch die Spucke wech...
Und diese Strickjacken........*schauder*
Ach überhaupt....hat sie es endlich geschafft das Zimmermädchen davon zu überzeugen die Seifenstückchen wegzuräumen? Na Gott sei Dank, das artete ja damals zu einem regelrechten Alptraum aus.
Die barbusigen Engel sind ja auch weg...
??ist das hier überhaupt das richtige Zimmer??
*mal den Schrank öffnet und auf Frau S. kurzen Röcke starrt*
Klar hier bin ich richtig! Aber irgendwas ist hier passiert.....na ich werd schon noch dahinter kommen.
Ausgepackt wird morgen, ich mache mich jetzt mal auf die Suche nach der Frau, ich hab auch schon ne Ahnung wo ich sie finden kann.....*mal den Koffer, nebst Mantel in die Ecke schmeißt und in die Cocktailbar eilt*
*denk: wer ist nur dieser komische Typ neben ihr auf dem Foto? Herr Sondermann? Ob er wirklich bei the Swan mitgemacht hat und sich das Gesicht hat liften lassen? Nein das kann ich mir gar nicht vorstellen............*
Winter adé
So, dann wollen wir mal einen Neustart wagen.
Frau Ponzo hat nun so oft angekündigt, dass sie zurück kommt - also, wenn das jetzt nicht bald was wird, dann kriegt die aber mal ein bisschen was hinter die Löffel. Länger warte ich nämlich nicht mehr. Ist ja nix los in so einer Hütte, wenn alle im Winterschlaf versunken sind. Frau Ponzo ist seit Ewigkeiten wech, irgendwo in der Pornobranche versackt, ohne dass man weiß, ob sie da jemals lebend wieder raus kommt. Frau M. ist im Karnevalstrubel abgetaucht und ihr Schicksal ist ebenfalls sehr ungewiss. Alle anderen Narren sind längst in der Fastenzeit angekommen, aber die Frau M. kriegt ja nie den Hals voll genug. Und von Herrn Sondermann hört man auch nur das Allerschlimmste. Zuletzt wurde er gesehen, als er total bekokst seine Tanzpartnerin in einer Tanzschule durchs offene Fenster schleuderte und mit dem Schrei: "Ich kann fliegen" hinterher sprang.
Na, irgendwann wurde mir das auch alles zu langweilig und ich packte meinen Kram zusammen und fuhr auch erst mal wieder nach Hause. Ist ja auch ganz hübsch, zur Abwechslung mal wieder in der guten, alten Heimat zu sein. Da gab es auch eine Menge zu regeln. Der Briefkasten quoll über mit Rechnungen - Strom, Gas, Beauty-Salon, Abos vom Pizza-Service und Callboy-Center. Diese Geier. Wozu soll ich das alles bezahlen, wenn ich gar nicht zuhause war? Und dann diese absurden Rechnungen vom Hotel Ponzo. "....stellen wir Ihnen ein Einzelzimmer à 370 Euro pro Nacht ohne Frühstück in Rechnung.... macht bei 678 Übernachtungen....250 860 Euro..." Diese Knalltüten. Als würde ich auch nur einen Cent bezahlen. Erstens, weil ich nie ein Einzelzimmer hatte, sondern es immer mit Frau M. teilen musste. Und wenn die mal nicht da war, wurde mir garantiert irgendein Kerl mit ins Bett gesteckt. Zweitens, weil ich gar nicht 678 Nächte im Ponzo verbracht habe, sondern höchstens 542. Und drittens, weil ich sowieso immer als nichtzahlender Dauergast gemeldet war. Ich gehöre quasi zum Personal. Frau Ponzo muss ja auch nicht dafür zahlen, dass sie den ganzen Tag an der Rezeption hockt und im Internet surft. Gut, ich sitze nicht an der Rezeption, sondern an der Bar und ich surfe nicht durchs Netz, sondern schlürfe Cocktails. Aber so ein gewaltiger Unterschied ist das nun auch nicht.
Also nee, mit seinen Rechnungen kann mir dieses dämliche Hotel echt gestohlen bleiben. Aber ich werde mich trotzdem wieder auf den Weg machen. Koffer packen - Cocktailkleider, Dessous, 100er-Pack Kondome - , Pudelmütze tief in die Stirn gezogen und auf gehts. Frau M., Herr Sondermann, ich komme. Und wehe, die Frau Ponzo sitzt nicht an der Rezption, wenn ich im Hotel eintreffe!
Kommentare dazu:
1.3.05 18:54)Frau M.
Dat wird auch mal Zeit das SIE hier anschwappen! Zu Hause sind sie also, aha. Ich sitze hier seit Tagen rum und starre auf ihre dämlichen Pudelmützen und einen großen Teil ihrer Minikleidchen haben se ja auch dagelassen. Woher sollte ich also annehmen das sie das Land verlassen haben? Häh? Ich habe sämtliche Kneipen in näherem Umfeld nach Ihnen abgesucht und de Friseure und Bistro´s und Singleclubs und Cocktailbars und und und und ich habe mir schon Blasen an die niedlichen Füßchen gelaufen. Pah! In der Tat war von Herrn Sondermann auch nix zu sehen und von ne Frau Ponzo erst Recht nicht.....Da werde ich hier unter dubiosen Ankündigungen angelockt und wat is, nix is. Wat hätte ich zu Hause noch alles machen können??? Ja was eigentlich, aber das spielt jetzt hier mal gar keine Rolle. Kommen SIE mir mal unter die Augen und SIE und SIE auch! Junge nä wo sind meine Betablocker und meine Schilddrüsentabletten und dieser ekelige Johanniskrauttee und die Mammutdose Baldriandragees? *fiebrig das Handtäschchen auskipp*
(4.3.05 17:05)
Wann kommen se denn nu?
Hallo?
Hm, war das da nicht eben Frau Ponzo? Irgendwie schien mir so, als wäre da jemand den Gang lang gehuscht und hätte was gebrummelt von wegen es sei so still hier im Haus. Verdächtig still... Frau Ponzo? Huhu! So warten Sie doch! Mist, verschwunden. Sah fast so aus, als wollte sie mich gar nicht sehen. So was aber auch. Ob das daran liegt, dass ich in Nachthemd und Hauspuschen herumlaufe? Ja nun, ist doch sonst keiner hier, der mich sieht.
Und was sind das da plötzlich für Rauchschwaden, die unter der Küchentür hervorquellen? Uhh...Himmel, was ist denn hier los? Soll ich die Feuerwehr rufen? Krankenwagen? Polizei? Wie - Herr Ponzo hat nur einen Kuchen gebacken? Ja nun, muss einem doch gesagt werden. Dann werd ich mal losgehen und mir die Lockenwickler aus den Haaren drehen. Wenn es hier gleich ein Kaffeekränzchen gibt, will ich angemessen gekleidet sein
Kommentare dazu:
(7.3.05 21:42)Frau M.
Ich komme gerade vom Zahnarzt. Der Kuchen war ja köstlich *hüstel* aber leider etwas hart. Das wiedereinsetzen der Zahnkrone hat mich glatte 55 Euro gekostet. Na ja aber wollen wir mal nicht meckern..... Besser als der Mohnkuchen von der Mamsel war der Kuchen allemal. Mein Gesicht ist noch ganz taub, is nicht schön wenn einem der Cocktail so aus dem Mundwinkel sabbert *wischel* Erzählen se doch mal, wie ist es ihnen denn in den letzten Tagen so ergangen *quassel*
(10.3.05 21:26)Frau M.
