Textbox

Freitag, 11. Januar 2008

Textsammlung

Träume

Wenn mich sanft und lieblich die Träume umfangen,
wenn Sterne leise lachen und mich bei den Händen nehmen,
wenn alles in mir ruhig und andächtig wird,
kann ich mich einlassen auf mich
und ganz ich selber sein.

Der Blick wird trüb, die Wirklichkeit entschwindet,
die Seele breitet ihre Schwingen aus
und fliegt.

Fliegt hinauf zu den Sternen,umkreist den Mond,
fliegt über Meere, Wälder, kommt unbeschadet
durch die tiefsten Täler der Sehnsucht
um lachend nach rasantem Flug
neben mir in meinen Kissen Platz zu nehmen.

Sie streichelt mein Gesicht, kitzelt meinen Bauch
Lässt mich lachen, einfach glücklich sein.
Sie steigen auf an die Zimmerdecke,
schillern dort in den schönsten Farben des Regenbogens
um dort zu zerspringen und wie kleine bunte Schneeflocken
zurück zur Erde zu fallen.

Und dann....

Wenn liebliche Stimmen mich umringen
Von Sehnsucht und Liebe mir singen,
dann wird auch Trauer in mir wach.

Denn am Ende der Nacht fliegen meine Träume
hinaus in den aufgehenden Tag.
Nichts hält sie auf, sie weichen meinen
flehenden Händen aus.
Flüsternd, mahnend, zischelnd ziehen sie sich zurück.

Ich träumte.....ich wünschte.......
Träume........
Ich habe Angst sie kehren nie zu mir zurück.

(c) frauenzimmer.twoday.net

Textsammlung

No regrets

Komm schon und entfessel mich,
breche den Urgewalten ihre Bahn.
Heute komm ich über dich,
die Sturmflut zieht heran.
Wehr dich nicht, lass es geschehen,
du bist doch längst in meinem Bann,
ich, ich lasse dich heute nicht mehr gehen.

Mann!

Komm schon und entfessel mich
Reib das glänzende Metall,
der Geist der Lampe will nur dich
ich lass dir keine Wahl.
Schließe deine Augen du bist am Ziel
Dein Traum wird dir heut Nacht erfüllt
Bevor dein Wunsch nur fiel.

No regrets, ich bin bei dir
no regrets, zwing dich zu mir
no regrets, ich folge dir
no regrets Peitsch dich vor mir her
no regrets ich will mehr


Komm schon und entfessle mich,
bind mich vom Marterpfahl,
heute brenn ich nur für dich
werd dir zur süßen Qual.
In meiner Hand kommst du zur Ruh
noch heute Nacht da flüsterst du
mir deine Geheimnisse zu.

No regrets, ich bin bei dir
no regrets, zwing dich zu mir
no regrets, ich folge dir
no regrets Peitsch dich vor mir her
no regrets ich will mehr

No regrets, ich bin bei dir
no regrets, zwing dich zu mir
no regrets, ich folge dir
no regrets Peitsch dich vor mir her
no regrets ich will mehr

(c)frauenzimmer.twoday.net

Textsammlung

Titel: Schweig
Blablablablabla blablablablabla blablablablabla uaaaaaaaaaa (Schrei)

Halt den Mund ich bitte dich,
red nicht mehr weiter auf mich ein.
Geh wohin der Pfeffer wächst,
schnapp dir deinen Heiligenschein. (tscha)
Steig von meinem Rücken ab
du wirst mir viel zu schwer.
Kein Problem, ich bin schuld,
das hatten wir lange nicht mehr.

Du redest wie ein Wasserfall,
deine Argumente sind famos.
Wo ist hier das Rettungsboot,
wer macht die Leinen los?
Du bist die Sonne um die sich alles dreht
Vernichtest, was dir widerstrebt.
Wahrheiten, die keiner sonst versteht.
Das schwarze Loch, das keiner überlebt.

Ich mach ein Fass auf,
wenn du jetzt gehst.
Denn ich kann erst atmen,
wenn du nicht mehr hinter mir stehst.
Lies es von meinen Lippen ab,--(Kurzsolo Gitarre)------- verpiss dich!

Blablablablabla blablablablabla blablablablabla uaaaaaaaaah

Halt den Mund ich bitte dich,
Endlich Ruhe, Götterdämmerungsgleich.
Bitte keinen blöden Spruch mehr,
der mir das Hirn aufweicht.
Geh mir aus dem Licht du Blender,
weiche von mir böser Geist,
dein Gelaber geht mir auf den Sender
Von dir kommt eh nur Scheiß.

