Hotel Ponzo... nichts als die Wahrheit.... Teil 2
sexy
Seit Stunden überlege ich nun schon, was ich dem Sondermann geistreiches entgegensetzen könnte. Mir will und will einfach nichts einfallen. Vielleicht sollte ich mal Monsieur Ponzo anrufen? Aber da kommt der mir gleich wieder mit dem Kannibalen von Rothenburg, der hier unheimlichen Eindruck hinterlassen hat. Aber vielleicht hätte er Recht (M. Ponzo, nicht der Kannibale natürlich)? Vielleicht ist Herr Sondermann ein Perverser! Oweia, was mache ich nur? Ich kann mich einfach nicht aufraffen. Muss unbedingt eine Entscheidung treffen. Und dann ist es auch noch so heiß hier! 30° im Schatten, das macht mich immer so hungrig. Ich glaube ich gehe erst mal rüber zu Naïma und kaufe mir ein schönes Sandwich. Bon appetit.
Kommentare dazu:
Von ES
Nein!!!
Nicht schon wieder ein Sandwich!!!
Nehmen Sie lieber einen Bonbon!
Liebes Gästebuch
beinahe hätten wir also einen schönen Urlaub zusammen verleben können, die Frau M. aus Dingens, die Frau S. aus Oberdingens und ich, der Herr Sondermann aus dem perversen Unterdingens. Hätten wir. Wenn wir uns nicht ständig verfehlen würden!
Zur Sicherheit hatten wir uns ein geheimes Zeichen zur Wiedererkennung ausgemacht: Ein Sträußchen Fette Henne am Revers oder an anderer gut sichtbarer Stelle.
So machte ich mich also heute morgen schön hübsch und trug den ganzen Tag einen Blumentopf auf dem Kopf. Voll mit fetter Henne.
Aber was musste ich erleben, als ich solcherarten frisch geliftet dem Lift entsprang? Hunderte von fett behennten, gut bekleideten Damen und Hennen (Herren meinte ich natürlich!) bevölkerten das Foyer. Da gab es welche, die die Fette Henne im Knopfloch trugen, andere trugen sie wie ein Parteiabzeichen, wieder anderen lukte ein Zweiglein Fetter Henne wie ein Einstecktüchlein aus der Brusttasche ihres Anzuges. Manch wohlgeformte Dame präsentierte in ihren Auslagen die Fette Henne mittels eines Balkonblumenkastens. Einige wenige fette Hennen blühten regelrecht auf unter einer Lockenpracht aus Fetter Henne und fettem Haargel.
Wo war ich da nur hineingeraten? Weit und breit keine Frau M., keine Frau S., nur fette Hennen wohin man auch sah.
Doch dann öffnete sich die Tür zum Hotel-Ponzo-Tagungssaal und in dem Schwall der Fettbehennten wurde ich mit hineingezogen. „Welcome to the 148. International Congress of the Worldwide-Fat-Hen-Association“ stand auf einem Transparent über dem Rednerpult. Das erklärte einiges, doch es war zu spät!
Es folgten achtzehn ermüdende Stunden mit Grußansprachen der Fetten-Hennen-Delegiertensprecher. Wenn es wenigstens ein kleines Buffet zwischendurch gegeben hätte, von mir aus auch mit fettem Hennen-Salat oder einem Fetten-Hennen-Sandwich. Das hätte ich mir sogar quer in den Mund geschoben!
So überlebte ich die Tagung nur, in dem ich meinem Vordermann den Kopf leer fraß.
Kommentare dazu: (Liebes Gästebuch)
22.7.04 22:33)Frau M.
Wie sie waren doch da?? Ach sie haben meinem Nebenmann das Toupet weggefuttert! Sie waren also quasi in greifbarer Nähe..... Mensch Herr Sondermann, in welchem Apartemeng hausen sie denn derzeit? Ich hab schon diverse Rotweinfläschchen in der Duschtasse deponiert und gekühlt. Ich komm dann mal rüber und wir feiern ein rauschendes Balkonfestchen! Frau M. aus Dingens derzeit wohnhaft in Ap. 666
23.7.04 Frau Ponzo 18:58)
jajam, mhhh rrh, ka ... nnn ehm läkkerrrrrr
(24.7.04 05:08)Frau M.
Hallo Frau Ponzo, was machen se denn da???? Wo haust denn der Herr Sondermann nu? Und wo steckt Frau S???? Fragen über Fragen, bin ich hier beim Quiz? Was ist der Hauptgewinn? Hab ich Chancen?
24.7.04 16:29)Frau Ponzo
Hallo Frau M, Ihre bessere Hälfte befindet sich meines Wissens immer noch auf dem Ponyhof im Wald. Ohne Pferdeschwanz! Oder heisst es Ponyschwanz? Der war ja hier zur Trophäe am 14. Juli geworden...
So, jetzt muss ich mich doch mal meinem neuen Lieblingssandwich widmen: Froschschenkel in Blätterteig...
Tschüssi, wie manche sagen...
Frau Ponzo an ihrem letzten Arbeitstag... (bisher entspannt)
(26.7.04 14:08)Frau S.
Ponyschwanz? Froschschenkel in Blätterteig? Ich verstehe nur Bahnhof. Und vor allem: Was soll denn das mit dem letzten Arbeitstag bedeuten? Werte Frau Ponzo, Sie wollen mir doch wohl nicht erzählen, dass das Hotel jetzt Sommerpause macht. Nicht, nachdem ich meinen gesamten Sommer damit zugebracht habe, zu ihnen zu finden. Das wäre unfair, gemein und überhaupt nicht lustig. Ich protestiere! Energisch!
(26.7.04 20:07)Frau M.
Ich fürchte die Frau Ponzo ist vermilchreist. Hier ist alles so ruhig. In der Eingangshalle ist auch keiner mehr anzutreffen. Richtig unheimlich. Die werden mich doch wohl nicht hier vergessen haben? Halt was war das?? *vor Angst schlotter* ich habe gerade ein irres Lachen in den oberen Gängen gehört. Hier geht ein Geist um! Hülfe
Liebes Gästebuch
was war das für eine rauschende Ballnacht! Ich versuche immer noch, meinen Körperteilen die entsprechende anatomische Bedeutung zuzuordnen.
Frau M. aus Dingens hatte gestern anlässlich unserer Hotelankunft zu einem kleinen Maskenball in das Appartement 666 geladen. Motto der Party: „Es grünt so grün...“.
Sinnverwandt erschien die Gastgeberin daher als Frosch mit der Maske. Frau Rapunzel, im Gästebuch größtenteils als Frau Prof. Dr. S. vermerkt, um niemanden zu verraten, dass sie incognito angereist war, hatte sich als Maske mit Frosch verkleidet und ich kam aus Zeitnot nur als Frosch. Ein Umstand, der sich wie immer bitter rächen sollte.
Überschwänglich freundlich wurde ich durch eine Kussinvasion begrüßt. Schließlich hatten wir uns lange nicht mehr gesehen und mein neckisches Kostüm weckte wohl die eine oder andere Begehrlichkeit. Meine beiden Maskenfrösche knutschten mich förmlich zu Boden und murmelten dabei immer etwas von „einem verwunschenen Prinzen“ oder so. Nur mühsam und mit Hilfe meines Mundgeruches konnte ich mich davon loseisen.
Anschließend sollte ich nach dem Perlenschmuck der Frau M. im Hotelbrunnen tauchen und Frau S. warf angeheitert ihre goldenen Zahnimplantate hinterher. Nun, ich wollte kein Spielverderber sein und sprang mutig in den Brunnen. Vom sechsten Stock aus. Nach dem dritten oder vierten Versuch hatte ich Erfolg und eine Centmünze auf dem schlammigen Brunnenboden ertastet.
Die maskierten Frösche waren außer sich vor Freude! Voller Übermut warfen sie mich an die Wand und befahlen mir, ein Prinz zu werden. Ich war bereits einiges in meiner Karriere gewesen, z. B. Schausteller, Ostpolentdecker und perverser Logbuchschreiber mit einer festen Fangemeinde in einem belgischen Internetknastcafé, aber ein Prinz war ich leider noch nie. Liebend gerne hätte ich den Damen ihren Wunsch erfüllt, wenigstens als Prinz Frédéric von Anhalt zurückzuschlagen, aber irgendetwas musste im Handbuch der Gebrüder Grimm falsch dokumentiert worden sein. Vielleicht fehlte mir nur ein wenig blaues Blut?
Nein, daran kann es wohl nicht gelegen haben, denn wenn ich mir meine blauen Flecke so ansehe, müsste ich eigentlich über einen genügend großen Anteil dieser Flüssigkeit verfügt haben. Gestern jedenfalls ...
Jetzt muss ich aber schleunigst aus diesem Kostüm, die Leute aus der Hotelküche haben auch schon ein Auge auf mich geworfen und wir sind hier schließlich in Frankreich!
Kommentare dazu: (liebes Gästebuch)
(24.7.04 15:51)Frau Ponzo
und das passende Rezept dazu:
Cuisses de grenouilles en feuilleté...
(26.7.04 01:18)Frau S.
hmmm Frau Ponzo das sieht aber lecka aus. Hatten wir das nicht gestern zum Abendbrot?
26.7.04 01:22)Frau M.
Wie Frosch?? Herr Sondermann ich dachte sie wären das Huhn gewesen! Ich war auch nicht der Frosch mit der Maske. Ich war das Schwein mit dem apparten Cocktailkleid und dem Plastikrüsselchen. Wenn sie nicht das Huhn waren, ja mit wem hab ich denn dann gestern die 7 Flaschen Rotwein und Brüderschaft getrunken? Frau S. war auch da?? Also ich glaube ich war gestern im falschen Film.
rauschende Ballnacht
Heute habe ich ein wenig mit den Nachwehen, der gestrigen Party zu kämpfen. Mein Kopf brummt, mein Magen rebelliert. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, es war ein schönes Fest. Leider kann ich mich an nahezu nichts mehr erinnern. Blackout quasi.
Ich entsinne mich noch, das ich mit einem Huhn ein paar Fläschchen Rotwein entkorkt und entleert habe. Dieses Huhn hatte ich , wie ich jetzt sehe, fälschlicherweise für Herrn Sondermann gehalten. Was ich dem Huhn in trautem Beisammensein alles erzählt habe!! Ich darf gar nicht daran denken. Wenn das an die Öffentlichkeit kommt....
Frau S. soll ja angeblich auch anwesend gewesen sein. Wohl habe ich die Frösche beobachtet, die ständig über- und umeinanderhergefallen waren. Auch die an die Wandwerfaktion konnte ich mit Belustigung beobachten. Ich hielt dies für ein neues französisches Partyspiel. Vor der Demaskierung um Mitternacht muß ich allerdings weggedämmert sein.
Heute morgen wurde ich mit einer Pulle Rotwein im Arm in der Duschtasse wach. Derweil räumt die Putzfrau gerade zeternd mein Zimmerchen auf. Ich werde mich jetzt mal an den Strand zurück ziehen. Ja sie haben richtig gelesen.
Ich habe hier in der Nähe des Hotels einen Strand gefunden. Am Seineufer (Paris Plage) Herrlich! Endlich kommt doch so etwas wie Urlaubsgefühl auf.
Herr Sondermann, falls sie mich suchen und doch endlich finden mögen. Ich trage diesen apparten Ganzkörper-Blockstreifen-Badeanzug in blö-weiß-kunterbunt gestreift.
Vielleicht bis glaaahaaaich.....
*mit dem Gettoblaster nebst Hartrock-CD unter dem einen und dem Badelaken unter dem anderen Arm abwackelnd*
Kommentare dazu: (rauschende Ballnacht)
(26.7.04 14:17)Frau S.
Na, da bin ich aber baff! Wo haben se denn das Bild von mir ausgebuddelt, Frau M.? Ich wollte doch eigentlich inkognito reisen. Na ja, jetzt wo das Bild hier zu sehen ist, kann ich ja auch meinen Vornamen verraten, der Frau Ponzo neulich schändlicherweise entfallen war: Nikki.
Ihre Frau Prof. Dr. Saintphalle, in freudiger Erwartung darauf, endlich mal jemanden mit bekanntem Namen und Gesicht zu fassen zu kriegen.
Soul / Website (26.7.04 17:11)
@Frau S. ... Fass!
(26.7.04 20:01)Frau M.
@Herrn Soul the best looking man alive... wie Fass???? Wen warum? Hab ich watt verpaßt??? Frau Prof. das auf dem Bild bin doch ich?? Darf ich Mama sagen???
(26.7.04 20:45)Frau S.
Mensch, Frau M., ICH soll den Soul fassen, weil ich geschrieben habe, dass ich darauf warte, jemanden mit bekanntem Gesicht zu fassen zu kriegen. Und das auf dem Bild ist doch eine Nana von der Nikki de St. Phalle. Na ja, streng genommen ist es ihr Kind und damit meins....Also dürfen Sie ruhig Mama zu mir sagen...äh, versteht noch jemand, was ich sagen will???
hallo?
Kommentare dazu:
(27.7.04 23:30)
Wo sind Sie denn gelandet, Frau Ponzo? An der Berliner Mauer? Haben Sie ne Zeitreise gemacht? Na, das kann ja wohl dauern mit der Rückkehr. Und ich stehe hier an der Rezeption im Hotel Ponzo, haue wie blöd auf den Klingelknopf auf Ihrem Tresen, aber nüscht passiert. Klasse. Da bin auch ich endlich mal angekommen und keiner kriegts mit....
Da bin ich. Und wo seid ihr?
Ich bin da. Ich kann es kaum glauben. Ich stehe wirklich im Hotel Ponzo an der Rezeption. Nee, ich kann es wirklich kaum glauben. Also ehrlich, also, ich bin ja so was von total happy und glücklich und begeistert. Hach!!!
Als ich da in diesem Klohäuschen stand und dachte, das würde für die nächsten drei, vier Wochen mein Zuhause, da war ja eigentlich schon fast alles aus. Aber dann, in einem Moment der tiefsten Depression, stand da auf einmal Herr Sondermann vor mir. Erst wollte ich ihm ja das trockene Baguette, das mir Passanten zugesteckt hatten, zwischen die Beine hauen, weil ich dachte: Was macht denn dieser Spanner hier auf der Damentoilette? Aber dann setzte ich doch erst mal meine Brille auf. Und siehe da - die Visage da vor mir kam mir entfernt bekannt vor. Wie lange hatte ich Herrn Sondermann nicht mehr gesehen? Zehn Jahre? Fünfzehn Jahre?
"Zwei Monate", belehrte mich mein liebes Sondermännchen. "Es ist mal grade zwei Monate her, dass ich dich davor bewahrt habe, vom Turm des Michels zu fliegen." Ach ja, mir kam es irgendwie viel länger vor. Es ist so viel passiert seitdem, dass ich gar nicht mehr klar denken kann. *mal eben verstohlen eine Träne aus den Augenwinkeln wischt*
So, und nun stehe ich also hier im Hotel Ponzo vor dem Tresen. Herr Sondermann ist mit zwei Damen an jedem Arm entschwunden, die alle irgendwelches Grünzeug am Kopf und auf den Kleidern hatten. Was wird das denn für eine Orgie? Also, ich habe ja schwer den Eindruck, dass die hier alle richtig Spaß hatten, während ich durch die Weltgeschichte geirrt bin. Ich wette, Frau M. aus Dingens hat sich auch schon drei Liebhaber angelacht, mit denen sie grade im Whirlpool hockt. Und ich? Ich warte darauf, dass hier endlich mal jemand kommt und mir meinen Zimmerschlüssel gibt.
"Hallo Rezeption! Ist hier jemand? Haaallo!"
Nix. Ich stehe jetzt schon seit zwei Stunden hier und es tut sich überhaupt gar nichts. Da ist so ein kleiner Messing-Klingelknopf auf dem Tresen, auf den ich schon so lange drauf gekloppt habe, dass meine Handflächen inzwischen bluten. Aber das interessiert hier überhaupt niemanden. Ich könnte vermutlich vor diesem Tresen verenden und es würde nicht weiter auffallen. Eben kam mal eine Dame vorbei, die mich unter riesigen falschen Wimpern anstarrte, als käme ich vom Mars. Wahrscheinlich eine Amerikanerin, die gleich losgeht und der NASA meldet, dass sie eine Außerirdische getroffen hat. Ich weiß gar nicht, was die hat. Die soll erst mal ne Woche in einem Toilettenhäuschen übernachten. Möchte wissen, wie die dann aussieht. Ich finde, dass ich mich noch ganz gut halte. Und den strengen Geruch habe ich mit dem 4711-Fläschchen zu vertuschen versucht, das eine ältere Dame auf der Toilette liegen ließ. Also, was ist jetzt hier los? Madame Ponzo, wo stecken Sie denn bloß? Kann mir mal endlich einer meinen Zimmerschlüssel geben? Und wenn nicht den Schlüssel, dann sagt mir wenigstens, wo der Whirlpool ist, in dem sich die knackigen Jungs mit Frau M. tummeln.