Hee was erzählen se denn hier rum ich wäre noch mit dem Bus unterwegs! Ich dachte ich wäre schon hier im Hotel. Ist das gar nicht Paris hier? Und wer ist dann diese unfreundliche Dame neben der ich jeden Morgen aufwache und die nie ein Wort mit mir spricht? Sachen gibbet *maul*
Missgeschicke
Es ist wirklich alles ein bisschen verhext. Immer, wenn man sich ganz besonders viel Mühe gibt, geht alles schief. Da hab ich mich mal nicht läppern lassen und der lieben Frau M. aus Dingens einen großen Rosenstrauß zu ihrem 199. Geburtstag geschickt. Na, und statt eines Dankeschöns kommt nur ein gegrummeltes "Die sind ja alle ganz platt" zurück. Dabei hab ich mir echt so viel Mühe damit gemacht, Rose für Rose in meinen Computer zu stopfen und an Frau M. zu mailen. Meine Finger sind immer noch ganz zerstochen. Aber gut, nächstes Mal schicke ich aufblasbare Plastikblumen. Hinterher ist man eben immer schlauer.
Und dann haben wir für viel Geld in der Ponzo-Küche eine große Geburtstagstorte backen lassen. Ich meine, es hat natürlich das Hotel viel Geld gekostet. Dass wir keinen Cent davon bezahlen werden, bleibt natürlich unter uns. Mit Frau Ponzo und Herrn Sondermann im Schlepptau wollten wir mit dieser Torte nun unserer lieben Frau M. die Aufwartung machen. Leider hatte Herr Sondermann aus purer Langeweile ein bisschen mit seiner Kinderpost gespielt, während wir auf die Torte warteten. Und dann konnte er es nicht lassen, mit der Milly-Gedächtnismarke und der Sondermann-Sondermarke das gesamte Hotel zu asphaltieren. Das an sich wäre ja noch harmlos gewesen. Aber dass er die Marken alle mit Tapetenkleister festkleben musste, war nicht die allerbeste Idee. Unser Marsch von der Küche zum Zimmer von Frau M. dauerte auf diese Weise 3 Tage. Inzwischen war die Torte ranzig geworden, Frau M. längst wieder abgereist und mein Make-Up von der ganzen Anstrengung total verlaufen. Und zu allem Überfluss stolperte Herr Sondermann auch noch kurz vor Frau M.s Zimmer über seine eigenen zugekleisterten und mit Briefmarken verklebten Schuhe und klatschte kopfüber in die Torte.
Also, liebe Frau M., wo auch immer Sie gerade stecken mögen: Wir haben uns wirklich die allergrößte Mühe gegeben, Ihnen einen unvergesslichen Geburtstag zu bereiten. Ich fürchte, es ist uns sogar ein wenig gelungen. Oder was denken Sie, Herr Sondermann? "Hmpfgrh..." Ach, nun nehmen Sie doch um Himmels Willen endlich mal wieder Ihren Kopf aus der Torte! Die Show ist vorbei.
Dennoch:
Happy Birthday, liebe Frau M.
wünschen alle Gäste und Angestellten im Hotel Ponzo!
Kommentare dazu:
(11.4.05 02:53)Frau M.
ich muss schon sagen Frau S. das sie bei diesem ganzen Gedönse auch noch die Nerven hatten ein Foto von Herr Sondermänn zu schießen....alle Achtung! Sind sie sicher dass dies Herr Sondermann ist? Ich sehe gar keine Hosenträger...wie? Er hat sich extra fein gemacht? Ich bin gerührt und auch ein kleines bisken geschüttelt....
Vielen lieben Dank an alle..... herzlichste Grüße von ne Frau M.
derzeit unterwegs nach Dingens, weil se ja von nix ne Ahnung hatte.....stundenlang habe ich in meinem Zimmer gehockt und auf die lustige Blaskapelle gewartet, die sonst vom Hotel zu Geburtstagsmenschen geschickt wird...nix....
Über das klebrige Zeugs am Boden hatte ich mich auch schon gewundert, aber da ich überstürmt des Nächtens abgereist war und mal wieder nur diese Notbeleuchtung in Form eines Teelichtes die Flure beleuchtete hatte ich die Sondermarken gar nicht bemerkt! Gucken wir doch gleich mal unter die Schuhe....*umdreh* Also Herr Sondermann ich muss schon sagen, diese Marken sind ihnen aber überaus wundersam geglückt! Geben se zu sie drucken schomma öfter Dinge.... kann ich nen Hunni in Auftrag geben? Wat meinen se? Ich sitze nämlich gerade auf dem Bahnhof in Metz fest und komm in Ermangelung von Barem nicht weiter.... also...ich täte getz mal an der Bahnhofsmission auf Post warten.....*häuslich einricht*
saintphalle / Website (11.4.05 21:34)
Sie sitzen in der Bahnhofsmission von Metz? Ach, du meine Güte, Frau M., was sind Sie auch immer zu geizig, um wie normale Leute zu reisen? Ich finde, in Ihrem Alter sollten Sie einfach nicht mehr trampen. Aber gut, ich wette, unser lieber Herr Sondermann wird sich was Schönes ausdenken und Ihnen ein Köfferchen mit Scheinen schicken. Und ich geh dann mal inzwischen mein Make-Up erneuern und die Frisur richten... und meinen Jahresurlaub nehmen, das Hotel renovieren und meinen Roman fertig schreiben. Dann mal bis gaaaaanz bald, meine herzallerliebste Frau Äääähääääm.
FRAU PONZO (13.4.05 18:58)
OWEIA ZU HÜLFÄ!!!!
Erstmal habe ich vor lauter Stress den Geburtstag der Stammgästin glatt verpasst (coucou liebe Madame MM ;-)),
ausserdem bin ich seit heute operationnel wie es so schön heisst, aber bitte, bitte, bloss nicht reservieren! Das geht dann Schlag auf Schlag. Es ist möglich, dass die Gespräche aufgenommen werden, deshalb darf ich nicht meinen Diskurs vergessen, der da ist: mindestens 3x danke sagen, den künftigen Ponzo-Besucher personalisieren, Frau M (das habe ich damit getan), am Ende bloss nicht vergessen, den Satz "Vielen Dank, dass Sie die Ponzo-Hotels angerufen haben" auszusprechen (die meisten Reservanten sagen da schon "jaja tschüssi") etc.
Ich brauche jetzt erstmal ein BIER, mit dem ich auf die liebe Frau M in der Bahnhofsmission anstossen werde (oder so ähnlich?). Hoffentlich werde ich nicht zum Alkoholisten.
"Kann ich sonst noch etwas für Sie tun, Frau M? Ja danke, auf Wiederhören." Ach ja: "Danke, dass Sie die Ponzo-Gruppe aufgerufen haben, mhh..." Mist zu spät.
Das geheime Geheimtreffen - Bericht einer Überlebenden
In einem Anfall totaler geistiger Umnachtung verließ ich am
vergangenen Wochenende mein gemütliches Zimmer im Hotel Ponzo, um eine
Reise nach Berlin anzutreten. Frau M. und Herr Sondermann wollten rein
zufällig auch dort sein.