Mit Gönnermine stehst du da
schaust von oben auf alle herab.
Diskutierst Quadrate rund
bis ich überschnapp!!!
Du treibst mich zur Weißglut, killst – meinen - Verstand
Doch weiter geht die Wörterflut.
Treibst mich in die Enge, bis an die Wand
Das war’s Baby! Nimm-jetzt-deinen-Hut!

Ich mach ein Fass auf,
wenn du jetzt gehst.
Denn ich kann erst atmen,
wenn du nicht mehr hinter mir stehst.
Lies es von meinen Lippen ab, ----(G.s.)----- verpiss dich!

(c) Frauenzimmer.twoday.net

weihnachtliches

Verfasst am 14.12.2004 12:38:20 Uhr

Von drauß´vom Walde komm ich her,
ich muß Euch sagen, mich gruselt es sehr!
Allüberall in der Vorgärten Ecken,
sieht man leuchtende Nikoläuse stecken.
Hell erleuchtet jedes Fenster und ein jedes Haus
und im E-Werk krachen die Sicherungen raus.
Rund um die Häuser ranken sich Plastiktannengirlanden,
die sich zu Hauf noch auf dem Speicher befanden.
Im Dekowahn macht Nachbar´s Neid sich Luft
und darüber wabert künstlicher Fichtenduft.
Und vor dem Supermarkt und in jeder Chausee,
triffst du, HO-HO-HO, auf die Nikoläuse Armee.
Durch die Kaufhausgassen sieht man hektische Menschen hasten,
hysterische Verkäuferinnen an Kassen ausrasten.
Aus Lautsprechern singt göttlich ein ewiger Chor,
und das seit September,
da sach ich nur boah!!
Ich krisch Agressionen und in mir ruft´s aufrührerisch....
Weihnachten? So?
Nä! Nit mit misch!
(c)Frauenzimmer

noch mal separat eingestellt..

Ich kam um zu lieben
ich kam um zu lachen
von beidem trank ich
wie von gutem spanischen Wein.
Ich kam um zu geben
ich kam um zu tanzen
und tat es so oft
augenschließend für mich allein.

Ich stolperte oft
und tief fiel ich hart
doch schließlich stand
ich noch aufrechter da.
Eingetaucht in Eis
umgeben von Mauern
laut getönte, harte Worte
die nur ein Hilfeschrei war´n.

Wenn ich geh was bleibt?
Wenn ich fort bin lächelst du
im Gedanken an mich?
Wenn ich fort bin bist du wütend
und schreist es hinaus?
Wenn ich fort bin,......
was bleibt?

Ich kam um zu träumen
ich kam um zu malen
die Welt in rosaknallbunten
himmelblau Farben.
Ich kam um zu halten
ich kam um zu stützen
sprang über Gräben, bekämpfte
den Wind; ungeachtet der Narben.

Ich liebte rasend
liebte mütterlich sanft
liebte als gäbe es
kein morgen mehr.
Lief über Wolken
streute mir Blumen,
rannte durch heißen Sand
hinunter bis zum kühlenden Meer.
Sag…

Wenn ich geh was bleibt?
Wenn ich fort bin, erinnerst du dich
an mein Lachen?
Wenn ich fort bin bringst du mir
salzigglitzernde Tränen?
Wenn ich fort bin,......
was bleibt?

Ich kam um zu bleiben
doch wanderte ich ständig
ich kam um zu laufen
und stand ewig still
Ich kam um zu weinen
Ich kam um zu halten
kam um zu stillen
Tränenfluss und Durst

Ich kam....
Ich kam…

Wenn ich geh was bleibt?
Wenn ich fort bin, schreibst du
mir Briefe?
Wenn ich fort bin, lach über unsere
Späße!
Wenn ich fort bin,......
Erinnere dich!
(c) Frauenzimmer.twoday.net

Donnerstag, 20. Dezember 2007

leise und schleichend

(alter Text von mir, ca. 10 Jahre alt, heute beim aufräumen wieder gefunden. Zur Aufbewahrung ins Archiv)

Tage ziehen sich wie Kaugummi unter den Schuhen.
Verlorene Zeiten in mir, sie wollen nicht ruhen.
Flüsternd treiben sie mich voran.
Huschen wie Schatten über die Wände.
Was verdammt noch mal machst du noch hier?
Es wäre so einfach, schließ einfach die Tür.

Warum hört Liebe einfach so auf,
warum bei uns? Leise und schleichend.
Halte mich, wir kämpfen dagegen an
lass die Zeit nicht durch unsere Finger laufen.
Wir stoppen es, halten es auf.


Wann gingen wir jeder einen anderen Weg?
Wann drehte sich mir dein Rücken zu?
Ich sehe mich, schreiend hinter gläserner Tür,
doch du, du hörst mich schon lange nicht mehr.
Deine Krone rutscht auf deinem Kopf!
Mein Prinz verschwindet am Horrizont.
Flieht wie vor hetzenden Hunden.

