Freitag, 9. Mai 2008

und es gibt dich doch...

„Ja, ich komme ja schon“ murrte ich. Ich stapfte schon eine Weile mit meinem Vater durch die glutschillernden Straßen einer Kleinstadt. „Hier irgendwo muss es sein“ antwortete er und ging unbeirrt von Haus zu Haus. Ich fluchte und latschte doch im Gänsemarsch hinter ihm her. „Ich kaufe dir ein neues, was willst du denn mit diesem Teil? Es ist alt und inzwischen hat es sicherlich Rost angesetzt. Wer weiß ob sie es überhaupt noch haben? Das du immer so einen Dickkopf haben musst!“ Außerdem, ergänzte ich innerlich, will ich sie nicht sehen. Sie werden uns sicher nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Warum wollte er dieses dämliche Ding unbedingt wiederhaben? Nach so vielen Jahren.. Ich hasste diese Stadt. Es hingen zu viele Erinnerungen an ihr.

Ein aufgehäuftes Grab ohne Grabstein tauchte in meinem Kopf auf. Welkende Kränze und Blumen bedeckten es lieblos. Ich sah die einzelne weiße Rose die ich mit bebenden Händen auf ein Stück unbedeckte Erde legte. Ich spürte den Verlust wieder. Deutlich. Ich sah mich mit wütendem Gesicht vor einer trauernden Mutter stehen. Hörte mich, wie ich ihr vorwarf dass sie mich nicht gerufen hatte. Vielleicht hätte ich verhindern können..

„Mein Gott was bist du für eine lahme Ente, so kommen wir nie an“ maulte mein Vater in meine Richtung. „Dann geh doch alleine, ich warte hier!“ „Ne, nix da, ich brauche dich, ich schaffe das nicht alleine“ Da hatte er leider Recht. Ich machte mir schon eine geraume Zeit Sorgen um meinen alten Herrn. Er bekam kaum Luft und schnaufte vor sich hin. Er brauchte mich schon alleine um ihn zu kutschieren, da ihm der Arzt das Auto fahren verboten hatte.
Sonst schien er keinen Dummen gefunden zu haben und ich konnte ihm noch nie etwas abschlagen.

„Hey, ich glaube hier ist es!“ rief er aus. Mit einem Schlag wurden mir die Beine schwer. In mir weigerte sich alles auf dieses Haus zu zugehen. Mein Vater stand vor einem großen Mehrfamilienhaus das wohl vor Urzeiten schon wesentlich bessere Zeiten gesehen hatte. Die Briefkästen waren demoliert und rostig. Die Klingeln nur teilweise beschriftet. Die Haustüre war geöffnet und wirkte etwas „windschief“. Das Treppenhaus mit Graffitis beschmiert, klapprige Räder lehnten im Hausflur an den Wänden. Der Hausmeister hatte offensichtlich schon länger frei, bemerkte ich mit einem leichten grinsen. Mein Vater achtete gar nicht auf mich sondern mühte sich die Treppen hinauf. Auf jedem Absatz blieb er stehen und holte schnaufend Luft. Sorgenvoll betrachtete ich ihn. Er war alt geworden in den letzten beiden Jahren. Mein großer bäriger Paps, Autorität in Person welkte langsam vor sich hin.

„ Mann Papa, komm wir fahren nach Hause! Noch können wir zurück. Das gibt doch nur Ärger! Außerdem habe ich keinen Bock darauf mir nen erstklassigen Einlauf von deiner Frau einzufangen. Wat meinste was ich mir von der anhören darf wenn die von der Aktion hier hört!“ „ Geht schon wieder. ICH WILL ES HABEN!“ „Poah.. wenn du dir was in den Dickschädel gepresst hast…“ ergab ich mich seufzend und stapfte ihm voran die Treppen hoch. Vor einer Tür blieb ich stehen. Wolkenau stand da in krakeliger Schrift an einer Klingel. O wei, hier war es also. „Paps, hier ist es“ ich lies ihm den Vortritt und ging einige Schritte zurück. Wenn es hart auf hart kommen würde wäre ich bereit und doch wünschte ich mich Länder weiter.