"Haaaaaalllooooooooooo!!!!!!!!"
Liebes Tagebuch,
jetzt verbringe ich schon meinen vierten Tag im Hotel Ponzo, ohne
jemals einen Zimmerschlüssel geschweige denn ein Zimmer erhalten zu haben. Die Rezeptionistin dieses extrem schlecht geführten Ladens scheint im Urlaub zu sein, der Hotelmanager ebenfalls und die Gäste haben die Führung des Hauses übernommen. Anarchie pur und ich mitten drin! Na ja, was hatte ich auch anderes erwartet? Schließlich bin ich in Frankreich.
Nachdem ich eine Nacht in einem Sessel in der Hotelhalle übernachtet habe, war mir das alles irgendwie zu blöde und ich habe den Tresen gestürmt und die Zimmerschlüssel, die alle schön aufgereit an einem Bord hingen, an Hotelgäste und Passanten verteilt. Ich selber bin in der Hochzeitssuite gelandet. Ob das ein gutes oder schlechtes Omen ist, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall ist es das größte und schönste Zimmer mit einem riesigen Wasserbett unter einem Baldachin, Whirlpool und Dachterrasse.
Das Essen ist auch ganz prima. Der Koch wurde gezwungen, jeden Tag ein Fünf-Gänge-Menü zu kochen. Dabei ist er in Wahrheit eine Kaltmamsell, die auch noch behauptet, es gäbe in diesem Hotel prinzipiell nur Frühstück. Ha, jetzt gibt es hier alles, was die Gäste wollen: Gänseleberpastete, Ente in Orangensauce, Spaghetti Bolognese und Hamburger.
Seit Herr Sondermann mit seinen Damen abgezogen ist, habe ich ihn nicht wieder gesehen. Wenn der sich mal nicht übernommen hat: Mit vier Frauen gleichzeitig durchs Gelände zu toben ist nicht ganz
unanstrengend. Und das in seinem Alter....
Über das Schicksal von Frau M. ist mir nichts bekannt. Vielleicht ist
sie längst ausgezogen und nach Kuba weiter geflogen. Oder so. Ein
bisschen merkwürdig finde ich das allerdings schon. Sie hätte mir ja
mal Bescheid sagen können. Die kubanischen Männer sollen ja nicht die schlechtesten Liebhaber sein....
Na egal, eben sehe ich, dass ein Reisebus mit einer Fußballmannschaft vor dem Hotel gehalten hat. Schnuckelige Jungs, ich muss schon sagen.
Woher sie kommen, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht aus Italien.
Ich werde ihnen gleich mal die Schlüssel für die Zimmer neben der
Hochzeitssuite zukommen lassen.
Bis später!
Kommentare dazu:
*mal mit der Lupe um die Ecke schiel* Hm? Ich dachte ich hätte gerade die Stimme von Frau Prof. Dr. S. gehört. Hallo????? *laut in den oberen Flur ruf* Nix! Hab ich mir wohl eingebildet. *weiterschlurf*
Hach ist das hier herrlich
Ich kann ihnen sagen, Paris, ich liebe es. Ok, ich gebe zu diesen Spruch habe ich bei MC Donalds geklaut, aber er trifft die Sache im Detail.
Ich habe richtig tollen Urlaub. Inzwischen gehe ich jeden Tag ans Seine Ufer um meine Bräune zu vertiefen. Knusprig wie ein Brathändl, meinte jüngst ein junger Mann aus dem Schwabenland, der mir meinen Rücken nachcremen durfte.
Das Kompliment konnte ich nur wohlwollend zurückwerfen. Hmm knackisch Männlein, ich sach sie!
Im Hotel halte ich mich nur noch zum schlafen auf. Ansonsten ist dort nix gebacken. Nicht mal einen Toast kann man dort morgens auf dem zuvor so hoch angepriesenen Frühstücksbuffet finden. Eine amerikanische Mitbewohnerin hat mir gestern gesteckt, dass die Gäste angeblich alle auf den Zimmern speisen. Also mir hat das noch niemand angeboten. Vielleicht deshalb, weil ich ein Zimmer in der unteren Preiskategorie gebucht hatte? Die Amerikanerin hat auch irgendein zusammenhangloses Zeugs gebrabbelt, von wegen in dem Hotel ginge ein Phantom um. Pfffff wir sind doch nicht in Hollywood. Ok vor ein paar Tagen habe ich auch so ein irres Lachen in den Gängen gehört. Und die Rezeptionistin ist auch spurlos verschwunden. Schade, das war so eine nette junge Dame.
Aber wir wollen mal nicht zuviel Staub aufwirbeln. Apropos Staub, das Zimmermädchen habe ich seit dem Tag nach meiner Party auch nicht mehr zu Gesicht bekommen. Doch das Phantom? Wo steckt eigentlich Herr Sondermann? Was geschah mit Frau Prof. Dr. Saintphalle genannt Mama?
Ich glaube ich werfe mich jetzt mal in mein Miss Marpel Outfit und sehe mich hier mal unauffällig um!
Kommentare dazu:
Frau M.? Sind Sie das etwa?? Huhu!! .... Hm, hat mich nicht gesehen. Da hinten im Flur schlich eben eine Dame mit Rüschenkleid und einer riesigen Lupe vor den Augen entlang. Ich hätte schwören können, dass das Frau M. war, auch, wenn sie etwas durchgeknallt wirkte. Oder vielleicht grade deswegen...
Zwischenspiel
Seit Jahr und Tag gibt es in den unendlichen Weiten des Cyberspaces einen kleinen gastlichen und bescheidenen Netzknoten mit dem Namen „Hotel Ponzo“. Von vielen verachtet, von noch mehr Menschen begeistert ignoriert, war es bisher einzig der tapferen Rezeptionistin, im weiteren tapfere Rezeptionistin (tR) genannt, vorbehalten, den grauen Pixeln und grauen Grauen Gestalt und Worte zu geben.
Derart angelockt, waren vier tapfere Cybernauten (abgekürzt: tC) berufen, den sagenumwobenen Ort „Hotel Ponzo“ mit modernster RSS ausfindig zu machen und zu vernichten. Seit einigen Monaten dauert nun ihre Odyssee, die in der Rubrik „Ponzo und Konsorten“ nachzuspielen ist. Zeit daher für ein kleines Résumé.
Die vier tC’s in ungeordneter Reihenfolge ihrer morgendlichen Verweildauer im Bad sind:
Frau M. aus Dingens, Frau S. aus GanzweitwegvonDingens (als Rapunzel getarnt), der allseits beliebte, weil hier noch nie zu Wort gekommene Multilingualistiker Writeman und schließlich der heruntergekommene altinternationale Hobby-Mime Erwin Sondermann vom abgebrannten Wirr-wahr-Theater.
Was bisher geschah:
Zunächst einmal nichts, aber dann: Die mutigen und tC’s machten sich auf die weite Reise, zusammen das „Hotel Ponzo“ zu erobern. Während Herr Sondermann (typisches Einzelkind mit 22 Müttern) bereits gut gelaunt seit Wochen aus einem Hotel berichtet, von dem er annimmt, dass es dem gesuchten Hotel entspricht - Wasser und Brot am Frühstücksbüfett, Gitter vor den Fenstern und schwarz-weiß-gestreifte Hotelbettwäsche - haben die anderen tC`s eine wahrlich verwirrende Anreise hinter sich gebracht bzw. wurden Opfer ihrer gerontologischen Befindlichkeiten. Der nette Herr Writeman zum Beispiel war bereits auf dem Weg zum eigenen Hausausgang, als er urplötzlich die Orientierung verlor und sich nur mit viel Glück und der Hilfe seines Pflegepersonals in gesicherte Verhältnisse (Couch) zurückziehen konnte. Den Damen M. und S. erging es ähnlich, wenn auch völlig anders. Es nimmt daher sicherlich nicht Wunder, dass die Tagebucheinträge dieser tC’s häufig so klangen: „Wo seit ihr? Wer seid ihr und wer und wo bin ich überhaupt?“
Die tapfere Rezeptionistin, nachfolgend eventuell tR genannt, trieb unterdessen weiter ihren Schabernack, sendete frohgelaunte Sandwichrezepte über das Modem und ging, als es doch so ausschaute, als würden die tC’s endlich ihr Hotel entdeckt haben, unbekümmert in den Urlaub (ohne den Schlüssel an der Rezeption abzugeben!).
Was demnächst geschehen wird:
Die tC’s versuchen, sich zu vereinigen, einen hübschen gemeinsamen Urlaub vorzutäuschen und dem Hotel den Garaus zu machen. Erwin Sondermann strebt darüber hinaus nach der Weltherrschaft im Hotel Ponzo. Aber bis dahin sind noch viele Hürden und Schreibfehler zu meistern.
Schalten Sie daher auch morgen wieder ein, wenn es erneut heißen wird: „Wo seit ihr, wer seid ihr und warum gibt es im Hotel Ponzo keine Briefmarken zu kaufen?“
Kommentare dazu:
(3.8.04 21:53)Frau S.
Na, Herr Sondermann, das war ja mal wieder eine äußerst gekonnte Zusammenfassung. Unpräziser hätten Sie die Ereignisse gar nicht am Punkt vorbeibringen können. Nur weiter so und wir werden sicher auch in den nächsten 70 Jahren durch das Hotel Ponzo irren und uns in schöner Regelmäßigkeit knapp verfehlen. Unsere treue und sicher sehr zahlreiche Leserschaft darf auf einiges gefasst sein!
(3.8.04 21:58)Fraz S,
P.S: Dass es im Hotel Ponzo keine Briefmarken gibt, überrascht mich etwas. Dann waren diese kleinen Aufkleber, mit denen ich meine ganzen Urlaubspostkarten frankiert hatte, vermutlich die Rabattmarken, die Frau Ponzo beim Kaufen ihrer Thunfisch-Sandwiches erhalten hat. Und dabei habe ich an Leute geschrieben, die gar keinen Thunfisch mögen. So ein Mist!
(6.8.04 12:05)Frau M.
Ihr seid also doch da? Ich fürchte als Miss Marpel kann ich auch keinen Blumenpott gewinnen. Wie wäre es, wenn wir nun endlich einmal zusammentreffen würden? Also ich verspüre da ein gewisses Verlangen nach, Euch/Sie/Ihnen (wer macht hier Rechtschreibfehler? Frechheit!) endlich mal zu Gesichte zu bekommen. Ich setzte mal ein erneutes Meeting an. Heute Abend 22 Uhr 35, vor der Rezeption. Bitte tragt Namensschildchen. Damit dürfte das Erkennen sicher gegeben sein. Also bis heute Abend. In freudiger Erwartung Eure Frau M aus Dingens.
Sooo fertig....
Ich bin das jetzt satt! Ich habe ein weißes Saunahandtuch aus der Wäschekammer entwendet und meinen besten Everlasting Lippenstift hergegeben um dieses Hinweisschild zu malen.
Also darauf steht in feinsäuberlich hingeschmierten Druckbuchstaben folgender Text:
An Frau Dr. Prof. Saintphalle, Herrn Sondermann, Herrn Writemann (mir völlig unbekannt aber ich hab ihn trotzdem mal angeschrieben)
Heute abend um 22 Uhr 35 findet eine tC Versammlung statt. Bitte finden Sie sich vollständig, bekleidet, nüchtern, zu diesem Zeitpunkt vor der Rezeption ein.
Folgende TOP werden abgehandelt:
TOP 1: Begrüßung, incl. zehnminütiges um
den Hals fallen und Wangen
knutschen
TOP 2: ausgiebiges Schlemmen am Buffet,
incl. 1 Fl./je Teilnehmer Hauswein
Marke Hauweg
TOP 3: Wahl des Schriftführers
(ich wähle schon mal Frau S
die kann datt)
TOP 4: Wo wart ihr, verdammt noch mal?!
TOP 5: Was machen wir jetzt?
TOP 6: Und überhaupt?
TOP 7-29: Was geschieht mit dem Hotel
Ponzo?
TOP 30: Wann gehts hier endlich aufs
Traumschiff?
TOP 31: Verabschiedung
Ihre Frau M aus Dingens.
Jetzt werde ich das Saunatuch noch an die Rezeption nageln und dann wäre das doch gelacht, wenn hier heute Abend nicht endlich mal alle zusammentreffen.(hämmer, klopp, nagel)
*Heee weg da, ich muss datt! Finger weg!*
(hämmer, klopp, nagel)
anbrüll: *un datt datt da hinkommt!!!!
Wart mal ich muß mal grad diesen Rezeptionist (nR =nervender Rezeptionist) hier wegsperren.
*nR unter den Arm klemm, rausschleif und ins Kühlhaus sperr.*
(hämmer, klopp, nagel)
*Soooooo fertig.......* freuuuuu
Kommentare dazu:
Mlle Ponzo / Website (25.8.04 19:41)
also wirklich! Manche Gäste hinterlassen mich sprach- und kopflos!
Konspiratives Treffen der Großen Vier (G4)
Puuhhh, was für eine Hitze! Paris ist ja im Sommer kaum auszuhalten.
Wieso sind wir eigentlich nicht im Frühling hergefahren? Oder im
Herbst? Der Oktober soll sehr schön sein in Paris. Das war ganz
eindeutig ein Planungsfehler unserer Reiseleitung. Wer hatte die noch
mal? Frau M.? Herr Sondermann? Der ominöse Herr Writeman? Wenn der hier
die Verantwortung hat, dann wundert es mich nicht, dass er sich noch
unsichtbarer als Herr Sondermann und Frau M. macht - falls das
überhaupt möglich ist.
Aus purer Langeweile habe ich gestern mal einen Videoabend eingelegt
und alles angesehen, was das Hotel hier so zur Auswahl hat. "Der größte
Ständer von Paris", "Die schwanzwedelnden Hotelpagen" und
"Schulmädchen-Luder Teil 1 - 5" fand ich besonders eindrucksvoll. Jetzt
fühle ich mich allerdings doch etwas zermatscht und habe Kopfschmerzen.
Das kann allerdings auch an den drei Flaschen Wein und zwei Flaschen
Champagner liegen, die ich nebenbei weggeschlürft habe...
Darum schleiche ich jetzt auf der Suche nach einer Packung Aspirin
durchs Hotel. Gibt es hier nicht so was wie eine Krankenpflegestation?
Vielleicht mit knackigen, jungen Pflegern, die meine Kopfschmerzen
gleich mal wegmassieren könnten? Hm......
Aber hoppla!!! Was sehen meine völlig übermüdeten Augen denn da? Dieses
Schild da an der Rezeption hing doch gestern noch nicht da. Mal eben
lesen....bla..bla...blaba...Top 1....Zweiundzwanzigfünfunddreißig....
Na, wenn das nichts ist!!! Frau M. ist also doch nicht auf Kuba,
sondern hier im Hotel. Wer hätte das gedacht. Hach, die Gute, was hab
ich sie aber auch vermisst...nee, so was.... *mal ein paar
Kullertränchen abwischt*
Eigentlich war ich ja heute Abend zu einer Party in den Pariser
Katakomben verabredet - dort ist es wenigstens schön kühl -, aber jetzt
muss ich mir den Abend irgendwie freischaufeln, um Frau M. zu treffen.
Gleich mal den Wecker stellen, damit das nicht schief geht. Und bloooß
keinen Alkohol mehr vorher trinken. Sonst laufe ich noch an den
Leutchen vorbei. Ob Herr Sondermann auch kommt? Ich wage es ja stark zu
bezweifeln. Der kann doch ohne seine Brille nichts lesen. Und die trägt
er aus lauter Eitelkeit nur unter der Dusche, wo es niemand sieht. Und
dieser Herr Writeman? Kann ich mir kaum vorstellen. Der will bestimmt
den Sonderpreis im Unsichtbarmachen einsacken.
Fehlt bloß noch, dass die Rezeptionistin endlich wieder auftaucht und
uns mal ein paar Gläschen Champagner ausgibt. Nach der schlechten
Behandlung der letzten Wochen ist sie uns das eigentlich schuldig.