Die Sache war so geheim, dass ich bis zur letzten Sekunde
nicht wusste, ob dieses konspirative Treffen wirklich stattfinden würde. Da
Frau M. und Herr Sondermann auch noch inkognito reisten, verfehlte ich sie an den
jeweiligen Treffpunkten glücklicherweise ganz knapp. Unglücklicherweise
brüllten sie mir beide hinterher – Herr Sondermann, wie immer auf der Höhe des
Fortschritts, aus seiner mobilen Telefonzelle, Frau M., ganz die Dame aus dem
Dorf, mit ihrem eigenen, durchtrainierten Sprechorgan. Ich hatte keine Chance,
zu entkommen. Besonders nicht, da Frau M. ihre 70 Bodyguards und den gesamten
Karnevalsverein aus Dingens im Schlepptau hatte. Klein und ängstlich stand ich
neben ihr, ließ mich fotografieren, mir Fingerabdrücke abnehmen und meinen
Körper nach Waffen abtasten. Meine eigentliche Waffe, mein Handy, hatte ich zum
Glück so gut in meinen Schuhen versteckt, dass es unentdeckt blieb. Vielleicht
ahnte der Dingenser Karnevalsverein auch nicht, wie ich mit nur einer einzigen gemeingefährlichen
Killer-SMS Ex-Liebhabern zu Herzattacken verhelfen kann, gute Freunde in den
Zustand geistiger Verwirrung befördere und den Liebsten in Ohnmacht fallen
lasse.
Meine Geheimwaffe gab mir auch ein Gefühl der Überlegenheit,
als ich Frau M. dann durch die dunklen Seitenstraßen der Großstadt führte und
sie in einem schummrigen Hinterhoflokal überraschend mit Herrn Sondermann
konfrontierte, der dort mit einem arglosen Gesicht saß. Haha! Diese Runde ging
eindeutig an mich. Doch nachdem der erste Schrecken mit Alkohol Kaffee betäubt
worden war, begann das Gerangel um aufregende Geschichten, den besten Platz an
der Sonne und die Frage, wer denn nun nachsehen dürfe, ob Herr Sondermann
Hosenträger trägt oder nicht. Natürlich
werden wir dieses Geheimnis hier nicht lüften, obwohl ich schon gerne mal
gesehen hätte, wie es aussieht, wenn Herr Sondermann die Hosenträger an seiner
Unterhose befestigt.
Irgendwann zu vorgerückter Stunde verloren wir Frau M. in
den Wirren der Großstadt. Man munkelt, dass sie noch heute orientierungslos
durch die Stadt irrt auf der Suche nach dem Hotel Ponzo. Meine liebe Frau M.,
das Ponzo steht in Paris. Sie aber befinden
sich in Berlin. Nur so als kleiner
Tipp angemerkt.
Doch mir wurde schnell klar, dass auf mich ja viel größere
Gefahren lauerten. Ich war nun nämlich mit Herrn Sondermann alleine, der zunächst
nichts Besseres zu tun hatte, als mich in einem Bordell Kaufhaus
auszusetzen, in dem man mir sofort sämtliche Kreditkarten abnahm. Später, als
ich mich in einem Zustand totaler Erschöpfung und Verwirrung befand und völlig
willenlos geworden war, zerrte er mich in sein Auto und entführte mich in den
wildesten Osten.
„Da hinten fängt ja schon Polen an“, schrie ich entsetzt,
als ich sah, wie weit wir im Osten gelandet
waren, und krallte mich ängstlich an meinen Sitz. Ich versuchte, mein
Killer-Handy zum Einsatz zu bringen, aber ich musste feststellen, dass Herr
Sondermann immun dagegen ist. Möglicherweise hatte ich es auch mit einer
Maschine zu tun, die nur so aussah wie Herr Sondermann, aber unverwundbar war. Ich
heulte und fluchte, sehnte Frau M. herbei und schickte Hilferufe in alle Welt.
Doch nichts half.
Herr Sondermann verschleppte mich in seinen gläsernen Turm
hoch über der Stadt, zwang mich, Erdbeeren zu essen und in einem Pulk von
durchgedrehten Rentnern Adonis-Röschen zu begucken – eine Pflanze, die es nur
in der Phantasie von Herrn Sondermann gibt, aber ich wagte nicht, den Irrtum
aufzuklären, aus lauter Furcht, noch weiter nach Polen verschleppt zu werden.
Am allerallerschlimmsten aber war die Nacht. Herr Sondermann
zwang mich, mit ihm sein Bett zu teilen und als ich zaghaft mein Unwohlsein
darüber bekundete, wurde mir am nächsten Tag eine 30-stündige Therapiesitzung
aufgezwängt, an deren Ende mir klar geworden war, dass ich seit frühester
Kindheit schwere, traumatische Schäden mit mir herumtrage, ein total gestörtes
Verhältnis zum Schlafen und zu Schlafzimmern im besonderen habe und eigentlich
froh sein kann, dass ich bisher noch unbeaufsichtigt durch die Welt wandern
durfte.
„Sie sind ein Schlafsensibelchen“,
diagnostizierte Herr Sondermann messerscharf und stürzte mich damit in eine
neuerliche Krise, von der ich mich sicher in den nächsten 100 Jahren nicht
erholen werde. Ohne meinen Anwalt und meine Kuscheltiere werde ich nie wieder
irgendwo außerhalb meiner eigenen Wohnung übernachten, so viel ist sicher.
Und an geheimen Treffen mit Frau M. und Herrn Sondermann
nehme ich nur noch teil, wenn Frau Ponzo dabei ist und aufpasst, dass keiner
verloren geht. Auch das ist sicher.
Kommentare dazu:
abwende frau p / Website (20.4.05 19:30)
da bin ich aber erleichtert. muss ehrlich gestehen, dass ich sie, verehrte frau dr; saint phalle, bereits im verdacht hatte, eine wilde orgie mitsamt herrn sondermann, frau m und ihrem karnevalsverein organisiert zu haben (vgl. ihren eintrag vom 19/04). da musste ich ausserdem in der kommentarbox des geheimen tagebuchs andeutungen interpretieren, die nur diesen schluss zuliessen:
FRAU DR. P UND FRAU M AUS DINGENS SOWIE HERR SONDERMANN FEIERTEN EINE WILDE ORGIE IN BERLIN. nun bin ich ja -wie sie wissen - hartgesotten und nicht leicht zu schockieren, aber so? OHNE MICH? WAS SOLL DAS ÜBERHAUPT HEISSEN? SO GEHT DAS ABER GAR NICHT HIER! EYHO!
(20.4.05 20:30)Frau M.
Nu haben se sich mal nicht so Frau Professor! Wat meinen se was ich alles noch mit meinen Karnevalsmitstreiterinnen mitgemacht hatte, nachdem sich Herr Sondermann meinem Handy gemeldet hatte und frisch fröhlich frei berichtete das ich mich gerade zum Duschen zurückgezogen hätte.
Skandal! De Frau M. mit fremden nicht kriminaltechnisch inspizierten Männern unterwegs! Erst heute wurde mir, als ich während einer Versammlung aufmucken wollte, mahnend das Wort "SONDERMANN" entgegengebrüllt, was mich sofort still schweigen ließ. Ich hab für die nächsten hundert Jahre Ausgehverbot! Dat is bitter! Dagegen ist ein Nächtlein neben Herrn Sondermann das reinste Zuckerschlecken.
