Dienstag, 22. September 2009

hm..

komisch manchmal.

Vor drei Jahren ging es mir ja gesundheitlich schon mal nicht so toll. Daraus resultierte eine Zeit in der ich mich sehr stark mit mir, meiner und der Zukunft meiner Kinder auseinander setzen mußte. In dieser Zeit habe ich meine Gefühlslage in einem Text verwurstelt und mit dem damaligen Gitarristen meiner Band "hörbar" gemacht.
So richtig ausgearbeitet haben wir den Song nicht. Er wurde lediglich einmal dem Publikum vorgespielt. Vielleicht war er meinen Jungs zu "sentimental"? *g*
Keine Ahnung.

Irgendwann hat sich der Gitarrero von unserer Band getrennt und macht jetzt sein eigenes Ding. Kein Problem weil wir inzwischen einen sehr adäquaten Ersatzspieler gefunden haben der gut in unsere Runde paßt.

Der Song landete in der Schublade, ganz unten und schlummerte so vor sich hin.

HEUTE meldet sich nun besagter Gitarrist und quatscht mir ganz unbefangen auf den Handy-AB.
Ja ob ich denn noch wisse wer er sei. Er hätte gerade ein wenig Zeit übrig gehabt und an dem Song gearbeitet. Ob ich nicht Lust hätte den Song mit ihm zusammen im Studio einzuspielen und aufzunehmen.

Äh.. HÄH??????? Wat?

*aufs Handy starr*

Warum jetzt? Wieso dieser Song?
Jetzt... wo ich mal wieder gesundheitlich völlig unten bin und der Text/Song wieder an Bedeutung gewinnt.
Woher wußte der Mann das? Woher ahnt der das ich derzeit auch Zeit ohne Ende habe?

Zufall?

Also irgendwie.. *umschau*.. wo sind die Kameras? Die Wanzen?

Seltsam..

wirre Grüße zur guten Nacht

Montag, 14. September 2009

Now look at them yo-yos that's the way yo do it

you play the guitar on the MTV
that ain't working that's the way you do it
money ain't for nothing and your chicks for free


Ja liebe Froinde der Tanzmusik, so is et doch, oder?
Hätten wir doch was anständiges gelernt.
Gitarre, Schlagzeug, wo wären wir dann heute? Hm?

Vermutlich da wo wir jetzt auch sind, nur in cool.

Ich bin jedenfalls völlig uncool. Das hat mir heute mein Kleinster bestätigt.

Dabei kam ich mir unglaublich toll vor. Kurzfristig. Ich erlebe nämlich nix zur Zeit.
Ich knappse immer noch an meinen Krankheiten rum und bin dazu verdonnert zu Hause in der Bude zu hocken und mir das gemütliche Panorama anzusehen.
Kinners wat man alles findet wenn man den lieben langen Tag zu Hause ist. Wo man alles Baustellen entdeckt. Blöd nur wenn man dann nicht so wirklich "kann" wie man möchte. Das macht hibbelig, dat sach ich euch.

Jedenfalls kam es mir vor wie ein Geschenk des Himmels als eine Bekannte anrief ob ich Lust hätte mal mit ins Tonstudio zu kommen.
Se bräuchte da ein wenig Unterstützung und ob ich denn vielleicht Zeit...?
Mädsche, sach ich, wenn ich alles soviel hätte wie Zeit!
Klar war auch, et gibt keine Kohle. Egal.. hauptsache raus hier.

Also verbringen wir einen sehr vergnügten Abend, eine noch vergnügtere Nacht im Studio um ein Stück in die Taufe zu heben. Wer jetzt meint es handele sich um ein hochtrabendes Stück Musikgeschichte der muss hier leider enttäuscht werden.

Wir haben ein Fußballlied aufgenommen. So ein Anfeuer-jedermachtmit-wir sind die geilsten-Teil. Und zwar für den örtlichen Bundesligaverein.

Bis dahin wäre ich ja noch in den Augen meines Sohnes eine Heldin gewesen.
Die Mama macht nen Song für SEINEN Verein!!! BOAAAAH!!!
Als ich dann allerdings etwas kleinlaut zufügte das es sich in diesem Falle um einen Fangesang zur Unterstützung der MÄDELS von Borussia handelt wich meinem Spross sämtliche Farbe aus de Gesichtszüge!

