neulich in der Eissporthalle..
Leute, ich habe ein neues Hobby. Eisstehen.
Vergangenen Sonntag fiel ich mit meiner Nachkommenschaft termitenhaft in der Eissporthalle meines Vertrauens ein. Sportliche Betätigung auf messerscharfen hauchdünnen Kufen an frischer Luft? Och, muss das? Meine Kids waren sich einig.
Es mußte.
Ich fürchtete schlimmstes. Ich malte mir, blutigen Anfängerin die ich vor Jahrzehnten das letzte Mal eine Eisfläche betreten hatte und dort nicht wirklich eine super Figur abgegeben hatte, die schlimmsten Szenarien aus.
Ich sah mich förmlich mit meinen Schneidezähnen Furchen ins Eis graben, unschuldige Kinder überfahren, in vollendeter Cartoon-Manier ungebremst durch die Planken jagen. So zog ich mich zunächst wie Gummisohle auf Auspuffrohr und diskutierte um mein Leben. Ich verlor..
Ganz so schlimm wie mein Kopfkino mir vorspielte sollte es jedoch nicht kommen. Bemerkte ich doch verzückt bei der ersten Sichtung der Eisfläche, das ein Sonntagnachmittagsschlittschuhmeeting die reinste Kontaktbörse sein kann.
So tummelten sich jede Menge sportliche Wochenendvatis mit ohne Mutti dafür mit ihren Kinderlein im Schwitzkasten auf dem Eis.
Doch dorthin wollte ich ja erstmal kommen.
Zunächst verschlug es uns an den Schalter des freundlichen Schlittschuhverleihers. Ein Job der neben einer hohen Ekelschwelle (ich mag jetzt nicht weiter an Fußpilzsporen denken, NEIN) auch ein hohes Maß an Nervenstärke bedarf. Bis wir alle mit der nötigen Fußbekleidung in die Umkleidekabine stapfen konnten verging eine kleine Weile.
Am amüsantesten an diesem Nachmittag war eigentlich meine Kommunikation via sms mit meinen Mädels, die mir allerhand Tipps gaben wie ich denn wohl die Aufmerksamkeit der Vatis erregen könne. Da war von Pirouetten dir Rede die ich formvollendet drehen möge, sowie von Spurts die ich kanonenschnell darbieten solle.
Die hatten ja keine Ahnung! Ich stand bildschön am Rand, nagelte meine Kufen ins Eis, krallte mich an der Bande fest und versuchte möglichst lässig und betont locker meinen vorbeiziehenden Kindern zuzulächeln.
Ich schwitzte Blut und Wasser bei dem Versuch wenigstens eine Runde unfallfrei über die Fläche zu drehen.
Demnächst wollen wir wieder hin. Meine Kinder wurden von meinen Freundinnen mit Einwegkameras ausgestattet. Mir bleibt auch nix erspart.. *seufz*
Vergangenen Sonntag fiel ich mit meiner Nachkommenschaft termitenhaft in der Eissporthalle meines Vertrauens ein. Sportliche Betätigung auf messerscharfen hauchdünnen Kufen an frischer Luft? Och, muss das? Meine Kids waren sich einig.
Es mußte.
Ich fürchtete schlimmstes. Ich malte mir, blutigen Anfängerin die ich vor Jahrzehnten das letzte Mal eine Eisfläche betreten hatte und dort nicht wirklich eine super Figur abgegeben hatte, die schlimmsten Szenarien aus.
Ich sah mich förmlich mit meinen Schneidezähnen Furchen ins Eis graben, unschuldige Kinder überfahren, in vollendeter Cartoon-Manier ungebremst durch die Planken jagen. So zog ich mich zunächst wie Gummisohle auf Auspuffrohr und diskutierte um mein Leben. Ich verlor..
Ganz so schlimm wie mein Kopfkino mir vorspielte sollte es jedoch nicht kommen. Bemerkte ich doch verzückt bei der ersten Sichtung der Eisfläche, das ein Sonntagnachmittagsschlittschuhmeeting die reinste Kontaktbörse sein kann.
So tummelten sich jede Menge sportliche Wochenendvatis mit ohne Mutti dafür mit ihren Kinderlein im Schwitzkasten auf dem Eis.
Doch dorthin wollte ich ja erstmal kommen.
Zunächst verschlug es uns an den Schalter des freundlichen Schlittschuhverleihers. Ein Job der neben einer hohen Ekelschwelle (ich mag jetzt nicht weiter an Fußpilzsporen denken, NEIN) auch ein hohes Maß an Nervenstärke bedarf. Bis wir alle mit der nötigen Fußbekleidung in die Umkleidekabine stapfen konnten verging eine kleine Weile.
Am amüsantesten an diesem Nachmittag war eigentlich meine Kommunikation via sms mit meinen Mädels, die mir allerhand Tipps gaben wie ich denn wohl die Aufmerksamkeit der Vatis erregen könne. Da war von Pirouetten dir Rede die ich formvollendet drehen möge, sowie von Spurts die ich kanonenschnell darbieten solle.
Die hatten ja keine Ahnung! Ich stand bildschön am Rand, nagelte meine Kufen ins Eis, krallte mich an der Bande fest und versuchte möglichst lässig und betont locker meinen vorbeiziehenden Kindern zuzulächeln.
Ich schwitzte Blut und Wasser bei dem Versuch wenigstens eine Runde unfallfrei über die Fläche zu drehen.
Demnächst wollen wir wieder hin. Meine Kinder wurden von meinen Freundinnen mit Einwegkameras ausgestattet. Mir bleibt auch nix erspart.. *seufz*
Frauenzimmer - 28. Okt, 20:59


Ich mache auf dem Eis gar keine schlechte Figur, wie ich im letzten Winter feststellte. Als Kind bin ich leidenschaftlich gern übers Eis geflitzt. Dann ergab es sich erst jahrelang nicht mehr, und irgendwann fehlte mir schlichtweg der Mut. Bis ich im letzten Jahr bei einem Familienausflug mit meiner ganzen Verwandtschaft aufs Eis ging. Und ich muss sagen - zu meiner eigenen Überraschung war kaum einer von den anderen so gut wie ich. Fragen se allerdings bitte nicht, wie ich mich in den nächsten Tagen vorwärts bewegt hab. Der Muskelkater war sensationell... Und falls ich bei meinen rasanten Sprints gestürzt wäre, hätte man vermutlich jeden Knochen einzeln aufsammeln müssen. Daran mag ich gar nicht denken...