Also bitte....*tzäh* *mal de Frau P. rum reiß*
sagen se mal Frau Ponzo wo haben sie eigentlich gesteckt? Wie können sie et wagen mich mit diesen beiden wilden Gesellen/innen alleine zu lassen? Und wieso gibt es kein Hotel Ponzo in Berlin? Können se sich vorstellen wie meine Füße aussehen? Ich hab ganz Berlin abgelaufen auf der Suche nach meiner Unterkunft! Haben sie eine Ahnung wie unfreundlich die Berliner sein können? Vor allem wenn ihnen eine total erschöpfte Frau M. nebst verschwitztem kleingeblümten Hängekleidchen, qualmenden Gesundheitsschuhen, verrutschter Frisur und verwischtem Lippenstift, gegenüber steht.....
So wat will ich nie wieder erleben!
Juuuut die Berliner auch nicht.....
Also das nächste Mal möchte ich doch wohl um ihren Beistand bitten. Hömma!!!!
(20.4.05 22:55)Frau S.
Hoppla, die Damen sind ja mal wieder in schwungvoller Stimmung.
Werte Frau Ponzo, Sie haben doch wohl aufgrund meines Tagebucheintrags vom 19.4. nicht im Ernst geglaubt, dass ich mit HERRN SONDERMANN Telefonsex hatte? Ich meine, gewundert hätte das ja selbst mich nicht mehr. Ich stelle mir grade vor, wie ich verängstigt im Sondermannschen Bett liege und der Flegel mit einfach sein Telefon in die Hand drückt. Huuuhh, bin ich froh, dass nicht alles noch viel schlimmer gekommen ist als es schon war. Ansonsten tut es mir natürlich extrem Leid, dass Sie bei diesem geheimen Geheimtreffen nicht anwesend waren. Nächstes Mal werde ich alles daran setzen, damit Sie wieder in unserer Runde sind.
Und Sie, meine liebe Frau M. müssen hier auch nicht so laut rumkrähen. Ich meine, mal eben mit Herrn Sondermann unter der Dusche zu verschwinden, während der gesamte Dingenser Karnevalsverein samt den 70 Bodyguards nach Ihnen sucht, ist vielleicht nicht die allerklügste Idee gewesen, oder? Wie? Herr Sondermann war gar nicht mit unter der Dusche? Er war nur am Telefon? Da haben Sie den Salat, Frau Ponzo: In Wahrheit hatte Herr Sondermann mit Frau M. Telefonsex, während ich mit den 70 Bodyguards unter der Dusche war. Äh...oder so ähnlich...
Semioffizielle richtige Falschstellung
Wahr ist, dass die Insassen des Hotels Ponzo ein Wochenende im Freiflug verleben durften. Weniger richtig ist allerdings, dass ich, Erwin Sondermann, dabei leibhaftig dabei gewesen sein soll. Mich hielten, wie jeder inzwischen mitbekommen haben dürfte, wichtige Geschäfte im Vatikan ab, und so musste mein Stiefzwilling großonkligerseits meine Rolle übernehmen. Er hat seine Sache anscheinend nicht schlecht gemacht, wenn man einmal von der Geschichte mit den Erdbeeren absieht, die wir immer hinter der Toilettenspülung versteckt halten und von denen wir bei Polizeirazzien behaupten, sie seien nur für den Eigenbedarf gedacht. Diese Erdbeerdragees dürften auch das sensationelle Schlafritual unserer Frau Saintphalle erklären, welches sie an jenem Wochenende darbot: Ein armloser Handstand mit eingesprungener Streckhocke in der Tiefschlafphase.
Ich selber war währenddessen im Vatikan beschäftigt, und voller Stolz kann ich nun berichten, dass die von mir geschrieben Konklavenverordnung ein voller Erfolg war. Schließlich war es der von Kardinal Ratzinger verlesene Paragraph 1 der Verordnung, der zu einer schnellen Papstwahl verhalf. „ ... und so solle denn derjenige zum Pontifex erwählet werden, der Euch Rotsocken diese Verordnung vorliest... „
Eine gewisse Verzögerung trat dennoch ein, da die Kardinäle angehalten waren, ihren Kandidaten in verstellter Schrift zu notieren, und es leider altersbedingt so unleserlich taten, dass der Name Ratzinger nicht überall korrekt lesbar war. Nachdem wir allerdings im letzten Wahlgang den zu wählenden Namen auf die Stimmzettel gedruckt hatten und die Ofentür offenließen für eine betäubende Wirkung des Heiligen Rauches, ging es flott voran.
Nun darf ich auch endlich die Bedeutung der Namenswahl erklären. Papa Ratzi wollte damit an Benedikt IX. erinnern, der im Mittelalter bereits als 12-Jähriger auf den Heiligen Stuhl gehievt worden war und danach zweimal abgewählt wurde, da er zum Heiligen Abendmahl immer ein Nutellabrot essen wollte. Auch diesmal steht bei einer eventuellen Abwahl des Papstes bereits ein Kandidat mit kindischem Intellekt bereit, das Amt zu übernehmen. Ebenfalls ein Bajuware, Papst Danilus Kueblboecus das Letzte.
Kommentare dazu:
(20.4.05 23:06)Frau S.
HA!!! Ich WUSSTE doch, dass der Typ, der neben mir in dem Auto saß, nicht echt war. Dass den meine Killer-SMS so kalt ließ, kam mir gleich komisch vor.
So, so, Herr Sondermann, und Sie waren also Wahlhelfer im Vatikan. Na, bei Ihren diversen Erfahrungen als Wahlhelfer in der Ex-DDR, Ex-Sowjetunion und Ex-Tschechoslowakei wissen Sie ja, wie man Wahlen perfekt manipuliert. Aber ob es dann eines Tages auch einen Ex-Vatikan geben wird? Hoffen wir es.
viel richtigerere Richtigstellung zur Mission Saintphalle meets Frau M. meets Herrn Sondermann "S M
Men in Black "MIB" erwies sich seinerzeit in den USA als absoluter Kassenknüller. Dank eines originellen Trailers (Will Smith und Tommy Lee Jones ziehen ihr Bluesbrothers-Outfit, inklusive schwarzer Unterhosen, an und gehen seelenruhig mit dicken Wummen auf Alien-Hatz) konnten der Film und sein zugehöriger Soundtrack in die vordersten Chartpositionen gepusht werden. Nun war zu vermuten, dass sich hinter diesem cleveren Marketing-Konzept ein ziemlich mickriger, notdürftig und hastig zusammengestoppelter Film verstecken würde. Doch die "Men in Black" schlagen sich mehr als wacker und brauchen eine ganze Weile bis ihnen, beim unerwartet schlappen Finale, schließlich doch noch die Luft ausgeht
Was "MIB" mit unserem Treffen zu tun hat? Nun ehrlich gesagt nichts..... doch Herr Sondermann sah das ganz anders....
Leider hat er mir verboten darüber zu berichten! Aber ich will mal sehen ob ich dieses Versprechen meinerseits irgendwie umgehen kann.......*g* da bekommt das Wort "singen" doch gleich eine andere Bedeutung...
Uhhh soeben eilt er gerade durch den Hotelflur geradewegs auf den Internetterminal zu. Ich muß mich grad mal dünne machen *an sich runter guck*, soweit das überhaupt machbar ist. Vielleicht schaffe ich es später noch mal an den PC um zu ......... *klick*
Kommentare dazu:
22.4.05 13:46)Frau S.