Warum hört Liebe einfach so auf,
warum bei uns? Leise und schleichend.
Komm, folge mir, wir kämpfen dagegen an.
Schweige nicht, ich will dich halten.
Rapunzel will nicht zurück in den Turm.


Es fing alles so wundervoll an, alles war aus Zuckerwatte.
Das Märchen hat sich in einen Alptraum verwandelt.
Wer sagt, das Leben ist immer fair? Lügenmeterhohe Latte..
unüberwind- unüberspringbar, Narr wer hier noch handelt.
Wir streifen unsere goldenen Fesseln ab,
Du schaust dich nicht um, verfolgst einen neuen Weg..

(c)frauenzimmer.twoday.net


(unfertig, unbearbeitet, eher schlecht, aber irgendwie zu schade für die Tonne.. find ich getz)

Freitag, 31. August 2007

Textsammlung

Selbsterfüllende Prophezeiung


Über die eigenen Füße zu fallen ist dein Brauch,

dass andere über dich lachen, passiert dir so auch,

dein ganzes Streben ist dein Fall,

wenn du ihn mal schießt, fliegt er tief dein Ball.


Zweisamkeit für dich nur eine Zahl,

fühlst dich immer, als dritte Wahl.

Wie lange schon tust du dir selber leid?,

Alles in dir, klebriger Neid.


Nur an deinem Anlitz nagt der Zahn der Zeit,

ein jeder Virus hält sich ausschließlich für dich bereit.

Du rennst leidenschaftlich offene Türen ein,

diskutierst ganze Nächte mit dir allein.


Ertränkst deine Ängste in rotem Wein,

trittst dir regelmäßig auf den eigenen Leim.

Bist der erste der die Flinte ins Korn schmeißt.

Der Gemeinheiten anderer an sich reißt


Kommst nie voran, drehst dich im Kreis

Wie die Maus die sich ins Schwänzchen beißt.

Immer auf der Stelle, im Dauerlauf

noch bevor du kämpfst, gibst du dich auf,


Verfolgst verzückt deinem Tränenlauf

raffst dich nicht hoch, da stehst du drauf.

Unten sein ist deine Pflicht,

du armer, kleiner, kranker Wicht.


Immer unter den Scheffel mit deinem Licht,

Anerkennung duldest du nicht!

Lob und Huldigungen haben keinen Raum.

Du stapelst tief, tiefer geht es kaum.


Deine Emotionen hältst du im Zaum,

Leistungen anderer lassen dich staunen.

Etwas selbst zu bewegen fehlt dir der Mut,

in deinen Augen, kein Funke Glut.


Und weil das so ist, weil keiner was tut

für dich allgemein, füllt dich die Wut.

Doch wer sollte es auch? Ohne Boden dein Fass

Wer mag sich vergiften, mit deinem Hass?


In deinem Leben gibt es keinen Spaß,

wirfst dich dir selbst vor zum Leichen-Fraß.

An deines Tunnels Ende gibt es kein Licht

Dies ist das Ende, der schaurigen Geschicht.


Fazit:

Bedenke: wohin du auch gehst, mit flüchtigem Schritt,

DU nimmst DICH immer selber mit.

(c)frauenzimmer.twoday.net

Samstag, 24. März 2007

test

Sieh,
sieh mit mir in den Sternenhimmel,
kannst du sehen was ich sehe?
Siehst du das Glitzern der Sterne,
den vollen Mond, umwölkt von dunklen Wolken
und doch so strahlend.

Fühlst du den Wind wie er durch die Bäume streift,
unsere Kleidung umspielt und uns herausfordert ihm zu folgen.
Spürst du das nasse Gras unter unseren bloßen Füßen, umwölkt von sanften Nebelschwaden.

Hörst du das Rauschen der Blätter?
Sanft, beruhigend, flüsternd.
Siehst du was ich sehe?
Spürst du was ich spüre?

Kannst du meine Gedanken hören, die ich zu dir sende? Kannst du meine Worte deuten?
Gesendet zu dir, dem Menschen meiner Träume,
irgendwo dort draußen wartend,
wartend genau wie ich.

Wartend auf den entscheidenden Augenblick
in dem du meine Wege kreuzen wirst.
Erkennen wird in unseren Blicken liegen,
denn verwandte Seelen können nicht
ungesehen aneinander vorbei schreiten
ohne sich zu spüren.

Siehst du?
Hörst du?
Spürst du?

Dann werde ich mich um dich legen
wie ein wärmender seidiger Umhang.
und alles wird gut und richtig sein.

(c)frauenzimmer.twoday.net

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