Hach, jetzt bin ich aber aufgeregt und gespannt! Frau M., ich komme!!! *träller träller jubilier*
rumfuchtel
*umständlich die Zimmertüre abschliess und zum Aufzug stöckel*
So dann wollen wir doch mal gucken ob die anderen auch gleich kommen. *rumtippel**energisch auf den Aufzugsknopf drück*
Wo bleibt denn das Teil, ich hab doch keine Zeit
*rumtippel*
Nä, das dauert mir zu lange, geh ich halt durchs Treppenhaus.
*klacker, klacker,klacker, schwitz*
Mann ist das heiß heute
*klacker, klacker, klacker, auf die Uhr schau*
Ah endlich der Eingangsbereich
*in Richtung Rezeption trippel*
Warten an der Rezeption
Ja, das war ja klar. Ich bin mal wieder die Einzige, die pünktlich ist. Bin ich vielleicht überhaupt die Einzige? *zweifend in die Runde blickt* Zumindest habe ich mich an alle Vereinbarungen gehalten (ach, was heißt Vereinbarungen? Aufgezwängte Verordnungen von Frau M., der Übermami): Ich bin pünktlich, stocknüchtern und relativ vollständig bekleidet - jedenfalls äußerlich. Dass ich keine Unterwäsche trage, muss ja niemand wissen. Aber es ist soooo warm, da fand ich das echt etwas übertrieben....
*ungeduldig auf den Tresen der Rezeption trommelt* Wenn das mal nicht nur so ein alberner Scherz von Frau M. war. Die hockt wahrscheinlich grade in irgendeiner Bar und lacht sich schlapp....
Huhu??? Ist da wer??? Hm, da wehte grade so ein aufdringliches Parfüm aus einem der Gänge. Ob das von Herrn Sondermann kam? Oder doch Frau M.? Oder etwa dem ominösen Writeman?
Mal sehn....
Kommentare dazu:
(6.8.04 22:43)ES
Ich komme später. Muss mich noch frisch machen. Es ist ja viel zu heiß hier! Merke gerade, die Dusche funktioniert nicht. Mist! Muss ein Feuer machen, um die Sprengleranlage in Gang zu setzen. Also nicht wundern, wenn es hier brennen sollte.
ES (6.8.04 22:45)
Ich will ja nicht beim Herumbegrüßen stören! Ähm, hat eine der Damen mal einen Feuerlöscher?
(6.8.04 22:48)
Feuerlöscher? Dusche? Huhu, Herr Sondermann!!!! So alberne Ideen können ja nur von Ihnen stammen!!!!
6.8.04 22:48) Frau M.
denk: sah gar nicht so schlecht aus das Sondermännchen. Steht ihm aber gut son Handtuch umme Hüfte
Frau S. sieht so aus als ob wir noch ein wenig warten müssen. Ich denke wir gehen so lange an die Cocktailbar, mich dürstet
ES (6.8.04 22:49)
Zu spät, werte Frau M., ich muss erst mal mein Zimmer lüften, oder das, wo es einmal war.Weiß jemand ein nettes neues Hotel?
es (6.8.04 22:51)
So große Handtücher gibt es gar nicht, die um meine Hüfte passen. Das war in aller Eile das Tischtuch der UN-Vollversammlung.
(6.8.04 22:51)Frau S.
Zimmer lüftet doch von alleine, lassen sie einfach die Fenster auf, ihre Zimmernachbarn kennen üble Gerüche sicher schon von ihren Socken die sie immer auf der Balkonbrüstung ausdünsten lassen. Nu los jetzt!
(6.8.04 22:52)Frau S.
Frau M.!!!! *Jubel* Endlich. Lass dich abknutschen, altes Haus. Und Sie auch, Herr Sondermann. He - nun haun se doch nicht gleich ab. Sooo schlimm ist das doch alles gar nicht.
(6.8.04 22:52)Frau M.
Na macht doch nix Herr Sondermann, kleidet sie ungemein..... *strunz*
es (6.8.04 22:53)
Holla massagedingens kommen mir nicht auf den PC. Ich kann ja noch nicht einmal richtig SMS oder wie das heißt!
(6.8.04 22:53)Frau M.
denk: Hat die Dame altes Haus gesagt?? Dabei hab ich Stuuunden damit zugebracht mich zu restaurieren.... irgendwie frech.... naja knutschen wir halt nochmal, ich will jetzt endlich an die Cocktailbar
es (6.8.04 22:56)
Frau Rapunzel, Sie freuen sich aber lange. Man merkt, dass Sie am anderen Ende der Stadt Ihr Zimmer haben
ES (6.8.04 22:58)
Frau M., immer nur Feiern ödet mich an. Aber wenn es sein muss. In der Cocktailbar bin ich ja groß geworden ...
6.8.04 22:59)
Irgendwie hab ich heute ne besonders lange Leitung. Ich sage Guten Tag, wenn alle anderen schon Auf Wiedersehen sagen. Toll. :-( Ist die beste Voraussetzung für ne geile Party.
ES (6.8.04 23:00)
Wow, ich sehe meine Einträge schon doppelt. Das ging diesmal aber schnell! Und fast ohne Alkopops. Toll.
(6.8.04 23:01)Frau M.
aber Herr Sondermann, wir warten dort ja nur auf sie, eigentlich will ich ans Buffet. Dort ist schon so nett für uns eingedeckt worden. Ich hab HUNGER!! *energisch auf der Theke rumtrommel*
6.8.04 23:01)Frau S.
Und ich sehe gar niemanden mehr. Da sind auf einmal so dichte Rauchschwaden. Kommen die aus Ihrem Zimmer, Herr Sondermann? Hat Ihnen Ihre Mutter nie gesagt, dass man im Bett nicht rauchen soll?
es (6.8.04 23:02)
Frau M. dass Sie in dieser heißen Livechatterei noch Zeit für Tipex haben, verwundert mir.
Und hier noch eine Eilmeldung für Rapunzel: Guten Morgen erst einmal.
ES (6.8.04 23:04)
Frau Rapunzel, um Feuer zu legen brauche ich doch kein Bett. Und schlafen können wir schließlich noch genug an der Cocktailbar ..
(6.8.04 23:05)Frau M.
Jaaa ich werde ich Fachkreisen auch "die mit flinken Fingern tippt" genannt... Ich will ja nicht groß auftragen, das habe ich schon mit meinem Make-up erledigt.... was ist jetzt können wir? Wir hätten da noch ein paar TOP´s abzuhandeln...
(6.8.04 23:06)Frau S.
Also, dann gehen wir doch endlich mal in die Bar. Ich habe an dieser dämlichen Rezeption lange genug rumgelungert.
(6.8.04 23:06)
Werter ES, schaun Sie doch mal in Ihre Mailbox. Da finden Sie den Wegweiser zur Bar. :-)
es (6.8.04 23:07)
Frau M., Hände weg von den Kaviarbrötchen, die sind nicht mehr ganz frisch, das heißt, die Brötchen können Sie haben, für den Kaviar opfere ich mich ...
(6.8.04 23:08)Frau M.
*kling*mal mit Frau Prof. S. anstoß, hach endlich sehen wir uns wieder, *drauflosplauder*
Nix da Herr Sondermann, ist genug für alle da, ich habe mit der Kaltmamsell heute mal ein ernstes Wörtchen gesprochen, die Gute ist nun so eingeschüchtert, von der kriegen wir alles!!!!
ES (6.8.04 23:10)
Gut gut, genug Kommentare verteilt. Obwohl ich gerne gesehen hätte, wie die Ponzo-Comment-Box explodiert.
(6.8.04 23:15)Frau S.
Bloß keine Explosionen mehr! Der Flächenbrand, den Sie ausgelöst haben, reicht fürs Erste. Milly, meine Liebe, lass uns auf diesen gelungenen Urlaub anstoßen!
(6.8.04 23:22)Frau M.
*Schampus schlürf* und dann hat doch tatsächlich dieser Kurt....*weiterplauder*
(6.8.04 23:35)Frau S.
....und diese Surfjungs in Biarritz waren vielleicht schnuckelig....*im Sessel versink und sich Schampus nachschenken lässt*
(6.8.04 23:43)Frau M.
......ja und als ich dann in dem Brunnen nach Münzen getaucht habe und ich festgenommen wurde......*dem Kellner das Glas unter die Nase halt und ihm zuzwinker* Wo bleibt Herr Sondermann?? Wo war ich? Ach ja, also in dem Knast da.......
(6.8.04 23:52)Frau S.
...ja, und dann hatte Frau M. mich plötzlich mit diesem albernen Hollandrad überholt, während ich im Taxi saß. Ich weiß bis heute nicht, ob der Taxifahrer geschlafen hat, oder Frau M. so schnell war...
Phazit / Website (7.8.04 00:05)
Es war natürlich Hans-Georg, der Schlumpf, dem das Parfum von Roswitha aus der Herren-Handtasche gefallen war und der sich nun um eine ausgewogene Situation mühte ...
(7.8.04 00:13)Frau S.
@phazit: Huch? Wer sind Sie denn? Der geheimnisvolle Herr Writeman? Unser Reiseleiter? Dann können Sie mir gleich mal erklären, warum ich zwei Wochen in einem Klohäuschen übernachten musste. Dafür verlange ich eine Entschädigung. Ja, gucken Sie nicht so. In Paris sehen die Sanitäranlagen auch nicht besser aus als bei uns zuhause.
(7.8.04 00:16)Frau M.
Und Frau Professor ist das dieser Herr Writemann? Der hat sich aber lange aufgehalten, nehmen se Platz junger Mann *mal genauer betrachte, anstarr*
(7.8.04 00:17)Frau M.
öhm Frau S. ich kann ihre nicht vorhandene Unterhose sehen, zügeln se sich mal...
(7.8.04 00:29)Frau S.
Erzählen Sie doch keinen Quatsch, Frau M. Hier ist es viel zu dunkel, als dass Sie mit Ihren kurzsichtigen Augen erkennen könnten, wie es unter meinem Rock aussieht. Und die anwesenden Herren sehen es gleich gar nicht. Oder etwa doch???
Ich habe übrigens mal Referenzen über Herrn phazit eingeholt. Fazit: Er ist gar nicht Herr Writeman. Und der Reiseleiter (der ja möglicherweise identisch mit Herrn Writeman ist) auch nicht. Dafür scheint er ganz intelligent zu sein. Jedenfalls, wenn sein Blog wirklich von ihm stammt und er keinen Ghostwriter hat...
aaah mein Kopf... pst leise...BITTE!!!!
Im Augenblick fühle ich mich so, als hätte mir jemand gestern etwas über den Schädel gezogen.
Ich glaub ich hatte ein, zwei Gläschen Schampus zuviel. Das hat aber auch lange gedauert, bis der Herr Sondermann dann endlich soweit war. Ich kann ihnen sagen, das war eine Versammlung, mein lieber Scholli!
Soeben habe ich mal vorsichtig an die Zimmertüre unserer Frau Prof. Dr. S. geklopft. Ich glaube ihr geht es nicht wirklich besser als mir, wenn ich den Wink mit dem Zaunpfahl in Form von an die Türe geschmissenen Pumps und Ruheschreie richtig gedeutet habe. Mist! Dabei hatte ich doch gestern einstimmig Frau S. zur Schriftführerin ernannt. Und nun zieht sie sich pennenderweise aus der Affäre. Immer bleibt alles an mir hängen *rumnöhl*
Von Herrn Sondermann hab ich heute auch noch nichts zu Gesichte bekommen. Bei ihm kann ich noch nicht mal an die Türe hämmern, da ich immer noch nicht weiß, wo er hier im Hotel sein Zimmerchen hat. Den Rezeptionisten frage ich dann doch lieber nicht.
Also was geschah gestern:
Nahezu pünktlich, vollständig bekleidet und geschönt, traf ich an der Rezeption ein. Vom Rezeptionisten keine Spur, ich fürchte ich habe ihn dann gestern doch im Kühlhaus vergessen. Ich muss gleich mal gucken gehen, ob es ihm gut geht. Vielleicht schicke ich aber besser die Putzfrau mal hin, mit einem kleinen Trinkgeld kann ich so evtl. einer bösen Attacke des nR aus dem Wege gehen.
Frau Prof. Dr. S. wartete bereits ungeduldig vor dem Empfangstresen. *flüster* die hatte sich ganz schön aufgedonnert. Hohe Stöckelschuhe, kurzer Minirock, knappes Oberteil und mit ohne Unterwäsche, die kurzen Haare adrett hoch toupiert. Das gibt Fülle und macht sexy, gestand sie mir zu späteren Stunde an der Cocktailbar.
Wir warteten nun gemeinsam auf das Erscheinen des Herrn Sondermann. Und wahrlich! Als er mit handtuchumwickeltem Schießer-Feinripp-Lendenschurz-Eingriff-links-Outfit endlich mit 10 minütiger Verspätung vor der Rezeption auftauchte, dachte ich tatsächlich ich hätte eine Erscheinung. Jesus lebt, schoss es mir durch den Kopf. Oder die spinnen die Römer...
Er warf ein fröhliches, „Feuerlöscher her aber dalli“, in den Raum und entschwand für weitere anderthalb Stunden. Er hatte doch tatsächlich den TOP 7 - 29 schon vorgegriffen und seinerseits ein kleines Osterfeuer im August gezündelt, das sich sehr schnell ausbreitete, aber dazu später mehr.
Frau S. und meine Wenigkeit, machten es uns derweil in der Cocktailbar gemütlich und handelten flugs die ersten 3 TOP`s (oder waren das AlkoPOP´s??) schon mal alleine ab. Der Schampus floss in Strömen und mit der Zeit lockerte sich unsere Stimmung und unsere jeweilige Haarpracht immer mehr auf.
Nahezu vollständig, Herrn Writemann, habe ich bislang immer noch nicht kennen gelernt, er blieb unserer Versammlung aus unerklärlichen Gründen fern, stürmten wir das Buffet und anschließend, noch an Hühner- und Froschschenkelknochen nagend, in den Versammlungsraum. Wir hatten doch keine Zeit!
Den Rest des Abends entnehmen sie bitte dem Protokoll der Schriftführerin, so sie denn heute noch aus ihrem komatösen Schlaf erwachen sollte. Ich muß mich noch ein wenig lang machen......
aaaaah mein Kopf!!! Sie entschuldigen mich....
Protokoll des ersten geheimen Treffens der Großen Vier (G4)
Wie man wunderschön in der ZEIT nachlesen kann (die ich an anderer Stelle kritisierte, die aber in Wahrheit eine der wenigen wirklich gut zu lesenden Zeitungen in Deutschland ist; ja, das gehört jetzt nicht hier her, musste aber mal gesagt werden), ist in Deutschland alles eine Frage der Organisation. Sobald sich mehr als zwei Leute mit denselben Interessen einfinden, wird ein Verein gegründet, eine Satzung aufgestellt, ein Vorsitzender, Kassenwart und Schriftführer gewählt. Dabei ist es völlig egal, ob es um strickende Hausfrauen, gangbang-liebende Rentner oder Paris-Reisende geht.
Darum muss sich auch niemand wundern, dass Frau M. gestern Abend sofort zur Vereinsgründung aufrief, kaum dass sie, Herr Sondermann und ich uns nach monatelangem aneinander-vorbei-leben endlich um den Hals fallen konnten. Als hätten wir mit diesem ganzen Abgeknutsche, Geschichten erzählen und dem Löschen des Brandes in Herrn Sondermanns Zimmer nicht genug zu tun gehabt! Ganz zu schweigen vom Plündern des Büffets und dem Leeren all der Flaschen, die da so rumstanden. Aber Frau M., die sich als aktives Mitglied in fünf Karnevalsvereinen, dem örtlichen Turnverein, dem Kaninchenzüchter-Verein und dem Kirchenchor mit Vereinsmeierei bestens auskennt, hatte kein Erbarmen mit uns. Als ich nach dem fünften Glas Champagner einen Moment lang unaufmerksam wurde, übertölpelte sie mich schamlos und zwang mich, den Posten der Schriftführerin einzunehmen. Wie man an anderer Stelle nachlesen kann, hatte sie das ja schon lange im Voraus geplant. Ich Naivchen hatte diese Androhung gar nicht für ernst genommen. Tja, selber Schuld fürchte ich....
Trotz eines fürchterlichen Brummschädels und diverser Gedächtnislücken den gestrigen Abend betreffend werde ich nun mein Bestes geben und den Ablauf dieser ersten Vereinssitzung protokollieren.