Frau M.? Frau Ähääääm???? Alles okay mit Ihnen?????? Sie sollten doch nichts ausplaudern. Oh weh, oh weh, jetzt haben wir den Salat....Ist hier zufällig ein Arzt unter den Anwesenden? Oder wenigstens eine Krankenschwester? Zur Not reicht auch jemand, der einen Fernsehdoktor mimt.
(23.4.05 10:23)Frau M.
*Morsezeichen an die Heizungsrohre klopf* SOS FRAU S....SOS FRAU S....
beffff *hicks*fffinde mich im Weinkeller...stopp....finne den Ausjang nich *hicks und stopp* ...hatte mich im Büffetwagen versteckt...*hicks* nuu hamma den Salat...stopp.....haach is dat Leben schön *nochma die Rotweinpulle ansetz* stopp..... eigentlich will ich hier gar nich weg....stopp.....aba wenn se mir mal en Butterbrot reinreichen könnten....*stopp* dat wär schon wat...*stopp* .....oooch wat is dat denn hier ?? *stopp* ....ich hab das Champagnerregal entdeckt.........*glücksseelig entschwindet*.......................
(23.4.05 22:46)Frau S.
Sie haben die Champagner-Vorräte gefunden? Frau M., ich komme!!!!!!! *beschwingt in richtung keller davon tänzelt*
25.4.05 18:44)
*lall* isss nix mehr da *burbsss*
Vatertag
nun ist er total übergeschnappt unser Erwinsche. Das er sich für den Papst aller Päpste hält, dat kennen wir ja schon. Aber nun hat er sich selbst in den Schatten gestellt.
Heute morgen....wir "normalen" Ponzogäste sitzen gerade gemütlichst beim Frühstück und schaufeln unser Müsli in die eigene Futterluke immer einen mißtrauischen Blick auf die anderen Gäste gerichtet. Nicht das einer das letzte Feiertagsei zu sich nimmt! Hömma ...da gibbet hier aber bestimmte Auflagen... aber das nur am Rande......., als plötzlich Fanfaren erschallen.
Die Türen zum Frühstücksraum fliegen auf und die Kaltmamsell stürzt hinein und beeilt sich einen weinroten alten Flickenteppich auszurollen.
Bodyguards eilen, sämtliche Fenster und Türen sichernd hinterher und verteilen sich unauffällig im Raum. Total unauffällig! Mönsch, direkt neben meinem Stuhl steht ein Kerl breit wie ein Bauernschrank, total in Schwarz gekleidet, verspiegelte Sonnenbrille, Pomade im Haar und schwatzt unaufhörlich auf sein Handgelenk ein. Der versperrt mir tatsächlich die Sicht! Unverschämtheit! Und hat noch nichtmal ein Muskelshirt an, damit ich in Ruhe seine Oberarme betrachten kann. Da soll einem nicht der Kragen platzen! Ein paar Handtaschenschläge später habe ich wieder freie Sicht um folgendes zu beobachten.
Acht in lange seidige Gewänder gehüllte Männer tragen eine Art Sänfte in den Frühstücksraum. Noch ist nicht zu erkennen, wer denn wohl in dieser Sänfte sein mag. Aber dann.....
sie können es sich sicher denken......??!!!
Hebt sich ein güldener Samtvorhang und gibt einen Blick frei auf......
HERRN SONDERMANN!!!!
Ja isses denn!!!
Ich denk noch...wat macht der hier für nen Affenzirkus...als auch schon seine Stimme erschallt. Junge der muss die letzten Tage in Rom an einem Stimmtraining teilgenommen haben. Ich war schwerstens beeindruckt! Seine Stimme füllte den Raum bis in die hinterste Ecke (wo kam eigentlich der Halleffekt her??? Doch eine Aufnahme....??Erwin alter Playbackkünstler) und er sprach:
Sehet.........ich bin gekommen um euch die Augen zu öffnen.... *einige Gäste greifen zur Brille und schrauben am Hörgerät*...........dies soll von nun an ein Tag zu meiner Ehre sein........Ich der Vater aller Väter.....sage euch......................
Leider konnte ich nicht weiter zu hören, weil der Bodyguard zu meinen Füßen zu sich kam und mich heimtückisch überwältigte. Derzeit sitze ich in U-haft. Ich werde beschuldigt einen Anschlag auf eine wichtige Person des öffentlichen Rechts vorbereitet zu haben.
Ich! Auf eine ..........*schnaub* wichtige .....Person....
Mensch Erwin...pfeiff deine Jungs zurück.....wart ma....wehe wenn ich dich in die Finger kriege....
Vatertag....pahahahahaha!! *irre lach*
Kommentare dazu:
ponzo (6.5.05 21:54)
Zu Hülfe, Frau Dr. Dingens S.! Ich glaube die Frau M. ist jetzt völlig durchgedreht und läuft bald Amok! Und in einer Schule. Wir, nein SIE müssen was tun Frau S., aber schneller bitte!
Liebes Gästebuch,
als Papst hat man es nicht leicht, ständig muss man den Negern die Kondome wegnehmen und dann die overdresste streetwear, mit der man höchstens noch in Köln eine gute Figur machen kann. Da wollte ich es mir als Vater der Väter wenigstens zum Vatertag einmal gemütlich machen.
Warum nicht ins Hotel Ponzo zum Frühschoppen, dachte ich mir, einen kleinen Snack und ein zwei leckere Weizen von der Magensonde verdauen lassen? Also ließ ich mich in meiner Mercedes-Sänfte, frisch bei ebay für zwei Cent von einem Katholiken-Azubi weggesteigert, in den Frühstückssaal tragen und auf mein 10 Meter hohes Podest stellen.
Aber welch ein Eklat! Schon kurz darauf wurde mir gemeldet, halbe Wachteleier seien aus, es gäbe nur noch ganze Eier am Büfett. Ich muss schon sagen, ein so jämmerliches Catering hatte ich seit dem letzten Abendmahl nicht mehr erlebt. Gut, als Papst darf ich mich nicht gehen lassen, daher ließ ich meinen Bodyguards freien Lauf.
Schon kurze Zeit später gab es halbe Wachteleier, und nicht nur das, eigentlich von allem die Hälfte, zum Beispiel halbierte Tische, halbiertes Porzellan und halbe Unterkiefer beim Personal.
Es geht doch, man muss nur daran glauben wollen!
Kommentare dazu:
(6.5.05 20:39)Frau S.
Und ich dachte immer, Sie würden nie halbe Sachen machen. Aber seit Sie Papst sind, ist ja wohl alles anders geworden.
(7.5.05 14:46)Frau M.
Herr Sondermann!!! Holen se mich hier raus!!!!! Aber dalli!!!!
Hier kommt schon mal die
Geburtstagstorte für Frau Ponzo
Die war der gefräßigen Frau M. also noch nicht zum Opfer gefallen. Also, die Torte meine ich, nicht Frau Ponzo.
Aber wo Frau M. und Herr Sondermann stecken, weiß ich immer noch nicht. Ich befürchte fast, die haben sich dann doch über die Champagnervorräte hergemacht. Frau Ponzo, gedulden Sie sich bitte nur noch ein klitzekleines Sekündchen. Ich werd die beiden schon herschleppen, damit Sie Ihr wohlverdientest Ständchen kriegen.
Frau Ähäääm!!!! Härrr Sondärrrrrrmannnn!!!!! Wo sind Sie????? ..... Einen Sack Flöhe hüten ist aber auch leichter als dieser Job hier. *schwitz*
Kommentare dazu:
(9.5.05 05:02)Frau M.