Ich hatte Angst vor dem Zusammentreffen mit dieser Familie der ich einmal so nah gewesen war. Eine Familie an deren Seite ich meine Kindheit verbracht hatte, damals auf dem Land. Sie hatten in einem abgewrackten Hof gelebt. Die Mutter Säuferin, der Vater entweder im Knast oder auf der Flucht vor dem langen Arm der Justiz. Die beiden Jungs wilde Burschen die immer taten was ihnen gefiel. Uwe, der schon früh lernte dass er nur durch harte Arbeit durchs Leben kommen konnte und der für sich und seine Familie schon in jungen Jahren beim Bauern schuften ging, damit alle was zu futtern hatten. Der für seine kleinen Extras zusätzlich Zeitungen austrug. Christoph, meine Sandkastenliebe, der einen Herzfehler hatte und sich einen Dreck darum scherte. Er hatte wilde blonde Locken und immer ein breites Grinsen im Gesicht. Er zeigte mir wie man Äpfel auf einem Lagerfeuerchen briet oder wie man Stockbrot machte.

Spiel nicht mit den Schmuddelkindern! Sagte und trällerte mein Vater gerne mal. Ich hasste dieses Lied übrigens abgrundtief. So sehr wie ich meinen Freund Christoph liebte. Ich hing mit meinem ganzen kindlichen Herzen an diesem Jungen, der wie mein großer Bruder war, mein Beschützer wenn andere Kinder mich verkloppen wollten, mein Vertrauter, mein Tröster. Irgendwann mit 10 hielten wir Händchen wenn wir draußen unterwegs waren. Das brachte uns eine Menge Spott ein. Es war egal. Der erste schüchterne Kuss unterm Apfelbaum. Das erste riesengroße Herz aus Papierrosen zum 1. Mai, das von meinem Vater entsetzt vor meinem Fenster entfernt wurde. Pah, alle konnten sagen, spotten und singen was sie wollten, nichts hielt mich von Chris fern. Dachte ich.. bis eines Tages. Als die Familie fortzog. In diese verdammte Kleinstadt. So oft wie es mir möglich war machte ich mich auf den Weg dorthin. Doch das war immer mit sehr großem Aufwand und großen Schwierigkeiten verbunden. Ich litt.. Chris litt. Er sagte mir dass seine Mutter es für besser empfinden würde wenn wir uns eine Weile nicht mehr sehen würden. Das sei besser für Chris Gesundheit.. er solle sich aufs Wesentliche im Leben konzentrieren. Sagt wer? rief ich ironisch.

Unser Streit, ich zog mich trotzig und traurig zurück…. Ein halbes Jahr Herzschmerz. Schlimmer konnte es nicht mehr kommen. Dachte ich. Ich sollte mich täuschen. Gelegentlich traf ich Uwe, der immer noch beim Bauern in meinem Dorf arbeitete. Es geht ihm gut, hörte ich auf meine Fragen. Alles ok. Dann eines Tages in den Sommerferien kam ich mit meiner Familie aus dem Urlaub und hörte es. Chris ist tot! Er starb einsam und alleine in seiner Wohnung. In seiner Wohnung? Er hatte sich eine Wohnung genommen, wollte sich von seiner Familie unabhängig machen, hatte seine Tabletten nicht mehr genommen. Warum?
Warum er? Warum warum warum?

„Da scheint jemand zu sein, ich höre Stimmen“ weckte mein Vater mich aus meinen Erinnerungen. Er klingelte beherzt und die Türe öffnete sich. Eine fremde Frau mittleren Alters stand im Türrahmen und lies uns herein. Wir platzten mitten in eine Familienfeier. Ja super! Im Wohnzimmer war ein riesiger Tisch aufgebaut um den herum viele fröhliche Menschen saßen. Ein Mädchen feierte ihren 15. Geburtstag. Als die Familie erkannte wer da in ihre Wohnung trat herrschte ungetrübte Freude. Man lud uns ein Platz zu nehmen und mitzufeiern. Ich warf meinem Vater einen warnenden Blick zu. Nicht jetzt, nicht heute, versuchte ich ihm damit zu übermitteln. Mein Vater nahm unbekümmert Platz und war schon in Gespräche vertieft. Sein ursprüngliches Vorhaben schien er bereits vergessen zu haben.
Oh Mann, da hast du uns ja wieder in eine tolle Situation gebracht, dachte ich wütend.

