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Sternenzelt

Mittwoch, 14. Januar 2009

the angeblich best job in the world?!

Wie bitte? Na den nehm ich doch!


(http://islandreefjob.com/de/)

P8060024

Jetzt muss ich mich nur noch an den tausenden Mitbewerbern vorbeimogeln.
Frau Feinstrick, wie sieht es aus? Wir machen Jobsharing!
Sie machen die Fotos, Filmdokumentationen und führen das Tagebuch und ich teste in der Zwischenzeit die Hängematten, Bademoden, Wasser- und Sandqualität. Die Kohle teilen wir selbstverständlich auch. Hm? Na?
Wie hört sich das an?

Los, beeilen sie sich... sie müssen noch unsere Bewerbung tippen! Wo stecken sie denn nur wieder?

Mittwoch, 4. Juni 2008

hmmmmmhmmm summerwine

ok, jetzt schon von Sommer zu sprechen wäre wohl etwas übertrieben.
Aber, kurz erwähnt, ich LIEBE ihn. Ja, ich liebe den Sommer. Alles ist so schön grün oder üppig blühend. Blütenzauberduft umschwebt die Sinne.

Gestern am frühen Abend, nach dem Gewitter, eine Luft wie Samt und Seide.
Fröhliche Kids die laut quietschend im Pool herumhüpfen. Muttern mit nem schönen kalten Gläschen Rotwein auf der Terrasse. Füße hoch und in die aufgehende Nacht starren.
Auf die ersten Glühwürmchen wartend, die selbstverständlich NICHT auftauchten. Stattdessen kam unser Hausigel um die Ecke gebrumpfzt.
Der besucht uns in jedem Jahr und kommt durch unseren Garten gewühlt, als sucht er irgend etwas Wichtiges. Etwas das er schon seit langer Zeit sehr vermisst. So eindringlich brummelt er, während er mit der Nase auf dem Boden durch unsere Rabatten schnuppelt.
"Hey, geht nicht so nah ran Kinder, Igel haben Flöhe!" Ob er wohl im nächsten Sommer immer noch bei uns auftaucht? Wo steckt er die anderen Monate?

Es ist schön, auf meiner Terrasse, an meinem gemütlichen großen Gartentisch. Die bunte Tischdecke flattert sanft im Wind. Die obstigen Tischtuchbeschwerer klackern fröhlich gegen die Tischbeine. Ein paar große Laternen erhellen das nähere Umfeld mit ihrem Kerzenlicht. In der Nachbarschaft wird es ruhig und ruhiger. Meine Kids landen gähnend und zufrieden im Bett und es herrscht absolute Stille und Frieden.

Das Wasser im Poolchen gurgelt fröhlich, weil die Pumpe mal wieder verstopft ist. Vermutlich vergessene Unterhosen in Größe 134. Der Verursacher schlummert schon längst, hier gibt's doch tatsächlich nen kleinen achtjährigen Herren der dafür bekannt ist sich, auch vor gleichaltrigen Mädels, nackig zu machen. Da kennt er nix, wenn das kühle Nass lockt. Ferkel.

Hach und der Rotwein macht einen so beschwingt und doch so nachdenklich. Aus den angrenzenden Gärten weht leise Klaviermusik herüber. Ich halte das Rotweingläschen gen Mond und proste ihm zu und allen anderen die gerade ebenfalls draußen sitzen und den Sommer genießen und mit einem Rotweinchen dem Mond und anderen Menschen zuprosten die ebenfalls..

Das Liedchen das da klaviertastig rüberweht kenne ich doch? Oder bilde ich mir nur ein dass es dieses Lied ist? Egal, es passt gerade ganz gut.
Ich summe leise mit "somewhere out there ..



ja, ich liebe den Sommer!

Dienstag, 19. Juni 2007

und tschüss..



ab morgen haben wir Ferien.
Endlich!

Wat ham wir das gut.

Diese Woche stehen bei mir ein paar Abschiede an.
Heute gings dann gleich los.
Ist mir nicht leicht gefallen mich von den lieben "Kleinen" zu verabschieden. Ich hatte darum gebeten nicht so einen Tamtam zu machen und mich nach dem Unterricht einfach ziehen zu lassen.
Denkste!
Jott näää, wat hab ich geheult, als die Kleinen in Reih und Glied und im Gänsemarsch antraten um mir Rosen zu schenken und um mich noch mal feste zu drücken.

Ich hab mich richtig elend gefühlt. Ich konnte noch nie mit solchen Situationen umgehen.

Nun, ich hab das Ende gewählt und mir war klar dass dieser Tag kommen würde.
Ich werde die Racker vermissen. Wat hab ich mit denen alles erlebt. Zum Beispiel dieser kleine 2 jährige Hosenmatz der auf meinem Schoss saß, ganz hingebungsvoll meinem Singsang lauschte um sich dann ganz entspannt einen in die Windel zu drücken. Da taucht man gleich in ganz andere Geruchswelten ab. Da gibbet nix.
Oder der kleine M. der überhaupt nicht sprechen wollte und inzwischen so große Fortschritte machte, dass seine Ma mich sogar an Wochenenden anrief um mir mitzuteilen, dass er jetzt schon diese oder jene Zeile aus meinen Texten singt.

Es gab natürlich auch recht nervende und anstrengende Zeiten. Unterm Strich gesehen war das allerdings für mich eine sehr gute Erfahrung und ein wertvoller Schlenker auf meinem Lebensweg. Ich hoffe ich konnte den Kids vieles mit auf den Weg geben und sie werden mich in guter Erinnerung behalten

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