Bin doch SCHON da.......
hatte mich mit der Kaltmamsell etwas festgequatscht...die weiss aber auch immer alles besser nech....als wenn ich nich wüßte wie man nen Kuchen macht...tzässss........ *nen Riesenstrauss selbstgepflückter Blümchen dazustellt* *nochmal anstimmt*
Drei zwoooo eins....
Happy birthday toooooo youuuuuu........ Oh Mist da kommen die Bodyguards schon wieder *davoneilt*
10.5.05 21:32)Ponzo
hach cheries, ich bin ja ganz gerührt hier...
was für bodyguards?
Geburtstage sind normalerweise dafür da, nette Worte für die Jubilarin zu verschwenden und so zu tun, als ob man sich richtig gut leiden könnte. Das fällt mir bei Frau Ponzo schwer. Ich erinnere mich zum Beispiel noch zu ungern an ihre erste Mail an mich:
„Hallo hallo, hier spricht die Rezeption des Hotels Ponzo. Hier ist absolut nichts los, kommuniziert mal jemand mit mir? Wieder nicht? Blöder Sondermann, dich sprenge ich irgendwann in die Luft!
P.S. Kannst du mir deine richtige Email-Adresse verraten?“
Damit hatte sie mein erdachtes Postfach im Sturm erobert. Schon wenige Mails später wurde das Verhältnis ausgesprochen herzlich:
„Hallo Teesack! Bin bald in B., freue mich, dass Du in C. bist, vielleicht treffen wir uns mal in D., dann sprenge ich Dich in die Luft!
P.S. Kannst du mir jetzt die richtige Email-Adresse von Dir verraten?“
Schließlich kam es zur nie ersehnten Begegnung im Chat. Frau Ponzo trank sich zusammen mit Frau Saintphalle an der Chatbar kunterbunt und doppeltkariert und sprach dann zu mir: „Hallo Sondersack, (schlucks), ich würde düsch jetzt gern in die Luft schprengen, aber vorher will isch noch deine rüschtige eMail haben! Los her damit!!!“ Dann verfing sie sich zum Glück in ihrem selbstgebauten w-LAN und ich konnte mich mit samt Hosenträgern in Sicherheit bringen.
Aber ich will nicht lästern, wir sind ja hier nicht im Internet! In Wirklichkeit mag ich Ihre kleinen Geschichten, auch wenn ich das niemals öffentlich sagen würde. Sie sind voller Wahrheit und Weisheit und manchmal spielen sich große Tragödien in unscheinbaren Nebensätzen ab, wie kürzlich in dem Beitrag „Lass mich dein Lehrer sein oder Tod einer Katze“. Geschickt wurde da Trauerarbeit um das tote Kätzchen geleistet und unschuldige Ergriffenheit inszeniert, wo jede andere umständlich erklärt hätte: „Tut mir leid, ich habe mich drauf gesetzt, konnte ja nicht ahnen, dass das Sofakissen noch lebt.“
Liebe Ponzine, wenn Du das hier liest, hast Du vielleicht immer noch Geburtstag oder schon wieder, und wenn ich richtig gerechnet habe, war das mindestens schon der 3. in den letzten zehn Jahren! Natürlich mache ich mir keine Sorgen um Dich, ich weiß um Deine ausdauernde Bereitschaft, den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen und mit größtem Einsatz feste Feste zu feiern, meistens bis zum Abriss des Erinnerungsvermögens und der zur Feierlichkeit genutzten Immobilien. Die baufällige Hülle des Hotels Ponzo weiß einiges davon zu berichten.
Alles Gute für Dich und bleib so wie du bist! Und versuch es mal unter dieser Adresse: es@es-o-es.de!
Kommentare dazu:(10.5.05 17:52)
hach chéri, ich bin gerührt!
Nächstes Jahr kommt ihr dann aus dem Keller hoch, oder vielleicht schon vorher?
lange nichts mehr gehört....
komisch....jeder sitzt inzwischen wieder in seinem eigenen Revier. Herr Sondermann hat sich nach Rom zurückgezogen. Frau Professor S. weilt wieder in Hamburch....ich langweile mich in Dingens zu Tode....nur de Frau Ponzo, die hat das Glück weiterhin im wohnlichen, tubulenten und gastlichen Hotel Ponzo weilen zu dürfen.
Also irgendwie müssen wir hier wieder mal was Schwung in die Mannschaft bekommen! Wenn ich nur wüßte wie?!
Herr Sondermann antwortet auf meine SMS-Klopfrufe gar nicht. Ich fürchte er hat zu große Angst vor Frau S. Terror-SMSen und hat das Teil in seinem päpstlichen Spint verrammelt. Frau S. antwortet auch nicht auf meine Anrufe. Entweder kennt sie sich immer noch nicht mit ihrem AB aus....oder sie hat sich mal wieder in Hamburg verfahren und irrt immer noch durch Nachbars Garten, auf der Suche nach ihrem Heim. Neee nicht Heim wie Altersheim...*kicher* ich meinte jetzt ihre hübsche Wohnung.
Dabei hab ich mir so viel Mühe gegeben, als ich ihren AB besprach!
Ich bin et, rufen se augenblicklich zurück....
Da soll einer behaupten das wäre nicht klar, ausdrucksstark, überzeugend.....
und überhaupt.....
ich bin motzig! Warum meldet sich von denen keiner bei mir?
Aus den Augen und schon von Sinnen?
*seuftz*
Nu los...setzt die Truppen in Bewegung......ich komme hier um vor Langeweile!!! Rette mich wer kann...
In freudiger Erwartung..ihre Frau M. aus Dingens...
Kommentare dazu:
ponzo / Website (5.6.05 11:19)
mmh... mh! hein? aha! mhh!
(5.6.05 18:28)Frau M.
Oh....hallo Frau Ponzo *plauder* ich freue mich mal wieder was von ihnen zu hören......mmmh mh??!! ?????????...wie meinen??? öh....hallo? *klick* Na suuuupaaaa....*seuftz*
ponzo (6.6.05 21:55)
ja.. hi.. hicks... *nipp* (am Wein), die olle saintphalle hat uns ja aus ihrer liste gestrichen..; *sauf* nö sogar die liste rausgenommen. Dabei wollte ich ihr gerade die ponzo favorite guest Karte zum Vorzugspreis andrehen... hicks
(9.6.05 10:19)Frau S.
Äh, also...AB??? Was ist denn das? Hab ich so was auch??? Und wen hab ich denn aus welcher Liste gestrichen? Falls Sie damit meine Linkliste meinen, verehrte Frau Ponzo: Die versteckt sich jetzt unter der Rubrik "Blogroll". Mir war die Liste einfach zu lang geworden. Also: Niemand geht hier verloren. Ich schon gar nicht. Bin immer da, lese regelmäßig meine Mails und gehe sogar meistens ans Telefon - wenn es denn mal klingelt...
Aber die Ponzo Gästekarte nehme ich natürlich jederzeit an. Was kriegt man denn da für Vergünstigungen? 100 Nächte zum Preis von einer? 1000 Cocktails umsonst? Ich bin dabei!
(9.6.05 10:21)Frau S.
P.S: Stimmt, es ist hier reichlich öde geworden. Aber wenn ich meine Zeit nicht grade mit Froschkönigen verbringe, muss ich doch an meinem Roman schreiben. Der soll ja eines Tages mal fertig werden.
Warum ist die Banane krumm?