Ich setzte mich ebenfalls und fühlte mich alles andere als wohl in meiner Haut.
Nach einer Weile jedoch vergaß auch ich warum wir eigentlich gekommen waren, genoss die vertraute Nähe der turbulenten Familie und erzählte, lachte und fühlte mich so als wäre ich nach langer Reise endlich wieder bei Freunden angekommen.

Irgendwann schaute ich auf und blickte in ein blaues Augenpaar. Ein großer blond gelockter Mann stand mir gegenüber und lehnte lässig an der Wand. Er beobachtete mich. Ein Lächeln umspielte seine Lippen. Irritiert wandte ich mich wieder meinem Gesprächspartner zu. Ich hörte kaum noch zu und nickte an vermutlich völlig unpassenden Stellen. Meine Augen wanderten immer wieder zu diesem blonden Mann, der immer noch an der gleichen Stelle stand und mich nicht aus den Augen zu lassen schien. Ein seltsames Gefühl nahm von mir Besitz. Dieser Mann.. er war mir irgendwie vertraut und doch meinte ich ihn nicht zu kennen.

Als ich wieder aufschaute war der Platz an der Wand leer. Meine Augen rasten durch den Raum, als ich eine Hand auf meinen Schulter spürte die mich sanft berührte und eine Stimme hörte die mir ins Ohr raunte: "Komm….!" Diese Stimme! Wie ein Blitz durchfuhr mich die Erkenntnis. Dieser Mann war Chris. Wie? Was? Mit Beinen wackeliger als gekochte Spaghetti stand ich auf und ging an Chris Hand in eine ruhigere Ecke im Zimmer. Wo kommst du her? Was machst du hier? Ich dachte.. sie sagten.. Die Fragen strömten nur so aus mir heraus. „Psssst“ sagte er und legte mir den Finger auf die Lippen. Mit sanfter Geste strich er mir das Haar aus dem Gesicht dann nahm er mich in den Arm und wir weinten. Wir weinten um die verpassten Jahre, wir weinten um uns, um alle Missverständnisse. Dann nahm er mich wieder bei der Hand und wir verließen die Wohnung, das Haus, die Stadt.

Wir fuhren in seinem Wagen, über Landstraßen, auf die Autobahn und ich saß auf dem Beifahrersitz und starrte ihn fassungslos an. Es war egal wohin er fuhr, was unsere Familien denken würden. Ich war bei ihm, er war bei mir. Die Welt war wieder richtig für mich. Alles hatte wieder seinen richtigen Platz. Das Ungleichgewicht das ich in den ganzen Jahren verspürte hatte war von meiner Seele genommen. Er war es, der die ganze Zeit gefehlt hatte, dass wurde mir mit einem Schlag klar. Ich stellte ihm tausend und eine Frage die er alle geduldig beantwortete. Er erklärte mir dass er geglaubt hatte dass ich ohne ihn besser klar kommen würde. Er beschrieb seinen Schmerz als er erkannt hatte das er mir nie das Leben hätte bieten können wie ich es, seiner Meinung nach, verdient hätte. Meine Proteste ließ er nicht gelten. „Das war es, was ich damals empfunden habe“, antwortete er. "Ich war herzkrank, hätte nie richtig arbeiten können, dir nie etwas bieten können. Trotzig habe ich versucht mich gegen die Gegebenheiten aufzulehnen. Mir eine Wohnung gesucht, versucht etwas aufzubauen, mich unabhängig zu machen. Doch dann erkannte ich dass ich dies niemals schaffen würde und so entschied ich die Tabletten abzusetzen."