Wat? MÄDCHEN? FUßBALL? BORUSSIA?? BISSE BEKLOPPT ??

MAMA!!! Erzähl das bloss keinem!

Ok, halten wir fest. Die Frau Mutter ist sowas von uncool. Und auch noch selbst ein Mädchen. Irgendwie, also kaum auszuhalten und sowas von Baaaaaaaaah!!!

*lol*

Trotzdem!!!
Hat Spaß gemacht mal so etwas mitzugestalten. Jetzt ist erstmal die Demo aufgenommen und wird vorgestellt. Mal sehen was dabei rumkommen wird. Irgendwie spannend.

Nä, aber sonst.... glauben se mir.. ich erlebe nix.

Mir is so langweilig! Und nicht mal Schlagzeug kann ich spielen.

Freitag, 17. Juli 2009

..

foryouheute brennt hier (bei mir zu Hause sowieso) ein Kerzchen für meinen Paps.
Der wird gerade am Herzen operiert und kann alle guten Wünsche, positiven Gedanken und Energien dieser Welt brauchen.
Die OP wird, so wird geschätzt, bis zu 6 Stunden dauern.
Ich kann jetzt leider nicht bei ihm im Krankenhaus sein, werde ihn aber in meinem Herzen durch den Tag und durch die Operation tragen.

Dienstag, 30. Juni 2009

und es war Sommer

meine Güte, was war ich lange nicht mehr hier. Ich konnte mich kaum noch an mein Passwort erinnern. Ich gelobe Besserung.

Ich hab ja im Augenblick etwas Zeit. Der Rücken!
So kam ich auch in den Genuss gestern folgende Geschichte zu erleben:

..
Ich bin jetzt wohl endgültig im knackigen Alter, dachte ich gestern Nachmittag, als ich im kürzlich neuerworbenen Gummipool vor mich hin dümpelte. So ein Selbstaufsteller mit allem pipapo, 4,52 im Durchmesser und 1,22 tief. Der ganze Stolz meiner Nachkommenschaft. Da hatten sie sich mal wieder ein Glanzstück aus meinen ärmlichen Rippen geleiert.
Ich dümpel deshalb, weil ich mir morgens bei einer ungelenken Bewegung den Rücken verknackste. Ein paar vorsichtige Übungen im Wasser können da ja nicht schaden, dachte ich. Zumal es auch noch schwül warm war und ich ein wenig Abkühlung brauchen konnte.

Ich liege also bäuchlings auf einem xxl Schwimmring und tue mir selbst furchtbar leid. Es ist wie gesagt inzwischen später Nachmittag. 16 Uhr fuffzehn in Deutschland. Meine Zwillis üben sich vorne auf der Spielstraße mit der Nachbarshorde im Kirschkernwettspucken und ich freue mich alleine im Garten zu sein. Jott sei Dank ist mein Garten soweit zugewachsen das selbst die neugierigste Nachbarin mir nicht bei meinen römischen Wasserspielen zusehen kann.

Ich versuche mich gerade in ein paar Rückenentlastenden Übungen als ich aus dem Nachbarsgarten, der hinter dem hohen Holzzaun, eigenartige Geräusche höre. Ich halte inne um mich besser auf das Geräusch konzentrieren zu können. Ob sich da jemand verletzt hat? Dort wohnt eine 45 jährige alleinerziehende glücklich geschiedene Mutti mit ihrer 16 jährigen Tochter.

Nun, wie könnte ich die Laute beschreiben? Es hörte sich so an als würde jemand schreckliche Schmerzen erleiden. Dazu ein seltsames.. tak-tak-tak-tak, tak-tak... sie können es sich vielleicht annähernd vorstellen wenn ich meine Geschichte fortfahre....