Was ist bloss los mit den deutschen Hotelgästen? Jeder Heini und jede Tante fragt immer nur warum! Warum ist das Hotel ausgebucht? Warum haben Sie kein Hotel in Afghanistan? Warum ist das so teuer? Warum wissen Sie nicht, welche Farbe die Überdecken haben? Warum haben die kein Schwimmbad? Warum kriege ich den Tarif nicht? Warum kostet die Kundenkarte Geld? Warum Warum Warum!! Warum nur?
Warum??????????
Ich frage mich auch den lieben langen heiligen Tag, warum ich solche Fragen beantworten soll.
Kommentare dazu:
Keine
Langes Wochenende...
und ich hätte endlich mal wieder Zeit für einen kleinen Besuch im Hotel Ponzo.
Ich finde es wird Zeit hier mal wieder ordentlich auf die Brause zu hauen.
Nein keine Angst Frau Ponzo, ich gedenke nicht ihre Badezimmer zu demolieren.
Ich dachte da eher an so ne nette Halloween-Party unten im Speisesaal. Diesmal hab ich selbst für Dekoration gesorgt und schauen se mal, ich hab für sie alle Kostüme besorgt.....
Für Herrn Sondermann und den Nachtportier stehen alleine schon reichlich Kostüme zur Auswahl.
oder wir gehen als Gruppe??....
Ja ok, über guten Geschmack kann man hier streiten.......
also, wie siehts aus? Ach, ich pack einfach schon mal...... *zisch*
Kommentare dazu:
(31.10.05 15:16)Frau S.
Meine Güte, Frau M., was haben Sie denn da alles aus der Mottenkiste ausgepackt? Ich bin erschüttert. Aber ich muss schon sagen, diese Hochfrisur steht Ihnen ausgesprochen gut. Passen se nur ja auf, dass Sie mit dem Gebinde nicht in der Drehtür vom Hotel Ponzo hängen bleiben. Das könnte fatale Folgen haben.
Halloween
So, da bin ich. Hab mein Prinzessinnenkostüm übergeworfen und sogar den Froschkönig ins Schlepptau genommen. Aber wo steigt jetzt die Party? Wo sind denn alle?
Huhu???
Frau M., ich hab Ihnen doch gesagt, dass Sie mit Ihrer Hochfrisur aufpassen sollen. Wo stecken Sie denn jetzt? In der Drehtür? Im Fahrstuhl? Und was ist mit Herrn Sondermann? Ist der nicht in sein Supermann-Kostüm reingekommen? Frau Ponzo? Hat gar kein Kostüm gekauft?
Hm. Fragen. Viele, viele Fragen.
Ich trink dann erst mal ein kleines Likörchen. Oder auch zwei. Vielleicht kommt ja doch noch wer. Oder bin ich etwa in der falschen Bar gelandet? Noch mehr Fragen. Und noch'n Likörchen. *seufzel*
Kommentare dazu:
(1.11.05 16:37)Frau M.
SIE WAREN DIE PRINZESSIN????? Ja warum zum Teufel haben se sich denn nicht zu erkennen gegeben???
(1.11.05 17:29)Frau S.
Wieso erkennen? Wer zum Teufel waren SIE denn????
Joys / Website (1.11.05 22:44)Frau M.
na ich war doch Wonderwoman allerdings aus gegebenem Anlass mit Kopftuch..
Halloween...the day after
Ich kann ihnen sagen, das war gestern mal wieder eine Aktion wie sie im Buche steht.Irrläufer, im Kreis Läufer, Wegläufer, Amokläufer, alles dabei...
Nur ne Party haben wir nicht hinbekommen, also jedenfalls keine an der wir alle hätten teilnehmen können.
Herrn Sondermann sah ich ganz kurz, quasi im Vorbeiflug, als er in seinem Bodypainting Supermann Outfit an mir vorbei rauschte. "Süsses oder saures" brüllend, wild mit einer Plaste-Kürbis-Laterne fuchtelnd, jagte er betuchten Gästen hinterher und forderte die von ihm so begeehrte Rittersport-Schokolade.
Allerdings hatte er vergessen seinen Lendenschurz um gewisse Körperlichkeiten zu schnallen, was die Damen der haute volé kreischend von dannen rasen ließ.
Ich selbst hing tatsächlich zunächst mit meiner opulenten Turmfrisur in der Drehtüre des Hoteleingangs fest und konnte, wilde Drehungen vollführend, immer nur Bruchteile des Geschehens erhaschen.
So konnte ich z.B. unsere Prinzessin...äh..Verzeihung Frau Professor S. durch den Nebeneingang rauschen und ihre Seekisten vor die Rezeption knallen sehen.
Als ich beim nächsten Dreher wieder hinsehen konnte war sie bereits verschwunden.
Frau Ponzo eilte irgendwann mit einer Riesenpulle Himbeergeist unter ihrem Arm durch die Eingangshalle, um die wild kreischenden Damen einzufangen und vermutlich mit dem Geist in der Flasche zur Ruhe zu bewegen. Danach auch von ihr keine Spur mehr.
Gegen 22 Uhr hatte sich meine Frisur derart verzwirbelt, das es plötzlich und unerwartet in die andere Richtung ging. In rasanter Fahrt, in der ich mir mehrfach mein spärliches LTU Frühstück durch den Kopf gehen ließ, jagte ich nun andersherum durch die Drehtüre. Wenn sie nun der Meinung sind, das der Empfangschef im Inneren des Hotels, oder der Wagenmeister vor dem Eingang Männer der Tat gewesen wären und die irre Piruetten drehende Frau M gerettet hätten, hahaha...weit gefehlt!!!
Ich kann ihnen aber flüstern, denen hab ich später aber noch.... höhöhöm!!!! Als sie irgendwann wieder zu sich kamen meinten sie entschuldigend, sie hätten diese meine Notlage für einen extra für die Halloween-Nacht engagierten Spezialeffekt gehalten und meine Einlage ausgesprochen kurzweilig empfunden. Na danke auch!
Na jedenfalls, irgendwann hatten sich meine Haarwurzeln mit einem schnalzenden Geräusch verabschiedet und ab sofort bin ich Kopftuchträgerin. So schmerzlich befreit benötigte ich zunächst einen ordentlichen Schnaps. Den fand ich natürlich gleich in der Hotelbar, an der eine total besoffene Prinzessin mit Froschmaske rumlungerte und albern vor sich hinkicherte. Na dann Prost, dachte ich mir und schnackelte mir richtig einen an. Von einer Party im Speisesaal war außer einem Kamm blasenden Buckligen und einem geplünderten Buffet nichts mehr zu erkennen. Langsam schritt ich durch traurig herabhängende Luftschlangen und zermatschte Kürbiskerntörtchen. Was mag hier wohl vorgefallen sein???
Traurig zerrte ich mir meine goldene Spange vom Bauch, schlüpfte aus meinen Sonntagsballerinas, ließ mich in irgendeinen Sessel fallen, legte die Riesenflasche Himbeergeist an, die zufällig vor meiner Nase stand und lauschte dem traurig, schaurigem Spiel des Kammbläsers.
Irgendwann muß ich dann wohl eingeschlafen sein und wachte heute morgen mit einem Mordskater, mit dem Gesicht in einem giftgrünen Gruselwackelpudding bestückt mit verschiedenfarbigen Augäpfeln ruhend auf.
Wer hatte hier die Verantwortung??? Wer hat diesen Schlamassel hier organisiert? Sauerei!!! *grüne Grütze aus den Ohren puhl*
Wenn ich die in die Finger bekomme!