“Aber du bist jetzt hier! Wo warst du? Sie haben gesagt du wärest tot, haben mich an dein Grab geschickt! Warum bist du nicht zu mir gekommen? Es wäre egal gewesen, du wärest bei mir gewesen“ rief ich verzweifelt.
Er hielt den Wagen an. Wir waren an einer Raststätte angekommen. Frankreich, Meer.. Strand. Wir wollten als Kinder immer mal gemeinsam ans Meer. „Später, ich werde dir noch alles erklären, aber jetzt komm“ Wir gingen in den Gasthof und ließen uns in einer Ecke nieder. „Du musst erst etwas essen und trinken“ er bestellte für mich. Ich wollte nicht essen, nicht trinken. Ich wollte wissen warum ich die ganzen Jahre leiden musste. Ich hatte gedacht er wäre tot, nun saß ganz nah und vertraut neben mir. Ich wollte Antworten, doch er ließ mich warten. Wir aßen, tranken. Wir berührten uns. Er drehte sich eine meiner Locken um den Finger und grinste mich an. „Na, kusch-kusch, mach nicht so ein Gesicht“ grinste er. „Nenn mich nicht so, das konnte ich noch nie leiden“ maulte ich kindisch. Er lachte: „Warum? Ich werde nie vergessen wie du das aller erste Mal auf unseren Hof gestolpert kamst und mit schreckgeweiteten Augen vor unserem riesigen Hund gestanden hast. Dieser Köter hat ganze Steaks aus dem Oberschenkel des Postboten gerissen und alles was dir in dem Moment einfiel als die Töle knurrend vor dir stand war.. kusch-kusch“ „Das war das erste Mal das du mich retten musstest“ stimmte ich kichernd zu. Wir plauderten noch eine Weile über unsere Kindheit und kuschelten uns aneinander. Er trug eine Kette mit einem silbernen Mondanhänger. Er zog sich die Kette aus und hängte sie mir um. Sanft hob er mein Haar hoch und während er an dem Verschluss nestelte flüsterte er mir ins Ohr „die soll dich immer an mich erinnern“. Glücklich lehnte ich mich an ihn. Alles war gut. Mir war egal was kommen würde, wie es weiter gehen würde. Er war wieder bei mir, das war alles was zählte. Ich hörte seinen immer noch etwas holprigen Herzschlag, fühlte seinen regelmäßigen Atem, spürte seine Wärme und.. schlief ein.

Fröstelnd fuhr ich erschrocken hoch. Ich lag in einer lärmenden Gaststube und spürte die kalte Holzbank an meiner Wange. Wo war Chris? Verwirrt winkte ich eine Kellnerin heran und versuchte ihr in gebrochenem Französisch zu entlocken wo mein Begleiter wäre. Begleiter? Welcher Begleiter? Schulter zuckend und kopfschüttelnd ließ sie mich sitzen. Ich riss meine Tasche an mich, warf einen Geldschein auf den Tisch und rannte hinaus auf den Parkplatz.
Sein Auto war weg.. In der Ferne sah ich das Meer im Mondschein glitzern. Entsetzt ließ ich mich auf die Pflastersteine sinken. Wo war er nur? Er war doch da gewesen. Wie sonst wäre ich hierher gekommen? Das konnte ich doch nicht alles nur geträumt haben. Ich konnte seine Nähe noch spüren.

Piep- Piep- Piep- Piep- Piep- hörte ich. Genervt sah ich mich um. Das war sicher einer dieser Müllwagen der rückwärts setzte. Ich konnte ihn von meiner Position aus allerdings nichts sehen.

Piep- Piep- Piep- Piep- Piep- nicht das der mich hier noch umfährt, dachte ich und stand auf.

Wo war Chris? Verdammt!

Piep- Piep- Piep- Piep- Piep- ich tastete nach der Kette, nestelte sie unter meinem Shirt hervor. Der silberne Mondanhänger glitzerte beruhigend in meiner Hand. Ich hatte also doch nicht geträumt.. Erleichterung!

Piep- Piep- Piep- Piep- Piep- irgendetwas Feuchtes glitt durch mein Gesicht. Häh? Ich schlug die Augen auf und mein Hund stand Schwanz wedelnd vor mir. Stehst du endlich auf? Kläffte er fröhlich. Meine Hand griff fahrig an meinen Hals.. ich trug keine Kette mehr und mich traf die Erkenntnis wie ein Hammerschlag. Alles nur geträumt.

Freitag, 1. Februar 2008

alter Text, alte Geschichte und doch immer noch aktuell

Titel: ok; wieder nur eine Geschichte!
Erstellt am: 06.03.2004 14:55:35 Uhr
Inhalt:
Ich sitze am Fenster und schaue hinaus. Sehr oft sitze ich an diesem Fenster. Immer nachts, alles um mich ist ruhig und still. Ich liebe diese Ruhe. Meine Tage sind laut und hektisch, diese Nächte sind anders.