Ich beginne mir Sorgen zu machen. Nicht das die Dame des Nachbarhauses unglücklich gefallen ist und nun mit hämmern und klopfen auf sich aufmerksam machen will. Da hat man ja schon bei xy dummgelöst schon die wildesten Geschichten gesehen. Oma stürzt, liegt tagelang mit gebrochenen Oberschenkelhälsen im Bad und klopft sich keineswegs munter bis zum Außenputz vor. Schrecklich sowas. Dummerweise beherrsche ich das Morsealphabet so überhaupt gar nicht.
Ich überlege gerade wie ich auf mich aufmerksam machen soll und bin kurz davor auszurufen: „halt aus, Hilfe naht!!!“ Als ich ein langgezogenes frenetisches „JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA!“ höre.

Öhm… wat? Wie meinen? Äh… sollte es sich tatsächlich um das Liebesspiel meiner Frau Nachbarin handeln?

Kinners.. da ging dat aber erst mal richtig los! Soviel Aktion hätte ich der Lady gar nicht zugetraut, mein lieber Herr Gesangsverein. Ich war gerade dabei von meinem Schwimmring zu klettern, was mit einem angeknaxten Rücken ein wenig Zeit beansprucht, als meine Zwillis mit einem Teil der Nachbarskinder in unseren Garten stürmten um ebenfalls in den Pool zu hüpfen.


Es kostete mich, hier nur mal nebenbei bemerkt, einiges an Überzeugungskraft und eine Großpackung Vanille-Schokoeis um die Herrschaften ins Haus zu lotsen. Wie hätte ich denen erklären sollen was da nebenan vor sich geht?

Hinterm Bretterzaun war man übrigens inzwischen lauttechnisch in die Nachahmung skandinavischer brünftiger Elche übergegangen. Ja ist denn schon Mittsommeraktionstag? Lever Jott! So laut konnte ich kaum auf die Kinder einreden und das leckere Eis anpreisen um dagegen antönen zu können.
HAT DIE FRAU EIN LIEBESLEBEN! Respekt!! Hätte ich der gar nicht zugetraut. Die erlebt wenigstens noch wat. Ich bin zugegeben kurzfristig ein wenig neidisch.

14 Eisbecher und zwei ausgefranste Stimmbänder später, ich verabschiede gerade, glücklich darüber nicht in Erklärungsnöte gekommen zu sein, meine Nachbarskinder, als ich meine vermeidlich sexuell so aktive Nachbarin in ihrem Wägelchen vorbei fahren sehe.

????

Sie winkt und lächelt freundlich. Ich winke zurück und glotze blöd. Beschwingt biegt meine Nachbarin in ihre Einfahrt ein, schließt fröhlich pfeifend ihr Auto und stöckelt frohen Schrittes zu ihrer Haustüre. Äh…

Hätte ich hier eingreifen sollen? Was hätte ich ihr sagen sollen? "Hallo, warte grad mal.. ? Houston SIE haben ein Problem? Warnung vor dem Kinde??"

Ich überlege,grübel und winde mich innerlich weil ich mich nicht entscheiden kann und zack, ehe ich mich versehe ist meine Nachbarin in ihrem Haus verschwunden.

OH-OH!

KURZ bevor das Geräuschlevel hinterm Bretterzaun in arktische Blauwalgesänge übergehen konnte herrschte plötzlich Ruhe, der kurz darauf eine Anzahl von nicht minder lautstarken Flüchen und Verwünschungen folgte die ich hier nicht wiedergeben möchte.

Immerhin flüchtete kein Jüngling über besagten Zaun, mit womöglich noch runtergelassener Hose, in meinen Garten!

Kinners, ich hab ja in meiner Nachbarschaft schon einiges erlebt, ne? Aber ich glaube ich kann der „Kleinen“ von nebenan in der nächsten Zeit nicht mehr wirklich begegnen ohne grinsen zu müssen.

Samstag, 17. Januar 2009

ein Klavier, ein Klavier..

wünscht sich mein musikbegeisterter Sohn zum Geburtstag. Na dann..

Das Keyboard reicht ihm nicht mehr. So könne er ja gar nicht vernünftig den richtigen Anschlag der linken Hand üben. Das müsse ich doch einsehen? Gefälligst! Bitte, bitte. Immerhin sei er jetzt ja auch schon (fast) 14 und habe noch NIE ein Klavier besessen. Ok, ich persönlich bin jetzt knackige 40 (wehe das bleibt nicht unter uns!) und bislang wunderbar ohne ausgekommen. Es geht. So kann man tatsächlich überleben.