1. Treffen der großen Paris-Reisenden im Hotel Ponzo am 6. Juli 2004 (Oder war gestern der 5. Juli? Na, das muss man wohl nicht so genau nehmen....)
Anwesend:
Frau M. aus Dingens, adrett zurecht gemacht, zu Beginn sehr nüchtern, am Ende kurz vor einer Alkoholvergiftung.
Herr Sondermann aus Hinterdingensoderdingens, in lässigem Freizeitoutfit, zu Beginn sehr nüchtern, über seinen späteren Zustand lässt sich nichts eindeutiges sagen, da er relativ früh von der Bildfläche verschwand.
Frau S. aus Vorderdingensbumsdings, sehr elegant zurecht gemacht, zu Beginn sehr nüchtern, am Ende vermutlich nicht mehr ganz so nüchtern (mir kommt grade ein Bild in den Sinn, wie Frau S. in den großen Blumenkübel in der Empfangshalle kotzt....uuuuhhh....das war ja wohl nur ein Traum, oder?)
Möglicherweise Herr Writeman, inkognito. Aber da er sich nicht offiziell geoutet hat, gibt es darüber keine gesicherten Erkenntnisse.
Entschuldigt fehlte:
Frau Ponzo. Sie hat seit zwei Monaten Urlaub und befindet sich grade auf einer Weltreise. Tja, Rezeptionistin müsste man sein....
TOP 1: Begrüßung inklusive zehnminütigem um den Hals fallen und Wangenknutschen
Klappte ohne Probe fast auf Anhieb. Allerdings sollte nächstes Mal die Zeit etwas besser eingehalten werden. Zwanzigminütiges Wangenknutschen ist nun vielleicht doch etwas zeitraubend.
TOP 2: ausgiebiges Schlemmen am Büffet inklusive 1 Flasche Hauswein pro Teilnehmer.
Hm, also ich schätze, das mit dem Wein hat nicht ganz hingehauen. Das dürften drei bis vier Fläschchen mehr gewesen sein. Plus die Kiste Champagner. Plus der Cognac. Plus der Eierlikör.
TOP 3: Wahl des Schriftführers
Frau M. wählte Frau S. mit einer Gegenstimme von Frau S. Die Herren enthielten sich der Stimme. Es stand damit 50:50 für Frau S. Frau M. behauptete, sich selber zur stellvertretenden Schriftführerin zu ernennen, falls Frau S. trotz der nicht vorhandenen Mehrheit die Wahl annehmen würde. Frau S. sagte dummerweise Ja – und stellte später fest, dass Frau M. sich als Stellvertreterin bereits nach einer Viertelstunde wieder abgewählt hatte. Also, wenn das kein Wahlbetrug ist, dann weiß ich es auch nicht! (vernehmliches Gegrummel der Schriftführerin).
TOP 4: Wo wart ihr, verdammt noch mal?!
Und selbst?
TOP 5: Was machen wir jetzt?
a) weiter saufen
b) den Verein wieder auflösen
c) endlich Urlaub
TOP 6: Und überhaupt?
Eben!
TOP 7-29: Was geschieht mit dem Hotel Ponzo?
Diese TOPs ließen sich erstaunlich schnell abarbeiten. Denn nachdem Herr Sondermann den ganzen Laden abgefackelt hatte, zogen die Gäste einfach ins nächste Hotel um. Frau Ponzo kann dann ja aufräumen, wenn sie endlich wieder kommt.
TOP 30: Wann geht’s hier endlich aufs Traumschiff?
Diese meines Erachtens wichtigste Frage des ganzen Abends wurde leider aus Zeitmangel nicht mehr diskutiert. Unbedingt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung setzen!
TOP 31: Verabschiedung
Hier verschwimmt die Erinnerung der Schriftführerin leider vollständig. Gab es eine Verabschiedung? Und wenn ja, von und mit wem? Kam der stürmische Zungenkuss von Frau M.?? Oder von Herrn Sondermann?? Dem Rezeptionisten aus dem Kühlhaus? Herrn Writeman? Dem großen Unbekannten? Eine Frage, die ebenfalls unbedingt in der nächsten Sitzung geklärt werden sollte.
gez. zwangsverpflichtete Schriftführerin Frau Prof. Dr. Saintphalle, z.Zt. nicht ganz zurechnungsfähig, aber mit genug Leere im Hirn ausgestattet, um dieses Protokoll verfassen zu können.
Kommentare dazu:
(8.8.04 23:05)Frau M.
Also Frau S. aus ihrem Munde hört sich die Wahl der Schriftführerin so ganz anders an. Ich hatte doch nur nett gefragt.... *grins* Ich kann doch auch nix für meine Überzeugungskraft, da können se mal sehen warum ich immer auf unsere Kunden gehetzt werde.
(9.8.04 10:18)Frau S.
@Frau M: Das ist ja das Schlimme an Ihnen. Sie merken noch nicht mal, mit welch üblen Methoden Sie anderen Leuten Ihren Willen aufzwängen. Vorsicht vor dieser Frau, kann ich da nur sagen! Sie ist eine echte Waffe!
9.8.04 12:32)Frau M.
Jaaaaaaaa! *sing it Baby*: Sex Bomb, Sex Bomb.
Danke für dieses tolle Kompliment, ich wusste gar nicht das sie so positiv von mir denken Frau S.
*Im to sexy for my shirt.....*rausswing*
(9.8.04 13:44)Frau S.
*gröööhl* Sie lassen sich auch wirklich durch nichts erschüttern. Kompliment, meine Teuerste, jawohl!
Liebes Gästebuch,
mein Hirn hat Aua, meine Augen sehen nur noch Schachbretter und in meinem Tanzbein ist der Holzwurm. Urlaubmachen kann ja so anstrengend sein. Insbesondere in Gegenwart von zwei reizenden Damen.
Gestern oder so sollte nun das große Vereinstreffen der Parisreisenden stattfinden. Ich war ein wenig knapp dran, eigentlich wollte ich nur die zehnminütige Begrüßungsknutscherei umgehen, aber als ich nach zwanzig Minuten kam, hatte sich an der Körperhaltung der beiden Grazien noch nichts geändert. Inzwischen hatte ich in meinem Zimmer gründlich aufgeräumt, Sprengeranlage und Zimmerbrand halfen mir ein wenig dabei.
Doch nun zum Vereinsabend. Ich wurde sofort in den Jahduu-Massageraum geführt, wo sich normalerweise immer die ganz wichtigen Sachen klären lassen. Nicht diesmal.
Der Massageraum war voll mit dicken, burgerfetten Managern. Keine Spur von Frau M. und Frau S., nur die eiskalte Kaltmamsell lächelte dämonisch.
Und dann ging es auch schon los. Es wurde gefachsimpelt, wie man am besten Fußballvizemeister werden könnte, ob mit Viererkette oder Halskette, ob man dazu einen Ball brauchen würde und was passieren würde, wenn man ausversehen das Tor trifft. Kann man das Spiel dann annullieren?
Dann wurde es persönlich. Einige Manager gaben Ratschläge, wie man sich bei drohendem Gewichtsverlust verhalten sollte. Und es wurde darüber diskutiert, ob ein kleines Spanferkel zum Frühstück schon als Diät zu sehen wäre. Schließlich wurde noch erörtert, ob es reicht, fett, reich und glücklich zu sein, oder ob man auch noch heiraten sollte. Die Antwort lautete: Naja, wenn man genug Geld hat, sollte man sich auch ein Hobby gönnen.
Mir dämmerte langsam, dass es sich hier um einen Rainer-Calmund-Körperdoublewettbewerb handeln könnte, insbesondere ab dem Moment, als es darum ging, ein ausgewachsenes Nilpferdsandwich in einem Bissen herunterzuwürgen. Ich hatte dabei schon meine Schwierigkeiten! Endgültig schlapp machte ich beim Champagner, der hier in Eimern serviert wurde. Nach einem Zehntel Eimer wurde ich sehr sehr fröhlich. Einer der Calmunde verpflichtete mich als Trainer, Balljungen oder Teammanager für eine Mannschaft meiner Wahl. Ich wollte die deutsche Fußballnationalmannschaft wählen, wurde aber niedergeschrieen, ich hätte doch Grundschulabschluss und dürfte mich daher nicht unter Niveau verkaufen. So trainiere ich ab sofort die deutsche Goldhamsternationalmannschaft im Laufradrennen. Ich freue mich schon auf mein Trainingslager in Aserbaidschan.
Bin ich etwa schon angekommen? Mein Hirn hat ja so was von Aua.
Aua!
PS: Nächste Woche findet hier im Hotel der David-Beckham-Double-Wettbewerb statt. Habe mir von Frau S. einen pinkfarbenen Tanga ausgeliehen, um ihn auf dem Kopf zu tragen. Der Sieg ist mir sicher!
Kommentare dazu:
(8.8.04 22:47)
Also Herr Sondermann, wo sind sie denn da wieder reingeraten?? Ich wunderte mich schon wieso ihr Toilettengang 24 Stunden dauerte! Sie kann man aber wirklich nicht aus den Augen lassen. Nu gucken se mal wie sie aus der Nummer wieder rauskommen! Na jedenfalls freue ich mich, das sie noch unter den Lebenden sind, ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben und die Suchtruppen ich Richtung Toiletten aussenden. Ganz liebe Grüße Ihre Frau M aus Dingenskirchen
La Dolce Vita - oder: Knapp vorbei ist auch daneben
Puhh....was für eine Hitze. Da kann ja kein normaler Mensch klar denken
geschweige denn eine Sightseeing-Tour machen. Herr Sondermann, der
Streber ist natürlich heute morgen trotzdem losgestiefelt, mit seinem
Strohhut von 1954 auf dem Kopf und einem Stadtplan unterm Arm. Er hat
sich vorgenommen, heute zu Fuß auf den Eiffelturm zu klettern. Abwärts
gehts dann vermutlich am Bungee-Seil. Das ist natürlich total
geschummelt und ich wette, der gute Sondermann wird es uns verschweigen
und behaupten, er hätte den Abstieg in Wahrheit seilspringend
angetreten.
Frau M. und ich zogen es vor, uns mangels Pool an das hoteleigene
Planschbecken auf der Dachterrasse zurückzuziehen. Nun sitzen wir hier,
wackeln mit den Füßen im Wasser herum und trinken Caipirinha aus
Sektkühlern. He, Moment mal, Frau M., der letzte halbe Liter ist aber
meiner! *mal eben den Kübel an sich reißt*
Frau M. hat sich Lockenwickler in die Haare gedreht, um heute Abend
schick zu sein für das große Ponzo-Gala-Dinner, das jede Woche fünf-
bis sechsmal im Hotel stattfindet. Ich selber war eben im
Beauty-Salon und habe ein Ganzkörper-Lifting vornehmen lassen. Man kann
einfach nicht genug auf sein Äußeres achten und die strapaziöse Anreise
nach Paris hat doch einige Spuren hinterlassen. Bis heute Abend kann
ich hoffentlich auch die Tampons wieder aus der Nase entfernen lassen,
sie sind doch etwas hinderlich beim Atmen. Die Dame neben mir hatte
sich ihre Nase gleich ganz wegoperieren lassen, damit sie beim Küssen
nicht mehr so im Weg ist. Vielleicht hätte ich das auch tun sollen.
Halbe Sachen sind sonst eigentlich gar nicht mein Ding. Na, kann ja
alles noch werden....
Jetzt genieße ich einfach erst mal diesen gemütlichen Nachmittag, das
Gefühl leichter Alkohol-Umnebelung, die Sonne, die immer heißer
scheint, das Plätschern im Planschbecken. Geben Sie doch noch mal den
Kübel mit dem Caipirinha her, Frau M.! Wie, schon leer? Na gut, ich bin
mal nicht so, ich geh mal los und hole Nachschub. *torkel davon*
Hoppla, was ist das denn hier für ein Zaun? Der war doch sonst nicht
da. *mal eben rüberkletter* Was sagen Sie, Frau M.? Das ist der falsche
Weg? Wieso denn? Hier gehts doch runter zum Treppenhaus. Wie jetzt -
das Treppenhaus ist auf der anderen Seite und hier ist das Dach
zuende.......
Aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh...........
Un ich sach noch......
Frau S. tun ses nich!!!! Aber nein, Frau Professor weiß ja immer alles besser. Eben lächelt sie mich noch milde an, diesen Blick kennen sie sicher von ihrer Grundschullehrerin, ja so, mmmmmhhh, so ein bisken von oben, so lass mich ma ich kann das, so na wie sie halt immer guckt, wenn sie wieder ihren Kopf durchsetzen will.
Also ehrlich, schnappt sich die Frau Professor doch den Eimer und rauscht auch schon ab, direktemeng zum Rande des Daches. Ja lieber Himmel ich bin doch im Urlaub, da habe ich mein Mama-Gefahrenwarn-Radar-System nicht zu hundert Prozent aktiviert. Guckt man einmal kurz wech und dann sowas. Die kann aber auch nix vertragen, zwei Caipirinchen und sie meint sie könne fliegen. Dat war aber ein Schreck in der Nachmittags-Stunde, mein lieber Scholli!
Ich springe auf, hechte auf sie zu, bekomme ihre Tangahose noch zu fassen, ratsch, verschwindet sie von der Bildfläche. Mit ohne Hose, abwärts, aber rasant! Gott sei Dank hatte Herr Sondermann seine große Wäsche heute morgen erledigt und eine Wäscheleine von unserem zum nächsten Hotel gespannt. In seiner Alltagscordhose mit Hosenträgern, es geht bei Herrn Sondermann normalerweise nie ohne, aber heute wollte er einen auf jung, sportlich, dynamisch mimen und hat eine Jeans an, ja ganz verwegen sah er damit aus, verfing sich unsere Frau S. Wie, watt, warte ich erzähls ja schon..
Jedenfalls ein Glück für die Frau Professor, das er die Buxe dort aufgehangen hatte. Die Hosenträger des Herrn Sondermann haben schlimmeres verhindert, als sie sich mit Lichtgeschwindigkeit dem Boden näherte. Mit dem rechten Arm ist sie nämlich in den Hosenträgern hängen geblieben und bungeeartig wurde sie von den Teilen, kurz vor dem Aufschlag, zurückgerissen. Das war ein Anblick, mir rutschte das Herz in den aparten Badeanzug. Unglücklich baumelte sie nun, nur noch spärlich mit dem Bikinioberteil bekleidet vor dem Hotel herum.
Das war ein großes Hallo, bei dem französischen Rettungsteam, so was hatten die auch noch nicht gesehen.
Eben habe ich Frau Professor S. aus dem Krankenhaus wieder mit ins Hotel nehmen dürfen. Sie hat einen leichten Schock und brabbelt son merkwürdiges Zeugs vor sich hin. Irgendwas von toten Hosen und Geruchsphobien. Vielleicht kommt das auch von den starken Schmerzmitteln, die man ihr verabreicht hatte. Sie hat sich durch die Hauruckaktion der Hosenträger die rechte Schulter ausgerenkt und muss nun die Schulter gaaaanz ruhig halten. Ich arme Sau darf ihr nun ständig zur Hand gehen. Kommandieren kann die! Ich sachet Ihnen. Frau M. halten se mal hier, geben se mal dies, ich muss aufs Klo. Ja da hätte ich doch auch bei meinen Kindern bleiben können, da muss ich auch immer das Popöchen wischen. Ach naja irgendwie macht man das ja dann doch gerne. Ich bin ja froh dass nichts schlimmeres passiert ist. Nun bezeichnet sie den Herrn Sondermann als ihren persönlichen Schutzengel und bastelt ihm gerade ein paar goldene Flügel, aus Pappmache. Da kennt die sich mit aus, mit dem Zeugs, hat sie mir erklärt. Das dumme ist nur, das sie ja nur einen Arm zur Verfügung hat und nu darf ich hier bei der Affenhitze rumbasteln. Ich komm mir vor wie auffer Waldorfschule. Ich muss hier die Pappmatsche in der Brausentasse einstampfen und sie kriegt nachher die Lorbeeren und Dankesreden des Herrn Sondermann.
Watt tut man nich alles........ *stampf, trampel*
Kumma, ich hab schon Schrumpelhaut anne Füße *nörgel*
Wie, gleich muss ich ihnen auch noch die Fußnägel lackieren und die Haare ondulieren!? Ach das große Gala-Diner? Das hatte ich ganz vergessen, na das kann ja heiter werden....