Kommentare dazu:
(1.11.05 17:34)Frau S.
Uuuuhhh, was tut mir der Schädel weh. Alle Achtung. Ich fühl mich, als hätte ich eins mit dem Nudelholz übergebraten gekriegt. Puhhh.... Und was ist das hier für ein grüner Glibber in meinen Haaren? Ich hoffe sehr, dass das Götterspeise und nix anderes ist.
Ja nu, also, das war ja nicht so das Heldenstück mit dieser Halloweenparty. Ich hab den ganzen Abend kein einziges bekanntes Gesicht gesehen. Ja, eigentlich hab ich außer dem Barkeeper überhaupt niemanden gesehen....
Oh, Frau M., da sind Sie ja endlich. Was haben Sie denn mit Ihren Haaren gemacht? Sieht ja voll besch... aus so ganz nackisch auf dem Kopp.
Na ja, egal, Ihr Schädel brummt garantiert nicht so schlimm wie meiner. Ich verstehe gar nicht, wie man einen Kater haben kann, obwohl man die eigentliche Party verfehlt hat. Kann mir das mal jemand erklären?
(1.11.05 17:41)Frau M.
pfff...hören se bloss auf! Als dat war so... *plauder*...und dann hat der Herr Sondermann *plapper*...und der einsame Kammbläser...*schwatz*
Mr.D. / Website (1.11.05 23:07)
da war war wohl wieder die gesamte Unterwelt unterwegs ;-) grauslich wird dann nur der Blick in den Spiegel am nächsten Morchen....
na da grüß ich Hello Wien...
LG Mr.D.
(2.11.05 09:12)Frau S.
@Mr. D.: Ich hab alle Spiegel zertrümmert. Das Elend hätte ich sonst nicht ausgehalten. ;-)
Überraschung
Psssssssssssst Frau S…
Gleich ist es soweit!! Jaaa nur noch einen Augenblick…. Nun hören sie schon auf zu meckern! Natürlich ist das eine unbequeme Haltung die sie da einnehmen müssen, das ist mir auch klar. Ich passe da nun einmal nicht rein, es hat halt nicht immer Vorteile wenn man so ein dünnes Huhn ist, wie sie. *breit grins*
Wir warten noch auf das Geburtstagskind….
Wie? Das Blumenkränzchen zwickt an ihrem linken Ohr?
Poah sie sind aber so was von wehleidig, mein lieber Scholli!
Und sie denken daran, auf mein Zeichen …..welches hatten wir noch gleich vereinbart?
Ist mir entfallen…wenn sie auch den ganzen Tag damit vertrödeln in dieses vermaledeite Folkloreoutfit zu klettern!
Ein Glück das wir die Überraschung auf heute Nacht verlegt haben…nicht auszudenken wenn der Erwin sich schon heute Nachmittag hätte freimachen können.
Ach ja…wenn gleich die Musik anläuft, rolle ich sie in den Saal. Ich gebe ihnen einen kräftigen Stoß und meinen Berechnungen zufolge müssten sie dann genau in der Mitte des Speisesaales landen. Und dann….wenn das erste Kaaaaaaaaaaaaalinka ertönt, springen sie…
Ok??
Ham se das verstanden??? FRAU S!! Sagen se doch was! *denk..ist die schon wieder eingeschlafen?*
Oh…ich höre Schritte… das kann nur der Herr Sondermann sein!
Also,…sie denken daran, ich schubse sie jetzt in die Saalmitte….Kalinka ertönt…und sie springen aus der Riesentorte, schreien hoppa und legen ne 1 a Folkloredarbietung hin.
OK! Das mit der Darbietung war nicht abgesprochen...aber hören sie mal, das bisken können se doch wohl mal für unseren Herrn Sondermann machen!
Da wird sich der Erwin bestimmt freuen, wo er doch vom Ostpol…
Frau S!!! Nu sagen se doch was…. Ach jetzt ist auch egal, das ist eindeutig Erwin….
Da…er sitzt erwartungsfroh am Ehrenplatz…. jetzt..ihr Auftritt Frau S!!!! Geben se alles!!
*der Torte nen kräftigen Stoß versetz*
Auweia, das war wohl ein wenig zu….. *Augen zuhalt*
*KLATSCH*
Jesses, jetzt ist die Frau S. mitsamt der Torte an die gegenüberliegende Wand geklatscht!
Himmel, die wird sich gleich wieder übertrieben aufregen!
Ich glaub ich geh jetzt lieber mal in Deckung….
*auf die Start-Taste des CD-Players drück*
*versteck*
Oh ich glaube das war ein wenig laut…
Kaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalinka Malinka…
*brüll* FRAU ÄÄÄÄS….IHR ZEICHÄÄÄÄN!!!!
Daaa, nu hüpft se aus der Tortenmatsche…oh…die sieht ja aus!
Pfffhahahahahahaaaa!!! Ich lach mich kaputt, die hat überall diese Tortenpampe kleben.
*feixend und aus sicherer Entfernung brüll* Da hätten se sich die ganze Zippelei an ihrem Outfit ja sparen können
Aber tanzen kann se *staun* Wie sie die Beine schmeißt, eine wahre Pracht!
Erwin ist auch ganz gerührt, er schüttelt sich und hält sich die Tischdecke vor die Augen.
Hach er weint sicher vor Rührung! Da hab ich ja mal wieder die richtige Choreographie erdacht. *im Versteck inne Brust werf*
Oh ich glaube die Frau S. ruft etwas?? Hilfe?? Wieso Hilfe??
“Frau M. wenn ich sie in die Finger bekomme! Stellen sie endlich diese bekloppte CD aus! Jetzt hab ich aber die Nase voll. Ich bekomme meine Beine gar nicht mehr unter Kontrolle. Haben sie schon wieder Seife für die Tortenblumen verwendet?? Der Boden ist jedenfalls ganz schmierig und glatt! Ich mach mich doch hier zum Obst! Frau ÄM!!!“
Ich glaube ich mach mich schnell vom Acker!!
*brüll* Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag Erwin, altes Haus, ich muss grad mal schnell was erledigen! Ich drück dich späääter….
Kommentare dazu:
ponzo (10.11.05 10:24)
ähmm, ich glaube, ihr habt vergessen, das Geburtstagskind einzuladen!? Wo isser denn nu?
P.S. Ich bin übrigens auch nicht eingeladen worden!
Saintphalle / Website (10.11.05 14:57)
So eine total idiotische Idee kann ja nur von der Frau Ähähähähäm kommen. Diesen ganzen Tortenkleister krieg ich ja in drei Jahren noch nicht wieder aus den Haaren.
Liebe Frau Ponzo, dass der Erwin nicht da war, lag ja nur daran, dass sein Geburtstag schon gestern war. GESTERN, Frau M., ich sagte am NEUNTEN NOVEMBER!!! Jahahaha! Aber die Frau hört ja nie. *grummelnddavonstapft*
P.S: Wissen se was, Frau Ponzo? Manchmal kann es ein echter Segen sein, wenn man nicht eingeladen wird.
(12.11.05 13:07)Frau M.
Immer meckern alle mit mir....immer geb ich mir so ne Mühe...*schnief*
frauenzimmer (Frau M.) / Website (2.6.07 11:43)
Hach Kinners wat waren das noch Zeiten! *schnüff*
Frauenzimmer - 28. Mai, 22:16