Ich sitze auf der Fensterbank lass die Beine baumeln und lausche leisen Musikklängen. Im Hintergrund flimmert der Bildschirm meines PC´s, den ich in solchen Nächten immer als Ablenkung benutze. Stundenlang schreibe ich mit mir eigentlich fremden Menschen. Lache mit ihnen, oder bringe sie zum lachen. Zerstreue mich.

Doch es gibt auch eben diese Nächte in denen mir das nicht reicht. In der die Unruhe wach wird und mich umtreibt. Ich schaue in die Sterne und denke das da draußen doch irgendwo ein Mensch sein muß, der ähnlich empfindet wie ich. Der auch auf der Suche ist. Auf der Suche nach ...ja, nach was? Gesellschaft? Verständniss? Seelenverwandtschaft!

Schon als Jugendliche habe ich nachts an Fenstern gesessen. Ich habe meinen Gedanken und Träumen lange Zügel gegeben. Habe mich treiben lassen. Auch da war immer schon das Gefühl da, daß dort draußen irgend jemand ist der auf mich wartet, der mir bestimmt ist. Jemand der wichtig für mich ist. Meine persönliche Murmel eben. *lächel*
Mir ist klar das dieses Prinzessinnendenken nur dazu führen kann, daß ich niemals zur Ruhe kommen werde. Wie auch. Denn dieser Prinz, diese Murmel existiert nicht. So bleiben mir nur meine plüschrosa Träume davon und

die Sehnsucht.

Nachts kommt sie an mein Fenster und grinst mich böse an. Verhöhnt mich, weil ich wieder dort stehe, wieder an diesem verzweifelten Punkt angelangt bin. Wie nah wähnte ich mich und wie weit bin ich doch entfernt.

Wie in diesen Träumen, aus denen man verschwitzt wach wird. In denen man auf der Stelle tritt und nicht weiterkommt. In denen man auf der Flucht ist, vor einer undefinierbaren Dunkelheit. Die näher kommt, nach einem greift, mit eiskalten Händen dein Herz umklammert. Du rennst und rennst und rennst, einen ganzen Traum lang. Es gibt kein Entkommen. Dann wirst du wach. Mit diesem erschöpften Gefühl in dir. Fühlst dich bedroht und gleichzeitig geheimnisvoll angezogen. Du willst fliehen und doch irgendwie einfach stehen bleiben um zu sehen was passiert. Ob es wirklich so schlimm wird wie du fürchtest. Du kannst entkommen. Dieses eine Mal noch. Das Aufwachen ist deine Erlösung.

Ich bin in dieser Nacht wieder auf der Flucht. Ich renne und renne. Weit weg von dir, soweit mich die Füße tragen können. Denn ich weiss das du meine Nähe nicht aushalten kannst. Ich weiss das es besser ist. Du hast recht! Lassen wir es.

Morgen werde ich wieder am Fenster stehen. Und nächste Woche. Und nächsten Monat. Nächstes Jahr..........unendlich.

Samstag, 24. März 2007

test

Sieh,
sieh mit mir in den Sternenhimmel,
kannst du sehen was ich sehe?
Siehst du das Glitzern der Sterne,
den vollen Mond, umwölkt von dunklen Wolken
und doch so strahlend.

Fühlst du den Wind wie er durch die Bäume streift,
unsere Kleidung umspielt und uns herausfordert ihm zu folgen.
Spürst du das nasse Gras unter unseren bloßen Füßen, umwölkt von sanften Nebelschwaden.

Hörst du das Rauschen der Blätter?
Sanft, beruhigend, flüsternd.
Siehst du was ich sehe?
Spürst du was ich spüre?

Kannst du meine Gedanken hören, die ich zu dir sende? Kannst du meine Worte deuten?
Gesendet zu dir, dem Menschen meiner Träume,
irgendwo dort draußen wartend,
wartend genau wie ich.

Wartend auf den entscheidenden Augenblick
in dem du meine Wege kreuzen wirst.
Erkennen wird in unseren Blicken liegen,
denn verwandte Seelen können nicht
ungesehen aneinander vorbei schreiten
ohne sich zu spüren.

Siehst du?
Hörst du?
Spürst du?

Dann werde ich mich um dich legen
wie ein wärmender seidiger Umhang.
und alles wird gut und richtig sein.

(c)frauenzimmer.twoday.net

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