Seit Stunden überlege ich nun schon, was ich dem Sondermann geistreiches entgegensetzen könnte. Mir will und will einfach nichts einfallen. Vielleicht sollte ich mal Monsieur Ponzo anrufen? Aber da kommt der mir gleich wieder mit dem Kannibalen von Rothenburg, der hier unheimlichen Eindruck hinterlassen hat. Aber vielleicht hätte er Recht (M. Ponzo, nicht der Kannibale natürlich)? Vielleicht ist Herr Sondermann ein Perverser! Oweia, was mache ich nur? Ich kann mich einfach nicht aufraffen. Muss unbedingt eine Entscheidung treffen. Und dann ist es auch noch so heiß hier! 30° im Schatten, das macht mich immer so hungrig. Ich glaube ich gehe erst mal rüber zu Naïma und kaufe mir ein schönes Sandwich. Bon appetit.
Kommentare dazu:
Von ES
Nein!!!
Nicht schon wieder ein Sandwich!!!
Nehmen Sie lieber einen Bonbon!
Liebes Gästebuch
beinahe hätten wir also einen schönen Urlaub zusammen verleben können, die Frau M. aus Dingens, die Frau S. aus Oberdingens und ich, der Herr Sondermann aus dem perversen Unterdingens. Hätten wir. Wenn wir uns nicht ständig verfehlen würden!
Zur Sicherheit hatten wir uns ein geheimes Zeichen zur Wiedererkennung ausgemacht: Ein Sträußchen Fette Henne am Revers oder an anderer gut sichtbarer Stelle.
So machte ich mich also heute morgen schön hübsch und trug den ganzen Tag einen Blumentopf auf dem Kopf. Voll mit fetter Henne.
Aber was musste ich erleben, als ich solcherarten frisch geliftet dem Lift entsprang? Hunderte von fett behennten, gut bekleideten Damen und Hennen (Herren meinte ich natürlich!) bevölkerten das Foyer. Da gab es welche, die die Fette Henne im Knopfloch trugen, andere trugen sie wie ein Parteiabzeichen, wieder anderen lukte ein Zweiglein Fetter Henne wie ein Einstecktüchlein aus der Brusttasche ihres Anzuges. Manch wohlgeformte Dame präsentierte in ihren Auslagen die Fette Henne mittels eines Balkonblumenkastens. Einige wenige fette Hennen blühten regelrecht auf unter einer Lockenpracht aus Fetter Henne und fettem Haargel.
Wo war ich da nur hineingeraten? Weit und breit keine Frau M., keine Frau S., nur fette Hennen wohin man auch sah.
Doch dann öffnete sich die Tür zum Hotel-Ponzo-Tagungssaal und in dem Schwall der Fettbehennten wurde ich mit hineingezogen. „Welcome to the 148. International Congress of the Worldwide-Fat-Hen-Association“ stand auf einem Transparent über dem Rednerpult. Das erklärte einiges, doch es war zu spät!
Es folgten achtzehn ermüdende Stunden mit Grußansprachen der Fetten-Hennen-Delegiertensprecher. Wenn es wenigstens ein kleines Buffet zwischendurch gegeben hätte, von mir aus auch mit fettem Hennen-Salat oder einem Fetten-Hennen-Sandwich. Das hätte ich mir sogar quer in den Mund geschoben!
So überlebte ich die Tagung nur, in dem ich meinem Vordermann den Kopf leer fraß.
Kommentare dazu: (Liebes Gästebuch)
22.7.04 22:33)Frau M.
Wie sie waren doch da?? Ach sie haben meinem Nebenmann das Toupet weggefuttert! Sie waren also quasi in greifbarer Nähe..... Mensch Herr Sondermann, in welchem Apartemeng hausen sie denn derzeit? Ich hab schon diverse Rotweinfläschchen in der Duschtasse deponiert und gekühlt. Ich komm dann mal rüber und wir feiern ein rauschendes Balkonfestchen! Frau M. aus Dingens derzeit wohnhaft in Ap. 666
23.7.04 Frau Ponzo 18:58)
jajam, mhhh rrh, ka ... nnn ehm läkkerrrrrr
(24.7.04 05:08)Frau M.
Hallo Frau Ponzo, was machen se denn da???? Wo haust denn der Herr Sondermann nu? Und wo steckt Frau S???? Fragen über Fragen, bin ich hier beim Quiz? Was ist der Hauptgewinn? Hab ich Chancen?
24.7.04 16:29)Frau Ponzo
Hallo Frau M, Ihre bessere Hälfte befindet sich meines Wissens immer noch auf dem Ponyhof im Wald. Ohne Pferdeschwanz! Oder heisst es Ponyschwanz? Der war ja hier zur Trophäe am 14. Juli geworden...
So, jetzt muss ich mich doch mal meinem neuen Lieblingssandwich widmen: Froschschenkel in Blätterteig...
Tschüssi, wie manche sagen...
Frau Ponzo an ihrem letzten Arbeitstag... (bisher entspannt)
(26.7.04 14:08)Frau S.
Ponyschwanz? Froschschenkel in Blätterteig? Ich verstehe nur Bahnhof. Und vor allem: Was soll denn das mit dem letzten Arbeitstag bedeuten? Werte Frau Ponzo, Sie wollen mir doch wohl nicht erzählen, dass das Hotel jetzt Sommerpause macht. Nicht, nachdem ich meinen gesamten Sommer damit zugebracht habe, zu ihnen zu finden. Das wäre unfair, gemein und überhaupt nicht lustig. Ich protestiere! Energisch!
(26.7.04 20:07)Frau M.
Ich fürchte die Frau Ponzo ist vermilchreist. Hier ist alles so ruhig. In der Eingangshalle ist auch keiner mehr anzutreffen. Richtig unheimlich. Die werden mich doch wohl nicht hier vergessen haben? Halt was war das?? *vor Angst schlotter* ich habe gerade ein irres Lachen in den oberen Gängen gehört. Hier geht ein Geist um! Hülfe
Liebes Gästebuch
was war das für eine rauschende Ballnacht! Ich versuche immer noch, meinen Körperteilen die entsprechende anatomische Bedeutung zuzuordnen.
Frau M. aus Dingens hatte gestern anlässlich unserer Hotelankunft zu einem kleinen Maskenball in das Appartement 666 geladen. Motto der Party: „Es grünt so grün...“.
Sinnverwandt erschien die Gastgeberin daher als Frosch mit der Maske. Frau Rapunzel, im Gästebuch größtenteils als Frau Prof. Dr. S. vermerkt, um niemanden zu verraten, dass sie incognito angereist war, hatte sich als Maske mit Frosch verkleidet und ich kam aus Zeitnot nur als Frosch. Ein Umstand, der sich wie immer bitter rächen sollte.
Überschwänglich freundlich wurde ich durch eine Kussinvasion begrüßt. Schließlich hatten wir uns lange nicht mehr gesehen und mein neckisches Kostüm weckte wohl die eine oder andere Begehrlichkeit. Meine beiden Maskenfrösche knutschten mich förmlich zu Boden und murmelten dabei immer etwas von „einem verwunschenen Prinzen“ oder so. Nur mühsam und mit Hilfe meines Mundgeruches konnte ich mich davon loseisen.
Anschließend sollte ich nach dem Perlenschmuck der Frau M. im Hotelbrunnen tauchen und Frau S. warf angeheitert ihre goldenen Zahnimplantate hinterher. Nun, ich wollte kein Spielverderber sein und sprang mutig in den Brunnen. Vom sechsten Stock aus. Nach dem dritten oder vierten Versuch hatte ich Erfolg und eine Centmünze auf dem schlammigen Brunnenboden ertastet.
Die maskierten Frösche waren außer sich vor Freude! Voller Übermut warfen sie mich an die Wand und befahlen mir, ein Prinz zu werden. Ich war bereits einiges in meiner Karriere gewesen, z. B. Schausteller, Ostpolentdecker und perverser Logbuchschreiber mit einer festen Fangemeinde in einem belgischen Internetknastcafé, aber ein Prinz war ich leider noch nie. Liebend gerne hätte ich den Damen ihren Wunsch erfüllt, wenigstens als Prinz Frédéric von Anhalt zurückzuschlagen, aber irgendetwas musste im Handbuch der Gebrüder Grimm falsch dokumentiert worden sein. Vielleicht fehlte mir nur ein wenig blaues Blut?
Nein, daran kann es wohl nicht gelegen haben, denn wenn ich mir meine blauen Flecke so ansehe, müsste ich eigentlich über einen genügend großen Anteil dieser Flüssigkeit verfügt haben. Gestern jedenfalls ...
Jetzt muss ich aber schleunigst aus diesem Kostüm, die Leute aus der Hotelküche haben auch schon ein Auge auf mich geworfen und wir sind hier schließlich in Frankreich!
Kommentare dazu: (liebes Gästebuch)
(24.7.04 15:51)Frau Ponzo
und das passende Rezept dazu:
Cuisses de grenouilles en feuilleté...
(26.7.04 01:18)Frau S.
hmmm Frau Ponzo das sieht aber lecka aus. Hatten wir das nicht gestern zum Abendbrot?
26.7.04 01:22)Frau M.
Wie Frosch?? Herr Sondermann ich dachte sie wären das Huhn gewesen! Ich war auch nicht der Frosch mit der Maske. Ich war das Schwein mit dem apparten Cocktailkleid und dem Plastikrüsselchen. Wenn sie nicht das Huhn waren, ja mit wem hab ich denn dann gestern die 7 Flaschen Rotwein und Brüderschaft getrunken? Frau S. war auch da?? Also ich glaube ich war gestern im falschen Film.
rauschende Ballnacht
Heute habe ich ein wenig mit den Nachwehen, der gestrigen Party zu kämpfen. Mein Kopf brummt, mein Magen rebelliert. Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen, es war ein schönes Fest. Leider kann ich mich an nahezu nichts mehr erinnern. Blackout quasi.
Ich entsinne mich noch, das ich mit einem Huhn ein paar Fläschchen Rotwein entkorkt und entleert habe. Dieses Huhn hatte ich , wie ich jetzt sehe, fälschlicherweise für Herrn Sondermann gehalten. Was ich dem Huhn in trautem Beisammensein alles erzählt habe!! Ich darf gar nicht daran denken. Wenn das an die Öffentlichkeit kommt....
Frau S. soll ja angeblich auch anwesend gewesen sein. Wohl habe ich die Frösche beobachtet, die ständig über- und umeinanderhergefallen waren. Auch die an die Wandwerfaktion konnte ich mit Belustigung beobachten. Ich hielt dies für ein neues französisches Partyspiel. Vor der Demaskierung um Mitternacht muß ich allerdings weggedämmert sein.
Heute morgen wurde ich mit einer Pulle Rotwein im Arm in der Duschtasse wach. Derweil räumt die Putzfrau gerade zeternd mein Zimmerchen auf. Ich werde mich jetzt mal an den Strand zurück ziehen. Ja sie haben richtig gelesen.
Ich habe hier in der Nähe des Hotels einen Strand gefunden. Am Seineufer (Paris Plage) Herrlich! Endlich kommt doch so etwas wie Urlaubsgefühl auf.
Herr Sondermann, falls sie mich suchen und doch endlich finden mögen. Ich trage diesen apparten Ganzkörper-Blockstreifen-Badeanzug in blö-weiß-kunterbunt gestreift.
Vielleicht bis glaaahaaaich.....
*mit dem Gettoblaster nebst Hartrock-CD unter dem einen und dem Badelaken unter dem anderen Arm abwackelnd*
Kommentare dazu: (rauschende Ballnacht)
(26.7.04 14:17)Frau S.
Na, da bin ich aber baff! Wo haben se denn das Bild von mir ausgebuddelt, Frau M.? Ich wollte doch eigentlich inkognito reisen. Na ja, jetzt wo das Bild hier zu sehen ist, kann ich ja auch meinen Vornamen verraten, der Frau Ponzo neulich schändlicherweise entfallen war: Nikki.
Ihre Frau Prof. Dr. Saintphalle, in freudiger Erwartung darauf, endlich mal jemanden mit bekanntem Namen und Gesicht zu fassen zu kriegen.
Soul / Website (26.7.04 17:11)
@Frau S. ... Fass!
(26.7.04 20:01)Frau M.
@Herrn Soul the best looking man alive... wie Fass???? Wen warum? Hab ich watt verpaßt??? Frau Prof. das auf dem Bild bin doch ich?? Darf ich Mama sagen???
(26.7.04 20:45)Frau S.
Mensch, Frau M., ICH soll den Soul fassen, weil ich geschrieben habe, dass ich darauf warte, jemanden mit bekanntem Gesicht zu fassen zu kriegen. Und das auf dem Bild ist doch eine Nana von der Nikki de St. Phalle. Na ja, streng genommen ist es ihr Kind und damit meins....Also dürfen Sie ruhig Mama zu mir sagen...äh, versteht noch jemand, was ich sagen will???
hallo?
Kommentare dazu:
(27.7.04 23:30)
Wo sind Sie denn gelandet, Frau Ponzo? An der Berliner Mauer? Haben Sie ne Zeitreise gemacht? Na, das kann ja wohl dauern mit der Rückkehr. Und ich stehe hier an der Rezeption im Hotel Ponzo, haue wie blöd auf den Klingelknopf auf Ihrem Tresen, aber nüscht passiert. Klasse. Da bin auch ich endlich mal angekommen und keiner kriegts mit....
Da bin ich. Und wo seid ihr?
Ich bin da. Ich kann es kaum glauben. Ich stehe wirklich im Hotel Ponzo an der Rezeption. Nee, ich kann es wirklich kaum glauben. Also ehrlich, also, ich bin ja so was von total happy und glücklich und begeistert. Hach!!!
Als ich da in diesem Klohäuschen stand und dachte, das würde für die nächsten drei, vier Wochen mein Zuhause, da war ja eigentlich schon fast alles aus. Aber dann, in einem Moment der tiefsten Depression, stand da auf einmal Herr Sondermann vor mir. Erst wollte ich ihm ja das trockene Baguette, das mir Passanten zugesteckt hatten, zwischen die Beine hauen, weil ich dachte: Was macht denn dieser Spanner hier auf der Damentoilette? Aber dann setzte ich doch erst mal meine Brille auf. Und siehe da - die Visage da vor mir kam mir entfernt bekannt vor. Wie lange hatte ich Herrn Sondermann nicht mehr gesehen? Zehn Jahre? Fünfzehn Jahre?
"Zwei Monate", belehrte mich mein liebes Sondermännchen. "Es ist mal grade zwei Monate her, dass ich dich davor bewahrt habe, vom Turm des Michels zu fliegen." Ach ja, mir kam es irgendwie viel länger vor. Es ist so viel passiert seitdem, dass ich gar nicht mehr klar denken kann. *mal eben verstohlen eine Träne aus den Augenwinkeln wischt*
So, und nun stehe ich also hier im Hotel Ponzo vor dem Tresen. Herr Sondermann ist mit zwei Damen an jedem Arm entschwunden, die alle irgendwelches Grünzeug am Kopf und auf den Kleidern hatten. Was wird das denn für eine Orgie? Also, ich habe ja schwer den Eindruck, dass die hier alle richtig Spaß hatten, während ich durch die Weltgeschichte geirrt bin. Ich wette, Frau M. aus Dingens hat sich auch schon drei Liebhaber angelacht, mit denen sie grade im Whirlpool hockt. Und ich? Ich warte darauf, dass hier endlich mal jemand kommt und mir meinen Zimmerschlüssel gibt.
"Hallo Rezeption! Ist hier jemand? Haaallo!"
Nix. Ich stehe jetzt schon seit zwei Stunden hier und es tut sich überhaupt gar nichts. Da ist so ein kleiner Messing-Klingelknopf auf dem Tresen, auf den ich schon so lange drauf gekloppt habe, dass meine Handflächen inzwischen bluten. Aber das interessiert hier überhaupt niemanden. Ich könnte vermutlich vor diesem Tresen verenden und es würde nicht weiter auffallen. Eben kam mal eine Dame vorbei, die mich unter riesigen falschen Wimpern anstarrte, als käme ich vom Mars. Wahrscheinlich eine Amerikanerin, die gleich losgeht und der NASA meldet, dass sie eine Außerirdische getroffen hat. Ich weiß gar nicht, was die hat. Die soll erst mal ne Woche in einem Toilettenhäuschen übernachten. Möchte wissen, wie die dann aussieht. Ich finde, dass ich mich noch ganz gut halte. Und den strengen Geruch habe ich mit dem 4711-Fläschchen zu vertuschen versucht, das eine ältere Dame auf der Toilette liegen ließ. Also, was ist jetzt hier los? Madame Ponzo, wo stecken Sie denn bloß? Kann mir mal endlich einer meinen Zimmerschlüssel geben? Und wenn nicht den Schlüssel, dann sagt mir wenigstens, wo der Whirlpool ist, in dem sich die knackigen Jungs mit Frau M. tummeln.