Ich sehe ein das es sein Klavierspiel sicher verbessern würde und immerhin übt er fleißig und aus eigener Motivation heraus. Er musste nie überredet werden zu spielen, sondern seinem Keyboard eher mitten in der Nacht Strom abggedreht werden damit er zwischendurch auch mal schlafen geht.

Allein.. wie und wovon soll ICH mir ein Klavier leisten?
Zudem.. sein Wunsch ist mir noch lange nicht Befehl!
Andererseits.. darf man Talent im Wege stehen?
Muss.. man immer jeden Wunsch erfüllen?
Kann.. man sowas auch günstig mieten?
Warum.. habe ich keinen reichen unbekannten altersschwachen Erbonkel?

Sollte.. mir tatsächlich eine Lösung einfallen, was kommt dann als nächstes?
Eine flinke Vespa zum 15.? Ein cooles Auto zum 18.?


hach Jott.. Mutterherz schweige stille!!!
Ich suche mal den löchrigen Sparstrumpf.

Mittwoch, 14. Januar 2009

the angeblich best job in the world?!

Wie bitte? Na den nehm ich doch!


(http://islandreefjob.com/de/)

P8060024

Jetzt muss ich mich nur noch an den tausenden Mitbewerbern vorbeimogeln.
Frau Feinstrick, wie sieht es aus? Wir machen Jobsharing!
Sie machen die Fotos, Filmdokumentationen und führen das Tagebuch und ich teste in der Zwischenzeit die Hängematten, Bademoden, Wasser- und Sandqualität. Die Kohle teilen wir selbstverständlich auch. Hm? Na?
Wie hört sich das an?

Los, beeilen sie sich... sie müssen noch unsere Bewerbung tippen! Wo stecken sie denn nur wieder?

Donnerstag, 8. Januar 2009

modern

total hipp und angesagt starte ich ins neue Jahr.

Ich habe mir neue, kuschelig warm gefütterte Stiefel gekauft. Ich sehe jetzt aus wie Samson, nein nicht der aus der Bibel (ich schneide mein Haar! ), eher der Bär aus der Sesamstraße. Also untenrum. Hallo? Ich meine, GANZ UNTEN RUM!
Leider laufe ich auch wie Samson. Das liegt wohl daran, dass die Stiefel zwar unglaublich warm halten, blöderweise aber mit Gummi besohlt sind. Gummisohlen, vereiste Straßen.
Ne, wirklich lustig, diese Stiefel. Vor allem für meine Nachbarschaft!
Die kamen vermutlich gestern vor Lachen kaum in den Schlaf, als ich mich auf unserer Straße gleich zweimal so richtig auf die Schnauze legte.

Ich überlege ob ich die total hippen Stiefel zurückbringe und der total verzückten Verkäuferin... also so richtig.. so links und rechts...? Wie? Nein?

Das fängt ja gut an, das neue Jahr. Ach, frohes neues noch..

Montag, 3. November 2008

die Leidensgeschichten der Frau M.

ich hätte stutzig werden sollen, als meine Kids von sich aus anfingen wie verrückt ihre Zimmer aufzuräumen. "Haha.." dachte ich, "durchschaut.
Wochenende - Mutter in Eissporthallen quälen steht auf dem Programm?!"

Aber nein, nicht doch. Heute wolle man ins Kino, verkündeten mir unschuldige Kindermienen. Popcorn und Erfrischungsgetränke würde man sogar vom eigenen Taschengeld kaufen.

Spätestens jetzt hätten bei mir alle Alarmglocken läuten sollen. Taten sie aber nicht. Alles mucksmäuschenstill in meinem Oberstübchen. So überführte ich fröhlich pfeifend meine Jugend gen Lichtspielhaus, betrat froh der Eishölle entkommen zu sein beherzt den Eingangsbereich gen Kassenhäuschen, als das Schicksal unbarmherzig zuschlug.

Ich machs kurz... das Grauen hat einen neuen Namen:

HIGHSCHOOL MUSICAL 3

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