"Haaaaaalllooooooooooo!!!!!!!!"
Liebes Tagebuch,
jetzt verbringe ich schon meinen vierten Tag im Hotel Ponzo, ohne
jemals einen Zimmerschlüssel geschweige denn ein Zimmer erhalten zu haben. Die Rezeptionistin dieses extrem schlecht geführten Ladens scheint im Urlaub zu sein, der Hotelmanager ebenfalls und die Gäste haben die Führung des Hauses übernommen. Anarchie pur und ich mitten drin! Na ja, was hatte ich auch anderes erwartet? Schließlich bin ich in Frankreich.
Nachdem ich eine Nacht in einem Sessel in der Hotelhalle übernachtet habe, war mir das alles irgendwie zu blöde und ich habe den Tresen gestürmt und die Zimmerschlüssel, die alle schön aufgereit an einem Bord hingen, an Hotelgäste und Passanten verteilt. Ich selber bin in der Hochzeitssuite gelandet. Ob das ein gutes oder schlechtes Omen ist, weiß ich noch nicht. Auf jeden Fall ist es das größte und schönste Zimmer mit einem riesigen Wasserbett unter einem Baldachin, Whirlpool und Dachterrasse.
Das Essen ist auch ganz prima. Der Koch wurde gezwungen, jeden Tag ein Fünf-Gänge-Menü zu kochen. Dabei ist er in Wahrheit eine Kaltmamsell, die auch noch behauptet, es gäbe in diesem Hotel prinzipiell nur Frühstück. Ha, jetzt gibt es hier alles, was die Gäste wollen: Gänseleberpastete, Ente in Orangensauce, Spaghetti Bolognese und Hamburger.
Seit Herr Sondermann mit seinen Damen abgezogen ist, habe ich ihn nicht wieder gesehen. Wenn der sich mal nicht übernommen hat: Mit vier Frauen gleichzeitig durchs Gelände zu toben ist nicht ganz
unanstrengend. Und das in seinem Alter....
Über das Schicksal von Frau M. ist mir nichts bekannt. Vielleicht ist
sie längst ausgezogen und nach Kuba weiter geflogen. Oder so. Ein
bisschen merkwürdig finde ich das allerdings schon. Sie hätte mir ja
mal Bescheid sagen können. Die kubanischen Männer sollen ja nicht die schlechtesten Liebhaber sein....
Na egal, eben sehe ich, dass ein Reisebus mit einer Fußballmannschaft vor dem Hotel gehalten hat. Schnuckelige Jungs, ich muss schon sagen.
Woher sie kommen, weiß ich noch nicht genau. Vielleicht aus Italien.
Ich werde ihnen gleich mal die Schlüssel für die Zimmer neben der
Hochzeitssuite zukommen lassen.
Bis später!
Kommentare dazu:
*mal mit der Lupe um die Ecke schiel* Hm? Ich dachte ich hätte gerade die Stimme von Frau Prof. Dr. S. gehört. Hallo????? *laut in den oberen Flur ruf* Nix! Hab ich mir wohl eingebildet. *weiterschlurf*
Hach ist das hier herrlich
Ich kann ihnen sagen, Paris, ich liebe es. Ok, ich gebe zu diesen Spruch habe ich bei MC Donalds geklaut, aber er trifft die Sache im Detail.
Ich habe richtig tollen Urlaub. Inzwischen gehe ich jeden Tag ans Seine Ufer um meine Bräune zu vertiefen. Knusprig wie ein Brathändl, meinte jüngst ein junger Mann aus dem Schwabenland, der mir meinen Rücken nachcremen durfte.
Das Kompliment konnte ich nur wohlwollend zurückwerfen. Hmm knackisch Männlein, ich sach sie!
Im Hotel halte ich mich nur noch zum schlafen auf. Ansonsten ist dort nix gebacken. Nicht mal einen Toast kann man dort morgens auf dem zuvor so hoch angepriesenen Frühstücksbuffet finden. Eine amerikanische Mitbewohnerin hat mir gestern gesteckt, dass die Gäste angeblich alle auf den Zimmern speisen. Also mir hat das noch niemand angeboten. Vielleicht deshalb, weil ich ein Zimmer in der unteren Preiskategorie gebucht hatte? Die Amerikanerin hat auch irgendein zusammenhangloses Zeugs gebrabbelt, von wegen in dem Hotel ginge ein Phantom um. Pfffff wir sind doch nicht in Hollywood. Ok vor ein paar Tagen habe ich auch so ein irres Lachen in den Gängen gehört. Und die Rezeptionistin ist auch spurlos verschwunden. Schade, das war so eine nette junge Dame.
Aber wir wollen mal nicht zuviel Staub aufwirbeln. Apropos Staub, das Zimmermädchen habe ich seit dem Tag nach meiner Party auch nicht mehr zu Gesicht bekommen. Doch das Phantom? Wo steckt eigentlich Herr Sondermann? Was geschah mit Frau Prof. Dr. Saintphalle genannt Mama?
Ich glaube ich werfe mich jetzt mal in mein Miss Marpel Outfit und sehe mich hier mal unauffällig um!
Kommentare dazu:
Frau M.? Sind Sie das etwa?? Huhu!! .... Hm, hat mich nicht gesehen. Da hinten im Flur schlich eben eine Dame mit Rüschenkleid und einer riesigen Lupe vor den Augen entlang. Ich hätte schwören können, dass das Frau M. war, auch, wenn sie etwas durchgeknallt wirkte. Oder vielleicht grade deswegen...
Zwischenspiel
Seit Jahr und Tag gibt es in den unendlichen Weiten des Cyberspaces einen kleinen gastlichen und bescheidenen Netzknoten mit dem Namen „Hotel Ponzo“. Von vielen verachtet, von noch mehr Menschen begeistert ignoriert, war es bisher einzig der tapferen Rezeptionistin, im weiteren tapfere Rezeptionistin (tR) genannt, vorbehalten, den grauen Pixeln und grauen Grauen Gestalt und Worte zu geben.
Derart angelockt, waren vier tapfere Cybernauten (abgekürzt: tC) berufen, den sagenumwobenen Ort „Hotel Ponzo“ mit modernster RSS ausfindig zu machen und zu vernichten. Seit einigen Monaten dauert nun ihre Odyssee, die in der Rubrik „Ponzo und Konsorten“ nachzuspielen ist. Zeit daher für ein kleines Résumé.
Die vier tC’s in ungeordneter Reihenfolge ihrer morgendlichen Verweildauer im Bad sind:
Frau M. aus Dingens, Frau S. aus GanzweitwegvonDingens (als Rapunzel getarnt), der allseits beliebte, weil hier noch nie zu Wort gekommene Multilingualistiker Writeman und schließlich der heruntergekommene altinternationale Hobby-Mime Erwin Sondermann vom abgebrannten Wirr-wahr-Theater.
Was bisher geschah:
Zunächst einmal nichts, aber dann: Die mutigen und tC’s machten sich auf die weite Reise, zusammen das „Hotel Ponzo“ zu erobern. Während Herr Sondermann (typisches Einzelkind mit 22 Müttern) bereits gut gelaunt seit Wochen aus einem Hotel berichtet, von dem er annimmt, dass es dem gesuchten Hotel entspricht - Wasser und Brot am Frühstücksbüfett, Gitter vor den Fenstern und schwarz-weiß-gestreifte Hotelbettwäsche - haben die anderen tC`s eine wahrlich verwirrende Anreise hinter sich gebracht bzw. wurden Opfer ihrer gerontologischen Befindlichkeiten. Der nette Herr Writeman zum Beispiel war bereits auf dem Weg zum eigenen Hausausgang, als er urplötzlich die Orientierung verlor und sich nur mit viel Glück und der Hilfe seines Pflegepersonals in gesicherte Verhältnisse (Couch) zurückziehen konnte. Den Damen M. und S. erging es ähnlich, wenn auch völlig anders. Es nimmt daher sicherlich nicht Wunder, dass die Tagebucheinträge dieser tC’s häufig so klangen: „Wo seit ihr? Wer seid ihr und wer und wo bin ich überhaupt?“
Die tapfere Rezeptionistin, nachfolgend eventuell tR genannt, trieb unterdessen weiter ihren Schabernack, sendete frohgelaunte Sandwichrezepte über das Modem und ging, als es doch so ausschaute, als würden die tC’s endlich ihr Hotel entdeckt haben, unbekümmert in den Urlaub (ohne den Schlüssel an der Rezeption abzugeben!).
Was demnächst geschehen wird:
Die tC’s versuchen, sich zu vereinigen, einen hübschen gemeinsamen Urlaub vorzutäuschen und dem Hotel den Garaus zu machen. Erwin Sondermann strebt darüber hinaus nach der Weltherrschaft im Hotel Ponzo. Aber bis dahin sind noch viele Hürden und Schreibfehler zu meistern.
Schalten Sie daher auch morgen wieder ein, wenn es erneut heißen wird: „Wo seit ihr, wer seid ihr und warum gibt es im Hotel Ponzo keine Briefmarken zu kaufen?“
Kommentare dazu:
(3.8.04 21:53)Frau S.
Na, Herr Sondermann, das war ja mal wieder eine äußerst gekonnte Zusammenfassung. Unpräziser hätten Sie die Ereignisse gar nicht am Punkt vorbeibringen können. Nur weiter so und wir werden sicher auch in den nächsten 70 Jahren durch das Hotel Ponzo irren und uns in schöner Regelmäßigkeit knapp verfehlen. Unsere treue und sicher sehr zahlreiche Leserschaft darf auf einiges gefasst sein!
(3.8.04 21:58)Fraz S,
P.S: Dass es im Hotel Ponzo keine Briefmarken gibt, überrascht mich etwas. Dann waren diese kleinen Aufkleber, mit denen ich meine ganzen Urlaubspostkarten frankiert hatte, vermutlich die Rabattmarken, die Frau Ponzo beim Kaufen ihrer Thunfisch-Sandwiches erhalten hat. Und dabei habe ich an Leute geschrieben, die gar keinen Thunfisch mögen. So ein Mist!
(6.8.04 12:05)Frau M.
Ihr seid also doch da? Ich fürchte als Miss Marpel kann ich auch keinen Blumenpott gewinnen. Wie wäre es, wenn wir nun endlich einmal zusammentreffen würden? Also ich verspüre da ein gewisses Verlangen nach, Euch/Sie/Ihnen (wer macht hier Rechtschreibfehler? Frechheit!) endlich mal zu Gesichte zu bekommen. Ich setzte mal ein erneutes Meeting an. Heute Abend 22 Uhr 35, vor der Rezeption. Bitte tragt Namensschildchen. Damit dürfte das Erkennen sicher gegeben sein. Also bis heute Abend. In freudiger Erwartung Eure Frau M aus Dingens.
Sooo fertig....
Ich bin das jetzt satt! Ich habe ein weißes Saunahandtuch aus der Wäschekammer entwendet und meinen besten Everlasting Lippenstift hergegeben um dieses Hinweisschild zu malen.
Also darauf steht in feinsäuberlich hingeschmierten Druckbuchstaben folgender Text:
An Frau Dr. Prof. Saintphalle, Herrn Sondermann, Herrn Writemann (mir völlig unbekannt aber ich hab ihn trotzdem mal angeschrieben)
Heute abend um 22 Uhr 35 findet eine tC Versammlung statt. Bitte finden Sie sich vollständig, bekleidet, nüchtern, zu diesem Zeitpunkt vor der Rezeption ein.
Folgende TOP werden abgehandelt:
TOP 1: Begrüßung, incl. zehnminütiges um
den Hals fallen und Wangen
knutschen
TOP 2: ausgiebiges Schlemmen am Buffet,
incl. 1 Fl./je Teilnehmer Hauswein
Marke Hauweg
TOP 3: Wahl des Schriftführers
(ich wähle schon mal Frau S
die kann datt)
TOP 4: Wo wart ihr, verdammt noch mal?!
TOP 5: Was machen wir jetzt?
TOP 6: Und überhaupt?
TOP 7-29: Was geschieht mit dem Hotel
Ponzo?
TOP 30: Wann gehts hier endlich aufs
Traumschiff?
TOP 31: Verabschiedung
Ihre Frau M aus Dingens.
Jetzt werde ich das Saunatuch noch an die Rezeption nageln und dann wäre das doch gelacht, wenn hier heute Abend nicht endlich mal alle zusammentreffen.(hämmer, klopp, nagel)
*Heee weg da, ich muss datt! Finger weg!*
(hämmer, klopp, nagel)
anbrüll: *un datt datt da hinkommt!!!!
Wart mal ich muß mal grad diesen Rezeptionist (nR =nervender Rezeptionist) hier wegsperren.
*nR unter den Arm klemm, rausschleif und ins Kühlhaus sperr.*
(hämmer, klopp, nagel)
*Soooooo fertig.......* freuuuuu
Kommentare dazu:
Mlle Ponzo / Website (25.8.04 19:41)
also wirklich! Manche Gäste hinterlassen mich sprach- und kopflos!
Konspiratives Treffen der Großen Vier (G4)
Puuhhh, was für eine Hitze! Paris ist ja im Sommer kaum auszuhalten.
Wieso sind wir eigentlich nicht im Frühling hergefahren? Oder im
Herbst? Der Oktober soll sehr schön sein in Paris. Das war ganz
eindeutig ein Planungsfehler unserer Reiseleitung. Wer hatte die noch
mal? Frau M.? Herr Sondermann? Der ominöse Herr Writeman? Wenn der hier
die Verantwortung hat, dann wundert es mich nicht, dass er sich noch
unsichtbarer als Herr Sondermann und Frau M. macht - falls das
überhaupt möglich ist.
Aus purer Langeweile habe ich gestern mal einen Videoabend eingelegt
und alles angesehen, was das Hotel hier so zur Auswahl hat. "Der größte
Ständer von Paris", "Die schwanzwedelnden Hotelpagen" und
"Schulmädchen-Luder Teil 1 - 5" fand ich besonders eindrucksvoll. Jetzt
fühle ich mich allerdings doch etwas zermatscht und habe Kopfschmerzen.
Das kann allerdings auch an den drei Flaschen Wein und zwei Flaschen
Champagner liegen, die ich nebenbei weggeschlürft habe...
Darum schleiche ich jetzt auf der Suche nach einer Packung Aspirin
durchs Hotel. Gibt es hier nicht so was wie eine Krankenpflegestation?
Vielleicht mit knackigen, jungen Pflegern, die meine Kopfschmerzen
gleich mal wegmassieren könnten? Hm......
Aber hoppla!!! Was sehen meine völlig übermüdeten Augen denn da? Dieses
Schild da an der Rezeption hing doch gestern noch nicht da. Mal eben
lesen....bla..bla...blaba...Top 1....Zweiundzwanzigfünfunddreißig....
Na, wenn das nichts ist!!! Frau M. ist also doch nicht auf Kuba,
sondern hier im Hotel. Wer hätte das gedacht. Hach, die Gute, was hab
ich sie aber auch vermisst...nee, so was.... *mal ein paar
Kullertränchen abwischt*
Eigentlich war ich ja heute Abend zu einer Party in den Pariser
Katakomben verabredet - dort ist es wenigstens schön kühl -, aber jetzt
muss ich mir den Abend irgendwie freischaufeln, um Frau M. zu treffen.
Gleich mal den Wecker stellen, damit das nicht schief geht. Und bloooß
keinen Alkohol mehr vorher trinken. Sonst laufe ich noch an den
Leutchen vorbei. Ob Herr Sondermann auch kommt? Ich wage es ja stark zu
bezweifeln. Der kann doch ohne seine Brille nichts lesen. Und die trägt
er aus lauter Eitelkeit nur unter der Dusche, wo es niemand sieht. Und
dieser Herr Writeman? Kann ich mir kaum vorstellen. Der will bestimmt
den Sonderpreis im Unsichtbarmachen einsacken.
Fehlt bloß noch, dass die Rezeptionistin endlich wieder auftaucht und
uns mal ein paar Gläschen Champagner ausgibt. Nach der schlechten
Behandlung der letzten Wochen ist sie uns das eigentlich schuldig.
Hach, jetzt bin ich aber aufgeregt und gespannt! Frau M., ich komme!!! *träller träller jubilier*
rumfuchtel
*umständlich die Zimmertüre abschliess und zum Aufzug stöckel*
So dann wollen wir doch mal gucken ob die anderen auch gleich kommen. *rumtippel**energisch auf den Aufzugsknopf drück*
Wo bleibt denn das Teil, ich hab doch keine Zeit
*rumtippel*
Nä, das dauert mir zu lange, geh ich halt durchs Treppenhaus.
*klacker, klacker,klacker, schwitz*
Mann ist das heiß heute
*klacker, klacker, klacker, auf die Uhr schau*
Ah endlich der Eingangsbereich
*in Richtung Rezeption trippel*
Warten an der Rezeption
Ja, das war ja klar. Ich bin mal wieder die Einzige, die pünktlich ist. Bin ich vielleicht überhaupt die Einzige? *zweifend in die Runde blickt* Zumindest habe ich mich an alle Vereinbarungen gehalten (ach, was heißt Vereinbarungen? Aufgezwängte Verordnungen von Frau M., der Übermami): Ich bin pünktlich, stocknüchtern und relativ vollständig bekleidet - jedenfalls äußerlich. Dass ich keine Unterwäsche trage, muss ja niemand wissen. Aber es ist soooo warm, da fand ich das echt etwas übertrieben....
*ungeduldig auf den Tresen der Rezeption trommelt* Wenn das mal nicht nur so ein alberner Scherz von Frau M. war. Die hockt wahrscheinlich grade in irgendeiner Bar und lacht sich schlapp....
Huhu??? Ist da wer??? Hm, da wehte grade so ein aufdringliches Parfüm aus einem der Gänge. Ob das von Herrn Sondermann kam? Oder doch Frau M.? Oder etwa dem ominösen Writeman?
Mal sehn....
Kommentare dazu:
(6.8.04 22:43)ES
Ich komme später. Muss mich noch frisch machen. Es ist ja viel zu heiß hier! Merke gerade, die Dusche funktioniert nicht. Mist! Muss ein Feuer machen, um die Sprengleranlage in Gang zu setzen. Also nicht wundern, wenn es hier brennen sollte.
ES (6.8.04 22:45)
Ich will ja nicht beim Herumbegrüßen stören! Ähm, hat eine der Damen mal einen Feuerlöscher?
(6.8.04 22:48)
Feuerlöscher? Dusche? Huhu, Herr Sondermann!!!! So alberne Ideen können ja nur von Ihnen stammen!!!!
6.8.04 22:48) Frau M.
denk: sah gar nicht so schlecht aus das Sondermännchen. Steht ihm aber gut son Handtuch umme Hüfte
Frau S. sieht so aus als ob wir noch ein wenig warten müssen. Ich denke wir gehen so lange an die Cocktailbar, mich dürstet
ES (6.8.04 22:49)
Zu spät, werte Frau M., ich muss erst mal mein Zimmer lüften, oder das, wo es einmal war.Weiß jemand ein nettes neues Hotel?
es (6.8.04 22:51)
So große Handtücher gibt es gar nicht, die um meine Hüfte passen. Das war in aller Eile das Tischtuch der UN-Vollversammlung.
(6.8.04 22:51)Frau S.
Zimmer lüftet doch von alleine, lassen sie einfach die Fenster auf, ihre Zimmernachbarn kennen üble Gerüche sicher schon von ihren Socken die sie immer auf der Balkonbrüstung ausdünsten lassen. Nu los jetzt!
(6.8.04 22:52)Frau S.
Frau M.!!!! *Jubel* Endlich. Lass dich abknutschen, altes Haus. Und Sie auch, Herr Sondermann. He - nun haun se doch nicht gleich ab. Sooo schlimm ist das doch alles gar nicht.
(6.8.04 22:52)Frau M.
Na macht doch nix Herr Sondermann, kleidet sie ungemein..... *strunz*
es (6.8.04 22:53)
Holla massagedingens kommen mir nicht auf den PC. Ich kann ja noch nicht einmal richtig SMS oder wie das heißt!
(6.8.04 22:53)Frau M.
denk: Hat die Dame altes Haus gesagt?? Dabei hab ich Stuuunden damit zugebracht mich zu restaurieren.... irgendwie frech.... naja knutschen wir halt nochmal, ich will jetzt endlich an die Cocktailbar
es (6.8.04 22:56)
Frau Rapunzel, Sie freuen sich aber lange. Man merkt, dass Sie am anderen Ende der Stadt Ihr Zimmer haben
ES (6.8.04 22:58)
Frau M., immer nur Feiern ödet mich an. Aber wenn es sein muss. In der Cocktailbar bin ich ja groß geworden ...
6.8.04 22:59)
Irgendwie hab ich heute ne besonders lange Leitung. Ich sage Guten Tag, wenn alle anderen schon Auf Wiedersehen sagen. Toll. :-( Ist die beste Voraussetzung für ne geile Party.
ES (6.8.04 23:00)
Wow, ich sehe meine Einträge schon doppelt. Das ging diesmal aber schnell! Und fast ohne Alkopops. Toll.
(6.8.04 23:01)Frau M.
aber Herr Sondermann, wir warten dort ja nur auf sie, eigentlich will ich ans Buffet. Dort ist schon so nett für uns eingedeckt worden. Ich hab HUNGER!! *energisch auf der Theke rumtrommel*
6.8.04 23:01)Frau S.
Und ich sehe gar niemanden mehr. Da sind auf einmal so dichte Rauchschwaden. Kommen die aus Ihrem Zimmer, Herr Sondermann? Hat Ihnen Ihre Mutter nie gesagt, dass man im Bett nicht rauchen soll?
es (6.8.04 23:02)
Frau M. dass Sie in dieser heißen Livechatterei noch Zeit für Tipex haben, verwundert mir.
Und hier noch eine Eilmeldung für Rapunzel: Guten Morgen erst einmal.
ES (6.8.04 23:04)
Frau Rapunzel, um Feuer zu legen brauche ich doch kein Bett. Und schlafen können wir schließlich noch genug an der Cocktailbar ..
(6.8.04 23:05)Frau M.
Jaaa ich werde ich Fachkreisen auch "die mit flinken Fingern tippt" genannt... Ich will ja nicht groß auftragen, das habe ich schon mit meinem Make-up erledigt.... was ist jetzt können wir? Wir hätten da noch ein paar TOP´s abzuhandeln...
(6.8.04 23:06)Frau S.
Also, dann gehen wir doch endlich mal in die Bar. Ich habe an dieser dämlichen Rezeption lange genug rumgelungert.
(6.8.04 23:06)
Werter ES, schaun Sie doch mal in Ihre Mailbox. Da finden Sie den Wegweiser zur Bar. :-)
es (6.8.04 23:07)
Frau M., Hände weg von den Kaviarbrötchen, die sind nicht mehr ganz frisch, das heißt, die Brötchen können Sie haben, für den Kaviar opfere ich mich ...
(6.8.04 23:08)Frau M.
*kling*mal mit Frau Prof. S. anstoß, hach endlich sehen wir uns wieder, *drauflosplauder*
Nix da Herr Sondermann, ist genug für alle da, ich habe mit der Kaltmamsell heute mal ein ernstes Wörtchen gesprochen, die Gute ist nun so eingeschüchtert, von der kriegen wir alles!!!!
ES (6.8.04 23:10)
Gut gut, genug Kommentare verteilt. Obwohl ich gerne gesehen hätte, wie die Ponzo-Comment-Box explodiert.
(6.8.04 23:15)Frau S.
Bloß keine Explosionen mehr! Der Flächenbrand, den Sie ausgelöst haben, reicht fürs Erste. Milly, meine Liebe, lass uns auf diesen gelungenen Urlaub anstoßen!
(6.8.04 23:22)Frau M.
*Schampus schlürf* und dann hat doch tatsächlich dieser Kurt....*weiterplauder*
(6.8.04 23:35)Frau S.
....und diese Surfjungs in Biarritz waren vielleicht schnuckelig....*im Sessel versink und sich Schampus nachschenken lässt*
(6.8.04 23:43)Frau M.
......ja und als ich dann in dem Brunnen nach Münzen getaucht habe und ich festgenommen wurde......*dem Kellner das Glas unter die Nase halt und ihm zuzwinker* Wo bleibt Herr Sondermann?? Wo war ich? Ach ja, also in dem Knast da.......
(6.8.04 23:52)Frau S.
...ja, und dann hatte Frau M. mich plötzlich mit diesem albernen Hollandrad überholt, während ich im Taxi saß. Ich weiß bis heute nicht, ob der Taxifahrer geschlafen hat, oder Frau M. so schnell war...
Phazit / Website (7.8.04 00:05)
Es war natürlich Hans-Georg, der Schlumpf, dem das Parfum von Roswitha aus der Herren-Handtasche gefallen war und der sich nun um eine ausgewogene Situation mühte ...
(7.8.04 00:13)Frau S.
@phazit: Huch? Wer sind Sie denn? Der geheimnisvolle Herr Writeman? Unser Reiseleiter? Dann können Sie mir gleich mal erklären, warum ich zwei Wochen in einem Klohäuschen übernachten musste. Dafür verlange ich eine Entschädigung. Ja, gucken Sie nicht so. In Paris sehen die Sanitäranlagen auch nicht besser aus als bei uns zuhause.
(7.8.04 00:16)Frau M.
Und Frau Professor ist das dieser Herr Writemann? Der hat sich aber lange aufgehalten, nehmen se Platz junger Mann *mal genauer betrachte, anstarr*
(7.8.04 00:17)Frau M.
öhm Frau S. ich kann ihre nicht vorhandene Unterhose sehen, zügeln se sich mal...
(7.8.04 00:29)Frau S.
Erzählen Sie doch keinen Quatsch, Frau M. Hier ist es viel zu dunkel, als dass Sie mit Ihren kurzsichtigen Augen erkennen könnten, wie es unter meinem Rock aussieht. Und die anwesenden Herren sehen es gleich gar nicht. Oder etwa doch???
Ich habe übrigens mal Referenzen über Herrn phazit eingeholt. Fazit: Er ist gar nicht Herr Writeman. Und der Reiseleiter (der ja möglicherweise identisch mit Herrn Writeman ist) auch nicht. Dafür scheint er ganz intelligent zu sein. Jedenfalls, wenn sein Blog wirklich von ihm stammt und er keinen Ghostwriter hat...
aaah mein Kopf... pst leise...BITTE!!!!
Im Augenblick fühle ich mich so, als hätte mir jemand gestern etwas über den Schädel gezogen.
Ich glaub ich hatte ein, zwei Gläschen Schampus zuviel. Das hat aber auch lange gedauert, bis der Herr Sondermann dann endlich soweit war. Ich kann ihnen sagen, das war eine Versammlung, mein lieber Scholli!
Soeben habe ich mal vorsichtig an die Zimmertüre unserer Frau Prof. Dr. S. geklopft. Ich glaube ihr geht es nicht wirklich besser als mir, wenn ich den Wink mit dem Zaunpfahl in Form von an die Türe geschmissenen Pumps und Ruheschreie richtig gedeutet habe. Mist! Dabei hatte ich doch gestern einstimmig Frau S. zur Schriftführerin ernannt. Und nun zieht sie sich pennenderweise aus der Affäre. Immer bleibt alles an mir hängen *rumnöhl*
Von Herrn Sondermann hab ich heute auch noch nichts zu Gesichte bekommen. Bei ihm kann ich noch nicht mal an die Türe hämmern, da ich immer noch nicht weiß, wo er hier im Hotel sein Zimmerchen hat. Den Rezeptionisten frage ich dann doch lieber nicht.
Also was geschah gestern:
Nahezu pünktlich, vollständig bekleidet und geschönt, traf ich an der Rezeption ein. Vom Rezeptionisten keine Spur, ich fürchte ich habe ihn dann gestern doch im Kühlhaus vergessen. Ich muss gleich mal gucken gehen, ob es ihm gut geht. Vielleicht schicke ich aber besser die Putzfrau mal hin, mit einem kleinen Trinkgeld kann ich so evtl. einer bösen Attacke des nR aus dem Wege gehen.
Frau Prof. Dr. S. wartete bereits ungeduldig vor dem Empfangstresen. *flüster* die hatte sich ganz schön aufgedonnert. Hohe Stöckelschuhe, kurzer Minirock, knappes Oberteil und mit ohne Unterwäsche, die kurzen Haare adrett hoch toupiert. Das gibt Fülle und macht sexy, gestand sie mir zu späteren Stunde an der Cocktailbar.
Wir warteten nun gemeinsam auf das Erscheinen des Herrn Sondermann. Und wahrlich! Als er mit handtuchumwickeltem Schießer-Feinripp-Lendenschurz-Eingriff-links-Outfit endlich mit 10 minütiger Verspätung vor der Rezeption auftauchte, dachte ich tatsächlich ich hätte eine Erscheinung. Jesus lebt, schoss es mir durch den Kopf. Oder die spinnen die Römer...
Er warf ein fröhliches, „Feuerlöscher her aber dalli“, in den Raum und entschwand für weitere anderthalb Stunden. Er hatte doch tatsächlich den TOP 7 - 29 schon vorgegriffen und seinerseits ein kleines Osterfeuer im August gezündelt, das sich sehr schnell ausbreitete, aber dazu später mehr.
Frau S. und meine Wenigkeit, machten es uns derweil in der Cocktailbar gemütlich und handelten flugs die ersten 3 TOP`s (oder waren das AlkoPOP´s??) schon mal alleine ab. Der Schampus floss in Strömen und mit der Zeit lockerte sich unsere Stimmung und unsere jeweilige Haarpracht immer mehr auf.
Nahezu vollständig, Herrn Writemann, habe ich bislang immer noch nicht kennen gelernt, er blieb unserer Versammlung aus unerklärlichen Gründen fern, stürmten wir das Buffet und anschließend, noch an Hühner- und Froschschenkelknochen nagend, in den Versammlungsraum. Wir hatten doch keine Zeit!
Den Rest des Abends entnehmen sie bitte dem Protokoll der Schriftführerin, so sie denn heute noch aus ihrem komatösen Schlaf erwachen sollte. Ich muß mich noch ein wenig lang machen......
aaaaah mein Kopf!!! Sie entschuldigen mich....
Protokoll des ersten geheimen Treffens der Großen Vier (G4)
Wie man wunderschön in der ZEIT nachlesen kann (die ich an anderer Stelle kritisierte, die aber in Wahrheit eine der wenigen wirklich gut zu lesenden Zeitungen in Deutschland ist; ja, das gehört jetzt nicht hier her, musste aber mal gesagt werden), ist in Deutschland alles eine Frage der Organisation. Sobald sich mehr als zwei Leute mit denselben Interessen einfinden, wird ein Verein gegründet, eine Satzung aufgestellt, ein Vorsitzender, Kassenwart und Schriftführer gewählt. Dabei ist es völlig egal, ob es um strickende Hausfrauen, gangbang-liebende Rentner oder Paris-Reisende geht.
Darum muss sich auch niemand wundern, dass Frau M. gestern Abend sofort zur Vereinsgründung aufrief, kaum dass sie, Herr Sondermann und ich uns nach monatelangem aneinander-vorbei-leben endlich um den Hals fallen konnten. Als hätten wir mit diesem ganzen Abgeknutsche, Geschichten erzählen und dem Löschen des Brandes in Herrn Sondermanns Zimmer nicht genug zu tun gehabt! Ganz zu schweigen vom Plündern des Büffets und dem Leeren all der Flaschen, die da so rumstanden. Aber Frau M., die sich als aktives Mitglied in fünf Karnevalsvereinen, dem örtlichen Turnverein, dem Kaninchenzüchter-Verein und dem Kirchenchor mit Vereinsmeierei bestens auskennt, hatte kein Erbarmen mit uns. Als ich nach dem fünften Glas Champagner einen Moment lang unaufmerksam wurde, übertölpelte sie mich schamlos und zwang mich, den Posten der Schriftführerin einzunehmen. Wie man an anderer Stelle nachlesen kann, hatte sie das ja schon lange im Voraus geplant. Ich Naivchen hatte diese Androhung gar nicht für ernst genommen. Tja, selber Schuld fürchte ich....
Trotz eines fürchterlichen Brummschädels und diverser Gedächtnislücken den gestrigen Abend betreffend werde ich nun mein Bestes geben und den Ablauf dieser ersten Vereinssitzung protokollieren.
1. Treffen der großen Paris-Reisenden im Hotel Ponzo am 6. Juli 2004 (Oder war gestern der 5. Juli? Na, das muss man wohl nicht so genau nehmen....)
Anwesend:
Frau M. aus Dingens, adrett zurecht gemacht, zu Beginn sehr nüchtern, am Ende kurz vor einer Alkoholvergiftung.
Herr Sondermann aus Hinterdingensoderdingens, in lässigem Freizeitoutfit, zu Beginn sehr nüchtern, über seinen späteren Zustand lässt sich nichts eindeutiges sagen, da er relativ früh von der Bildfläche verschwand.
Frau S. aus Vorderdingensbumsdings, sehr elegant zurecht gemacht, zu Beginn sehr nüchtern, am Ende vermutlich nicht mehr ganz so nüchtern (mir kommt grade ein Bild in den Sinn, wie Frau S. in den großen Blumenkübel in der Empfangshalle kotzt....uuuuhhh....das war ja wohl nur ein Traum, oder?)
Möglicherweise Herr Writeman, inkognito. Aber da er sich nicht offiziell geoutet hat, gibt es darüber keine gesicherten Erkenntnisse.
Entschuldigt fehlte:
Frau Ponzo. Sie hat seit zwei Monaten Urlaub und befindet sich grade auf einer Weltreise. Tja, Rezeptionistin müsste man sein....
TOP 1: Begrüßung inklusive zehnminütigem um den Hals fallen und Wangenknutschen
Klappte ohne Probe fast auf Anhieb. Allerdings sollte nächstes Mal die Zeit etwas besser eingehalten werden. Zwanzigminütiges Wangenknutschen ist nun vielleicht doch etwas zeitraubend.
TOP 2: ausgiebiges Schlemmen am Büffet inklusive 1 Flasche Hauswein pro Teilnehmer.
Hm, also ich schätze, das mit dem Wein hat nicht ganz hingehauen. Das dürften drei bis vier Fläschchen mehr gewesen sein. Plus die Kiste Champagner. Plus der Cognac. Plus der Eierlikör.
TOP 3: Wahl des Schriftführers
Frau M. wählte Frau S. mit einer Gegenstimme von Frau S. Die Herren enthielten sich der Stimme. Es stand damit 50:50 für Frau S. Frau M. behauptete, sich selber zur stellvertretenden Schriftführerin zu ernennen, falls Frau S. trotz der nicht vorhandenen Mehrheit die Wahl annehmen würde. Frau S. sagte dummerweise Ja – und stellte später fest, dass Frau M. sich als Stellvertreterin bereits nach einer Viertelstunde wieder abgewählt hatte. Also, wenn das kein Wahlbetrug ist, dann weiß ich es auch nicht! (vernehmliches Gegrummel der Schriftführerin).
TOP 4: Wo wart ihr, verdammt noch mal?!
Und selbst?
TOP 5: Was machen wir jetzt?
a) weiter saufen
b) den Verein wieder auflösen
c) endlich Urlaub
TOP 6: Und überhaupt?
Eben!
TOP 7-29: Was geschieht mit dem Hotel Ponzo?
Diese TOPs ließen sich erstaunlich schnell abarbeiten. Denn nachdem Herr Sondermann den ganzen Laden abgefackelt hatte, zogen die Gäste einfach ins nächste Hotel um. Frau Ponzo kann dann ja aufräumen, wenn sie endlich wieder kommt.
TOP 30: Wann geht’s hier endlich aufs Traumschiff?
Diese meines Erachtens wichtigste Frage des ganzen Abends wurde leider aus Zeitmangel nicht mehr diskutiert. Unbedingt auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung setzen!
TOP 31: Verabschiedung
Hier verschwimmt die Erinnerung der Schriftführerin leider vollständig. Gab es eine Verabschiedung? Und wenn ja, von und mit wem? Kam der stürmische Zungenkuss von Frau M.?? Oder von Herrn Sondermann?? Dem Rezeptionisten aus dem Kühlhaus? Herrn Writeman? Dem großen Unbekannten? Eine Frage, die ebenfalls unbedingt in der nächsten Sitzung geklärt werden sollte.
gez. zwangsverpflichtete Schriftführerin Frau Prof. Dr. Saintphalle, z.Zt. nicht ganz zurechnungsfähig, aber mit genug Leere im Hirn ausgestattet, um dieses Protokoll verfassen zu können.
Kommentare dazu:
(8.8.04 23:05)Frau M.
Also Frau S. aus ihrem Munde hört sich die Wahl der Schriftführerin so ganz anders an. Ich hatte doch nur nett gefragt.... *grins* Ich kann doch auch nix für meine Überzeugungskraft, da können se mal sehen warum ich immer auf unsere Kunden gehetzt werde.
(9.8.04 10:18)Frau S.
@Frau M: Das ist ja das Schlimme an Ihnen. Sie merken noch nicht mal, mit welch üblen Methoden Sie anderen Leuten Ihren Willen aufzwängen. Vorsicht vor dieser Frau, kann ich da nur sagen! Sie ist eine echte Waffe!
9.8.04 12:32)Frau M.
Jaaaaaaaa! *sing it Baby*: Sex Bomb, Sex Bomb.
Danke für dieses tolle Kompliment, ich wusste gar nicht das sie so positiv von mir denken Frau S.
*Im to sexy for my shirt.....*rausswing*
(9.8.04 13:44)Frau S.
*gröööhl* Sie lassen sich auch wirklich durch nichts erschüttern. Kompliment, meine Teuerste, jawohl!
Liebes Gästebuch,
mein Hirn hat Aua, meine Augen sehen nur noch Schachbretter und in meinem Tanzbein ist der Holzwurm. Urlaubmachen kann ja so anstrengend sein. Insbesondere in Gegenwart von zwei reizenden Damen.
Gestern oder so sollte nun das große Vereinstreffen der Parisreisenden stattfinden. Ich war ein wenig knapp dran, eigentlich wollte ich nur die zehnminütige Begrüßungsknutscherei umgehen, aber als ich nach zwanzig Minuten kam, hatte sich an der Körperhaltung der beiden Grazien noch nichts geändert. Inzwischen hatte ich in meinem Zimmer gründlich aufgeräumt, Sprengeranlage und Zimmerbrand halfen mir ein wenig dabei.
Doch nun zum Vereinsabend. Ich wurde sofort in den Jahduu-Massageraum geführt, wo sich normalerweise immer die ganz wichtigen Sachen klären lassen. Nicht diesmal.
Der Massageraum war voll mit dicken, burgerfetten Managern. Keine Spur von Frau M. und Frau S., nur die eiskalte Kaltmamsell lächelte dämonisch.
Und dann ging es auch schon los. Es wurde gefachsimpelt, wie man am besten Fußballvizemeister werden könnte, ob mit Viererkette oder Halskette, ob man dazu einen Ball brauchen würde und was passieren würde, wenn man ausversehen das Tor trifft. Kann man das Spiel dann annullieren?
Dann wurde es persönlich. Einige Manager gaben Ratschläge, wie man sich bei drohendem Gewichtsverlust verhalten sollte. Und es wurde darüber diskutiert, ob ein kleines Spanferkel zum Frühstück schon als Diät zu sehen wäre. Schließlich wurde noch erörtert, ob es reicht, fett, reich und glücklich zu sein, oder ob man auch noch heiraten sollte. Die Antwort lautete: Naja, wenn man genug Geld hat, sollte man sich auch ein Hobby gönnen.
Mir dämmerte langsam, dass es sich hier um einen Rainer-Calmund-Körperdoublewettbewerb handeln könnte, insbesondere ab dem Moment, als es darum ging, ein ausgewachsenes Nilpferdsandwich in einem Bissen herunterzuwürgen. Ich hatte dabei schon meine Schwierigkeiten! Endgültig schlapp machte ich beim Champagner, der hier in Eimern serviert wurde. Nach einem Zehntel Eimer wurde ich sehr sehr fröhlich. Einer der Calmunde verpflichtete mich als Trainer, Balljungen oder Teammanager für eine Mannschaft meiner Wahl. Ich wollte die deutsche Fußballnationalmannschaft wählen, wurde aber niedergeschrieen, ich hätte doch Grundschulabschluss und dürfte mich daher nicht unter Niveau verkaufen. So trainiere ich ab sofort die deutsche Goldhamsternationalmannschaft im Laufradrennen. Ich freue mich schon auf mein Trainingslager in Aserbaidschan.
Bin ich etwa schon angekommen? Mein Hirn hat ja so was von Aua.
Aua!
PS: Nächste Woche findet hier im Hotel der David-Beckham-Double-Wettbewerb statt. Habe mir von Frau S. einen pinkfarbenen Tanga ausgeliehen, um ihn auf dem Kopf zu tragen. Der Sieg ist mir sicher!
Kommentare dazu:
(8.8.04 22:47)
Also Herr Sondermann, wo sind sie denn da wieder reingeraten?? Ich wunderte mich schon wieso ihr Toilettengang 24 Stunden dauerte! Sie kann man aber wirklich nicht aus den Augen lassen. Nu gucken se mal wie sie aus der Nummer wieder rauskommen! Na jedenfalls freue ich mich, das sie noch unter den Lebenden sind, ich wollte schon eine Vermisstenanzeige aufgeben und die Suchtruppen ich Richtung Toiletten aussenden. Ganz liebe Grüße Ihre Frau M aus Dingenskirchen
La Dolce Vita - oder: Knapp vorbei ist auch daneben
Puhh....was für eine Hitze. Da kann ja kein normaler Mensch klar denken
geschweige denn eine Sightseeing-Tour machen. Herr Sondermann, der
Streber ist natürlich heute morgen trotzdem losgestiefelt, mit seinem
Strohhut von 1954 auf dem Kopf und einem Stadtplan unterm Arm. Er hat
sich vorgenommen, heute zu Fuß auf den Eiffelturm zu klettern. Abwärts
gehts dann vermutlich am Bungee-Seil. Das ist natürlich total
geschummelt und ich wette, der gute Sondermann wird es uns verschweigen
und behaupten, er hätte den Abstieg in Wahrheit seilspringend
angetreten.
Frau M. und ich zogen es vor, uns mangels Pool an das hoteleigene
Planschbecken auf der Dachterrasse zurückzuziehen. Nun sitzen wir hier,
wackeln mit den Füßen im Wasser herum und trinken Caipirinha aus
Sektkühlern. He, Moment mal, Frau M., der letzte halbe Liter ist aber
meiner! *mal eben den Kübel an sich reißt*
Frau M. hat sich Lockenwickler in die Haare gedreht, um heute Abend
schick zu sein für das große Ponzo-Gala-Dinner, das jede Woche fünf-
bis sechsmal im Hotel stattfindet. Ich selber war eben im
Beauty-Salon und habe ein Ganzkörper-Lifting vornehmen lassen. Man kann
einfach nicht genug auf sein Äußeres achten und die strapaziöse Anreise
nach Paris hat doch einige Spuren hinterlassen. Bis heute Abend kann
ich hoffentlich auch die Tampons wieder aus der Nase entfernen lassen,
sie sind doch etwas hinderlich beim Atmen. Die Dame neben mir hatte
sich ihre Nase gleich ganz wegoperieren lassen, damit sie beim Küssen
nicht mehr so im Weg ist. Vielleicht hätte ich das auch tun sollen.
Halbe Sachen sind sonst eigentlich gar nicht mein Ding. Na, kann ja
alles noch werden....
Jetzt genieße ich einfach erst mal diesen gemütlichen Nachmittag, das
Gefühl leichter Alkohol-Umnebelung, die Sonne, die immer heißer
scheint, das Plätschern im Planschbecken. Geben Sie doch noch mal den
Kübel mit dem Caipirinha her, Frau M.! Wie, schon leer? Na gut, ich bin
mal nicht so, ich geh mal los und hole Nachschub. *torkel davon*
Hoppla, was ist das denn hier für ein Zaun? Der war doch sonst nicht
da. *mal eben rüberkletter* Was sagen Sie, Frau M.? Das ist der falsche
Weg? Wieso denn? Hier gehts doch runter zum Treppenhaus. Wie jetzt -
das Treppenhaus ist auf der anderen Seite und hier ist das Dach
zuende.......
Aaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh...........
Un ich sach noch......
Frau S. tun ses nich!!!! Aber nein, Frau Professor weiß ja immer alles besser. Eben lächelt sie mich noch milde an, diesen Blick kennen sie sicher von ihrer Grundschullehrerin, ja so, mmmmmhhh, so ein bisken von oben, so lass mich ma ich kann das, so na wie sie halt immer guckt, wenn sie wieder ihren Kopf durchsetzen will.
Also ehrlich, schnappt sich die Frau Professor doch den Eimer und rauscht auch schon ab, direktemeng zum Rande des Daches. Ja lieber Himmel ich bin doch im Urlaub, da habe ich mein Mama-Gefahrenwarn-Radar-System nicht zu hundert Prozent aktiviert. Guckt man einmal kurz wech und dann sowas. Die kann aber auch nix vertragen, zwei Caipirinchen und sie meint sie könne fliegen. Dat war aber ein Schreck in der Nachmittags-Stunde, mein lieber Scholli!
Ich springe auf, hechte auf sie zu, bekomme ihre Tangahose noch zu fassen, ratsch, verschwindet sie von der Bildfläche. Mit ohne Hose, abwärts, aber rasant! Gott sei Dank hatte Herr Sondermann seine große Wäsche heute morgen erledigt und eine Wäscheleine von unserem zum nächsten Hotel gespannt. In seiner Alltagscordhose mit Hosenträgern, es geht bei Herrn Sondermann normalerweise nie ohne, aber heute wollte er einen auf jung, sportlich, dynamisch mimen und hat eine Jeans an, ja ganz verwegen sah er damit aus, verfing sich unsere Frau S. Wie, watt, warte ich erzähls ja schon..
Jedenfalls ein Glück für die Frau Professor, das er die Buxe dort aufgehangen hatte. Die Hosenträger des Herrn Sondermann haben schlimmeres verhindert, als sie sich mit Lichtgeschwindigkeit dem Boden näherte. Mit dem rechten Arm ist sie nämlich in den Hosenträgern hängen geblieben und bungeeartig wurde sie von den Teilen, kurz vor dem Aufschlag, zurückgerissen. Das war ein Anblick, mir rutschte das Herz in den aparten Badeanzug. Unglücklich baumelte sie nun, nur noch spärlich mit dem Bikinioberteil bekleidet vor dem Hotel herum.
Das war ein großes Hallo, bei dem französischen Rettungsteam, so was hatten die auch noch nicht gesehen.
Eben habe ich Frau Professor S. aus dem Krankenhaus wieder mit ins Hotel nehmen dürfen. Sie hat einen leichten Schock und brabbelt son merkwürdiges Zeugs vor sich hin. Irgendwas von toten Hosen und Geruchsphobien. Vielleicht kommt das auch von den starken Schmerzmitteln, die man ihr verabreicht hatte. Sie hat sich durch die Hauruckaktion der Hosenträger die rechte Schulter ausgerenkt und muss nun die Schulter gaaaanz ruhig halten. Ich arme Sau darf ihr nun ständig zur Hand gehen. Kommandieren kann die! Ich sachet Ihnen. Frau M. halten se mal hier, geben se mal dies, ich muss aufs Klo. Ja da hätte ich doch auch bei meinen Kindern bleiben können, da muss ich auch immer das Popöchen wischen. Ach naja irgendwie macht man das ja dann doch gerne. Ich bin ja froh dass nichts schlimmeres passiert ist. Nun bezeichnet sie den Herrn Sondermann als ihren persönlichen Schutzengel und bastelt ihm gerade ein paar goldene Flügel, aus Pappmache. Da kennt die sich mit aus, mit dem Zeugs, hat sie mir erklärt. Das dumme ist nur, das sie ja nur einen Arm zur Verfügung hat und nu darf ich hier bei der Affenhitze rumbasteln. Ich komm mir vor wie auffer Waldorfschule. Ich muss hier die Pappmatsche in der Brausentasse einstampfen und sie kriegt nachher die Lorbeeren und Dankesreden des Herrn Sondermann.
Watt tut man nich alles........ *stampf, trampel*
Kumma, ich hab schon Schrumpelhaut anne Füße *nörgel*
Wie, gleich muss ich ihnen auch noch die Fußnägel lackieren und die Haare ondulieren!? Ach das große Gala-Diner? Das hatte ich ganz vergessen, na das kann ja heiter werden....
Frauenzimmer - 28. Mai, 23:33

